Mehr über die HSMW erfahren
Unsere DNA
In einer dynamischen Zeit braucht es dynamische Menschen, die unbeirrt den Blick nach vorn richten, Herausforderungen suchen und neue Lösungen pragmatisch umsetzen.
Wir ruhen uns nicht auf Bewährtem aus, sondern denken immer den nächsten Schritt voraus. Wir lernen zusammen, wir forschen und entwickeln im Team, wir handeln mutig und feiern unsere Erfolge gemeinsam. Als international vernetzte Hochschule sind wir Anziehungsort für alle Wissbegierigen, die sich ausprobieren und Neues erschaffen wollen.
Unsere DNA setzt sich aus den gemeinsamen Werten aller Menschen zusammen, die sich für unsere Hochschule begeistern und engagieren. Sie erfüllen unsere renommierte Institution mit Leben – seit über 160 Jahren. Dabei bleiben auch Fehler nicht aus. Sie sind unser Antrieb gegen Stillstand, unsere Quelle für Innovation.
Heute und in Zukunft soll die Hochschule Mittweida ein grenzenloses Experimentierfeld der Möglichkeiten sein.
Gute Aussichten an der HSMW fürs Studieren und Arbeiten von fast 7.000 Menschen.
Neugierig seit 1865
1865 als private Ausbildungsstätte für Maschinenbau gegründet, ist die HSMW mehr als 160 Jahre später eine Hochschule, an der Menschen in unterschiedlichsten Fachrichtungen lernen, forschen und gemeinsam an neuen Lösungen arbeiten. Schon früh öffnete sich Mittweida neuen Technologien. Studierende aus aller Welt kamen deshalb nach Mittweida. Und immer wieder gingen Absolventen hinaus in die Welt, um Geschichte zu schreiben.
- Drei der vier Ringe, die das Markenzeichen von Audi bilden, kommen aus Mittweida. Sie stehen für die Unternehmen, die die ehemaligen Studierenden August Horch und Jörgen Skafte Rasmussen gegründet hatten,
- Auch Friedrich Opel, Ernst Sachs, Walter Bruch, Walter Simmer, Bernhard Schmidt und Gerhard Neumann gehören zu den bekannten Absolventen der Hochschule.
- Sie führten das Fließband im Automobilbau in Deutschland ein, entwickelten den ersten elektrischen Lötkolben, den Farbfernsehstandard PAL, den Simmerring, optische Systeme oder beeinflussten als in die USA emigrierter Manager die internationale Luft- und Raumfahrtindustrie.
Heute arbeiten wir an anderen Fragen und mit anderen Technologien. Ein grundsätzlicher Ansatz gilt bis heute: Wissen soll nicht im Lehrbuch bleiben. Es soll etwas bewegen.
Das Experimentierfeld
An der Hochschule Mittweida sind Lehre, Forschung und Anwendung eng miteinander verbunden. Eine gute Idee muss an der Hochschule Mittweida nicht fertig sein, bevor sie ausprobiert werden darf.
In engem Austausch mit Unternehmen arbeiten wir an Lösungen für wirtschaftliche, gesellschaftliche und technische Herausforderungen. Im Labor wird aus einer Theorie ein Experiment. Im Studio wird aus einer Idee ein Format.
Unsere Studierenden wirken daran von Beginn an mit. Sie organisieren in den rund 90 Studienangeboten Kongresse und Festivals, entwickeln Technik und Software, produzieren Medien. Professor:innen und wissenschaftliche Mitarbeiter:innen bringen ihre Expertise aus eigener Praxis und Forschung ein und begleiten die Ideen. Mitarbeitende in Technik, Verwaltung und Service schaffen die Voraussetzungen dafür, dass all das möglich wird.
In Mittweida gibt es Menschen, die Lust darauf haben, Dinge auszuprobieren. Es ist ein wesentlicher Teil dessen, was wir unter Hochschule verstehen:
Ausprobieren. Manchmal scheitern. Neu anfangen. Besser machen.
Unsere Forschungsschwerpunkte
Angewandte Informatik
Künstliche Intelligenz, Datenanalyse, IT-Security, Blockchain und smarte Systeme – für digitale Produkte, automatisierte Prozesse und sichere Infrastrukturen.
Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft
Wie gestalten wir Transformation erfolgreich, effizient und sozial verträglich? Wir entwickeln Strategien, Geschäftsmodelle und digitale Werkzeuge für Unternehmen und Institutionen.
Lasertechnologien
Mit über 50 Jahren Erfahrung zählt Mittweida zu den führenden Laserstandorten in Deutschland. Forschung, Prototyping, 3D-Metalldruck und Technologietransfer unter einem Dach.
Produkt- und Prozessentwicklung
Von der Idee zum marktfähigen Produkt: Wir verbinden Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen – für Prototypen, Materialforschung und effiziente Fertigung.
Offen für Menschen und Perspektiven
Vielfalt verstehen wir als Stärke. Herkunft, Geschlecht, Alter, Religion, Lebensentwürfe, persönliche Erfahrungen – Verschiedenheit prägt unseren Campus. oder persönliche Erfahrungen haben ihren Platz an der Hochschule Mittweida. Wir setzen uns für Chancengleichheit ein und arbeiten daran, Barrieren abzubauen – im Studium ebenso wie im Arbeitsleben. Unterschiedliche Lebensphasen gehören dazu: Familienfreundlichkeit bedeutet für uns etwa, Studium, Beruf und Familie miteinander vereinbar zu machen und individuelle Lebenssituationen mitzudenken.
Eine lebendige Hochschule braucht Menschen, die sich einbringen, Verantwortung übernehmen und unterschiedliche Positionen aushalten können. Das zeigt sich auch darin, wie die Hochschule organisiert ist: Die Hochschulangehörigen gestalten ihre Hochschule demokratisch mit. Der Senat ist das zentrale akademische Selbstverwaltungsorgan und berät und entscheidet über grundlegende Angelegenheiten der Hochschule. Der Hochschulrat begleitet die Hochschulleitung als unabhängiges Gremium und wirkt an ihrer strategischen Entwicklung mit. Studierendenrat und Personalrat vertreten die Interessen ihrer Gruppen.
Zur Mittweidaer Hochschulkultur gehört nicht nur die Freiheit, eigene Ideen zu entwickeln, sondern auch die Verantwortung, gemeinsam über die Zukunft der Hochschule zu entscheiden.
Global und regional vernetzt
Internationale Perspektiven gehören seit der Gründung zu unserer Hochschule. Schon am Technikum Mittweida studierten vor mehr als 100 Jahren Menschen aus verschiedensten Ländern. Heute ist die Hochschule mit 100 Partner:innen auf der ganzen Welt durch Austauschprogramme, Forschungskooperationen und gemeinsame Bildungsangebote verbunden.
Besonders sichtbar wird das bei in EURECA-PRO: Gemeinsam mit acht europäischen Partnerhochschulen arbeitet die HSMW an einer europäischen Universität für verantwortungsvolles Konsumieren und Produzieren. Internationalität bedeutet für uns nicht, Partner:innen auf einer Karte zu markieren. Sie zeigt sich auf dem Campus: wenn Menschen verschiedener Herkunft gemeinsam lernen und forschen.
Mittweida ist Hochschulstadt. Und die Hochschule ist Teil dieser Stadt und ihrer Umgebung. Transfer ist für uns deshalb nicht die Weitergabe von Erkenntnissen aus der Forschung, sondern die Fragen, Erfahrungen und Herausforderungen der Region mittels Forschung gemeinsam zu lösen, zu beachten und zu meistern.
Zukunft entsteht nicht von allein
Die Hochschule Mittweida hat sich immer verändert. Neue Technologien kamen, neue Fachrichtungen entstanden und neue Generationen brachten ihre eigenen Fragen mit.
Diese Offenheit für Veränderung ist Teil unserer Geschichte – und unseres Anspruchs an die Zukunft.
Wir wollen ein Ort bleiben, an dem Menschen neugierig sein dürfen. An dem Forschung neue Wege eröffnet, Lehre Menschen zum eigenständigen Denken befähigt und aus Ideen Lösungen entstehen. Ein Ort für Menschen, die Zukunft mitgestalten.
Solch ein Ort für die Zukunft braucht Räume. Deshalb verändert sich auch der Campus stetig.
So baut der Freistaat Sachsen in Mittweida derzeit unsere neue Hochschulbibliothek.