Zahlen und Fakten
Soziale Arbeit
Weil die aktuelle berufliche Tätigkeit zum Teil des Studiums wird, ist der Studiengang der Sozialen Arbeit in Mittweida neben der hauptberuflichen Tätigkeit studierbar. Psychologische, soziologische, juristische und pädagogische Aspekte durchziehen das Studium.
Durch sie erweiterst du dein Know-how aus der Praxis mit akademischem Wissen, entwickelst dich persönlich weiter und erschließt neue Erfahrungshorizonte. Dabei erwirbst du mit dem Bachelor-Abschluss auch die staatliche Anerkennung als Sozialarbeiter:in.
Berufsbegleitend soziale Arbeit in Mittweida studieren: Das kannst du erwarten
Studieninhalte im Überblick
Lebensalter und Lebenslagen, Sozialpolitik, Recht und Organisation, Gesellschaft und Teilhabe sowie die Profession Soziale Arbeit sind die Kernbestandteile des Studium. In Mittweida wendest du die Theorie während des Studiums in der Realität an, indem du dein eigenes professionelles Handeln als Teil des Studiums wissenschaftlich reflektierst und durch die neuen Impulse aus Vorlesungen und Seminaren anpasst.
Du bist in der Regel einen Tag pro Woche an der Hochschule, dazu kommen zwei Blockwochen pro Semester. Diese Struktur ermöglicht dir, deine berufliche Tätigkeit weiterhin auszuüben und gleichzeitig systematisch auf deinen Bachelor-Abschluss hinzuarbeiten.
Grundlagen der Lebensalter
Recht I
Grundlagen Gesellschaft und Teilhabe
Werkstatt
Grundlagen der Lebensalter
Grundlagen Gesellschaft und Teilhabe
Einführung in die Soziale Arbeit
Praxisreflexion I
Besonderheit der Lebensalter
Soziale Differenzierung – Ungleichheit und Gerechtigkeit
Einführung in die Soziale Arbeit
Praxisreflexion I
Sozialpolitik und Sozialwirtschaft
Grundlagen professionellen Handelns
Praxisreflexion I
Projektmodul
Recht II
Grundlagen professionellen Handelns
Praxisreflexion I
Projektmodul
Bewältigung von Lebenslagen
Sozialmanagement und Recht III
Kontroversen – Teilhaben – Gestalten
Arbeitsfelder und Professionalisierung Sozialer Arbeit
Praxisreflexion II
Bewältigung von Lebenslagen
Sozialmanagement und Recht III
Kontroversen – Teilhaben – Gestalten
Praxisreflexion II
Bachelorarbeit
Soziale Arbeit in Mittweida
Zusammengefasst – Soziale Arbeit in Mittweida
Berufsbegleitendes Studium der Sozialen Arbeit
(180 Credits)
Nach deinem Bachelor-Abschluss verfügst du über ein generalistisches Profil der Sozialen Arbeit und gleichzeitig über die staatliche Anerkennung als Sozialarbeiter:in. Damit bist du perfekt vorbereitet für vielfältige Einsatzorte. Du wirkst erzieherisch in Heimen oder Tagesstätten, weiterbildend in Volkshochschulen oder der Jugendverbandsarbeit, gestalterisch-kreativ in Bildungszentren oder soziokulturellen Einrichtungen, unterstützend bei der Rehabilitation von Kranken und Menschen mit Behinderung, in Alteneinrichtungen oder in der Straßensozialarbeit, planerisch in der Sozial-, Jugend- oder Altenhilfeplanung, organisatorisch-verwaltend in Ämtern, Verbänden oder der Verwaltung von Einrichtungen. Oder: Du qualifizierst dich mit dem Master in Sozialer Arbeit für höhere Aufgaben. Sicher ist: Die Kombination aus Berufserfahrung, Studium und Praxisreflexion macht dich zur gefragten Fachkraft in einem angesichts des demografischen Wandels wachsenden Arbeitsfeld.
Bewerbung und Zulassung
Soziale Arbeit in Mittweida ist zulassungsbeschränkt. Nach dem Numerus Clausus (NC) brauchst du aber nicht fragen. In Mittweida bilden wir begeisterte Sozialarbeiter:innen aus. Daher setzen wir darauf, diese Personen gezielt auszuwählen.
Begeisterung für Soziale Arbeit lässt sich aber nicht an Schulnoten ablesen. Deswegen haben Motivation und Vorerfahrung bei unserem Auswahlverfahren eine große Bedeutung.
Erforderlich sind die allgemeine Hochschulreife, Fachhochschulreife, fachgebundene Hochschulreife oder eine gleichwertig anerkannte Qualifikation. Bewerberinnen und Bewerber mit abgeschlossener Berufsausbildung und mindestens drei Jahren Berufserfahrung können nach einem Beratungsgespräch und einer erfolgreichen Zugangsprüfung ebenfalls starten. Für das berufsbegleitende Studium sind zusätzlich nötig: eine mindestens dreijährig andauernde beruflichen Tätigkeit im sozialen Bereich oder eine staatlich anerkannte Ausbildung als Erzieher:in, Heilerziehungspfleger:in, Heilpädagog:in oder einer anderen Ausbildung auf einem vergleichbaren Qualifikationsniveau im sozialen Bereich samt einjähriger Erfahrung in der beruflichen Praxis im sozialen Bereich.
Sprachkenntnisse:
Wer seine Studienberechtigung nicht an einer deutschsprachigen Einrichtung erworben hat, muss Deutschkenntnisse auf Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens nachweisen. Der Nachweis kann zum Beispiel durch den Test „Deutsch als Fremdsprache“ (TestDaF) am Studienkolleg der Hochschule Mittweida mit einem Durchschnitt von TDN 3 in allen vier Bereichen oder durch ein gleichwertiges Zertifikat erfolgen.
Die Bewerbungsphase für den Studienstart im Sommersemester startet am 15. Oktober und endet am 15. Januar.
- Registriere dich ab dem 15. Oktober bei hochschulstart.de. Wähle dort den Studiengang Medienmanagement an der Hochschule Mittweida aus. Du erhältst eine Bewerber-ID (BID) und eine Authentifizierungsnummer (BAN). Notiere oder speichere sie!
- Wechsel nun auf das Bewerbungsportal der Hochschule. Registriere dich auch hier, indem du die BID und die BAN von hochschulstart.de angibst und die fehlenden Angaben ergänzt. Die Portale sind nun verknüpft und du kannst die Bewerbung auf dem Bewerbungsportal der Hochschule abschließen. Lade dazu alle erforderlichen Unterlagen inklusive der Kenntnisnahme des Arbeitgebers hoch und mach alle nötigen Angaben.
- Für eine Zulassung durchläuft deine Bewerbung das Auswahlverfahren. Bewerbungsfrist ist der 15. Januar. Wirst du ausgewählt, erhältst du danach eine Benachrichtigung, dass du dich immatrikulieren kannst.
Nach der Bewerbungsfrist am 15. Januar findet das Auswahlverfahren für den Studiengang Soziale Arbeit statt, das sich nicht nur nach der Note deiner Hochschulzugangsberechtigung richtet. Insgesamt stehen 50 Studienplätze pro Jahr zur Verfügung. Die Plätze vergeben wir auf drei Arten:
- 60 Prozent der Plätze in Medienmanagement vergibt die HSMW über ein Auswahlverfahren unter allen Bewerber:innen. Im Auswahlverfahren zählt nicht nur deine Abschlussnote, sondern auch deine Vorerfahrung. Bonuspunkte zum Notenschnitt der Hochschulzugangsberechtigung erhältst du für Einzelnoten im gymnasialen Leistungskurs in Gesellschafts- und Sozialwissenschaften, deine Fachschulausbildung im sozialen oder Gesundheitsbereich oder eine Berufsausbildung. Auch wenn du schon praktisch im Sozialbereich gearbeitet hast, wird dir das positiv angerechnet.
- 20 Prozent werden für die meisten Wartesemester vergeben. Wartesemester ergeben sich aus dem einzureichenden Lebenslauf und beschreiben die Zeit zwischen Schulabschluss und dem Beginn des Studiums abzüglich der Zeiten, in denen gegebenenfalls schon studiert wurde. Die Bewerber:innen mit der längsten Wartezeit erhalten einen Studienplatz, was insbesondere Berufserfahrenen die Weiterbildung ermöglicht.
- 20 Prozent der Studienplätze werden über die Note der HZB vergeben. Das ist in den meisten Fällen das (Fach-)Abiturzeugnis. Stell es dir so vor: Die Bewerbungen werden nach Notendurchschnitt in einer Liste angeordnet. Die Bewerber:innen mit den besten Abidurchschnitten wird einen Studienplatz angeboten. Die Note des:r letzten Zugelassenen ist dann der NC-Wert des kommenden Jahres.
Weil du hier unter Gleichgesinnten studierst, die ebenfalls im sozialen Feld arbeiten – du bringst berufliche Praxis mit und bekommst dafür akademischen Rückhalt. Kleine Gruppen, persönliche Betreuung und eine Hochschule mit klarem Fokus auf Anwendungs- und Reflexionskompetenz machen den Unterschied. Und: Das berufsbegleitende Studium passt zu deinem Leben — nicht andersherum. Tutorien unterstützen dich bei fachlichen Fragen, das Gründungsnetzwerk SAXEED begleitet dich bei eigenen Projekten, und die Sozialkontaktstelle hilft dir, Studium und Leben in Balance zu bringen, etwa wenn du ein Kind betreust oder Angehörige pflegst. Auf dem Campus erwarten dich zwei große Musikfestivals im Jahr, ein aktives Esports-Team und ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Mittweida ist anders, als du vielleicht denkst. Überzeug dich selbst beim Studieninformationstag oder der Nacht der Wissenschaften!
Lass dich inspirieren
Häufige Antworten
Auf jeden Fall, denn eine mindestens dreijährige Tätigkeit im sozialen Sektor oder eine Ausbildung in einem bestimmten Beruf sowie eine einjährige Tätigkeit im sozialen Bereich sind sogar Voraussetzung für die Zulassung. Das Studium ist genau darauf ausgerichtet, deine praktischen Erfahrungen wissenschaftlich zu untermauern und dir neue Perspektiven für dein gewohntes Arbeitsumfeld zu eröffnen.
Nein, für die berufsbegleitende Variante ist ein aktuelles Beschäftigungsverhältnis im sozialen Bereich zwingend erforderlich, da die Reflexion deiner täglichen Arbeit ein zentraler Bestandteil des Lehrkonzepts ist. Solltest du momentan nicht in diesem Bereich tätig sein, wäre das klassische Direktstudium die passendere Wahl für dich.
Ja, das Studium in Mittweida ist generalistisch angelegt und beleuchtet eine große Bandbreite an Arbeitsfeldern, zu denen auch alternative Ansätze wie die Spielpraxis oder die Arbeit in Wald- und Naturkindergärten gehören können. Du hast in verschiedenen Modulen die Möglichkeit, über den Tellerrand der klassischen Einrichtungen hinauszuschauen und innovative Konzepte der sozialen Unterstützung kennenzulernen.
Die Präsenzzeiten sind fest geplant und bestehen in der Regel aus einem festen Studientag pro Woche sowie zwei Blockwochen pro Semester. Da dein Arbeitgeber dieses Modell vorab zur Kenntnis nimmt und uns dies auch bestätigt, bietet das Modell eine hohe Planungssicherheit, lässt aber innerhalb der Semesterwochen wenig Spielraum für spontane Verschiebungen.
Durch das Konzept der „Werkstätten“ und die angeleitete Fallarbeit fließen deine eigenen Erfahrungen und aktuellen Probleme aus dem Berufsalltag direkt in die Lehre ein. Die Inhalte sind also weniger abstrakt, sondern dienen ganz konkret dazu, deine berufliche Handlungsfähigkeit und Professionalität in der täglichen Praxis zu steigern.
Das berufsbegleitende Modell dauert mit acht Semestern etwas länger als das Direktstudium und ist speziell darauf ausgelegt, Theorie und Praxis eng zu verzahnen, während du weiterhin in deinem Beruf arbeitest. Ein wesentlicher Unterschied sind die Zulassungsvoraussetzungen, da du für die berufsbegleitende Variante bereits eine mehrjährige Berufserfahrung im sozialen Bereich sowie eine aktuelle Anstellung vorweisen musst.
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Montags 9 bis 11 Uhr
Dienstags 13:30 bis 15:30 Uhr
Mittwochs 9 bis 11 Uhr
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