Zahlen und Fakten
Soziale Arbeit: Beraten, Leiten, Steuern, Digitalität
Während du bereits in der Sozialarbeit wirkst, erweiterst du berufsbegleitend im Teilzeitstudium dein Profil mit wissenschaftlich fundiertem Wissen und praxisnahem Handeln. Mit einem festen Studientag pro Woche, ergänzt durch zwei Blockwochen pro Semester, bleibt dein Alltag planbar und dein Berufsleben stabil. So wird dein Job Teil deines Lernens und dein Studium Teil deiner Entwicklung.
Mit dem Master-Abschluss bist du bereit, Verantwortung zu übernehmen, selbstständig dein eigenes Führungsverhalten zu reflektieren und soziale Veränderung zielgerichtet zu gestalten. Das Teilzeitformat des Master-Studiums mit den Schwerpunkten Beraten, Leiten, Steuern und Digitalität ist dabei exakt auf Berufstätige ausgerichtet.
Vorstellung des Masterstudiengangs Soziale Arbeit
Studieninhalte im Überblick
Im Master baust du soziale, methodische und digitale Expertise auf und aus – Schritt für Schritt. In den kurzen Präsenz‑ und Online‑Phasen arbeitest du an Themen wie Organisationsentwicklung, Qualitäts‑ und Personalführung, Steuerung im Gemeinwesen sowie der Theorie und Praxis von Beratungsprozessen für die Interaktion mit Klient:innen und Beschäftigten.
Das Thema Digitalität unterscheidet den Master der Sozialen Arbeit in Mittweida von vielen anderen Studiengängen. Es beschäftigt sich mit dem Wandel in der Kommunikation, Fachkompetenz, Handlungsabläufen und Identitätsentwicklung von Beschäftigten sowie Klient:innen. Denn um künftig Sozialarbeit erfolgreich zu gestalten, sind Kompetenzen nötig, die eine tiefe Auseinandersetzung mit den Auswirkungen digitaler und gesellschaftlicher Transformation bedingen.
Beraten, Leiten, Steuern I:
- Beraten I: Beratungstheorie, Beratungspraxis
- Leiten I: Sozialwirtschaft und Organisation
- Steuern I: Governance in Gemeinwesen, Kommunale Sozialpolitik
Digitalisierung in der Sozialen Arbeit I: Grundlagen der Digitalisierung
Beraten, Leiten, Steuern II:
- Beraten II: Beraten
- Leiten II: Finanzielle und personelle Ressourcen; Führen und Leiten in Sozialen Dienstleistungsorganisationen
- Steuern II: Soziale Arbeit im Gemeinwesen
Fortsetzung Digitalisierung in der Sozialen Arbeit I: Digitalisierung im Diskurs
Fortsetzung Beraten, Leiten, Steuern II:
- Beraten II: Beratungshandeln
- Leiten II: Qualitätsmanagement und Wirkung
- Steuern II: Sozialplanung
Digitalisierung in der Sozialen Arbeit II: Datenschutz; Recht und Organisation
Praxisprojekt I: Einführung in die Empirische Sozialforschung; Strategie-, Organisations- und Personalentwicklung; Projektplanung
Soziale Arbeit im Diskurs: Theorien und Profession Sozialer Arbeit; Sozialer Wandel und soziale Ungleichheit im Kontext migrationsgesellschaftlicher Realitäten
Praxisprojekt II: Einführung in die Datenauswertung; Projektdurchführung
Anwendungsbezogene Vertiefungen, z.B. Arbeitsrecht für Führungskräfte, Professionelle Teams
Soziale Arbeit im Diskurs: Praxisreflexion
Fortsetzung Praxisprojekt II: Soziale Arbeit und Forschung; Projektauswertung
Masterarbeit
Soziale Arbeit in Mittweida
Zusammengefasst – Soziale Arbeit in Mittweida
Berufsbegleitendes Studium der Sozialen Arbeit
(120 Credits)
Nach deinem Abschluss bist du bereit, Führungs‑ und Steuerungsaufgaben zu übernehmen: Sei es in sozialen Dienstleistungsorganisationen, Beratungsstellen, kommunalen Einrichtungen oder als Leitungskraft im Gemeinwesen. Mit dem akademischen Mastertitel qualifizierst du dich nicht nur für strategische Rollen, sondern auch für wissenschaftliches Arbeiten und die Zulassung zur Promotion.
Bewerbung und Zulassung
Erforderlich ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss (Bachelor) der Fachrichtung Soziale Arbeit. Absolvent:innen sozialwissenschaftlicher Bezugswissenschaften der Sozialen Arbeit (z.B. der Erziehungswissenschaften) können nach einem mindestens einjährigen Praktikum in einer Einrichtung der Sozialen Arbeit, das sie nach dem Studium absolviert haben, und nach Prüfung durch die Zulassungskommission zugelassen werden.
Sprachkenntnisse:
Wer seine Studienberechtigung nicht an einer deutschsprachigen Einrichtung erworben hat, muss Deutschkenntnisse auf Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens nachweisen. Der Nachweis kann zum Beispiel durch den Test „Deutsch als Fremdsprache“ (TestDaF) am Studienkolleg der Hochschule Mittweida mit einem Durchschnitt von TDN 3 in allen vier Bereichen oder durch ein gleichwertiges Zertifikat erfolgen.
Die Bewerbungsphase für das Wintersemester startet am 15. April und endet am 15. Juli. Du registrierst dich unter hs-mittweida.de/bewerben. Sobald du alle Unterlagen eingereicht hast, kannst du dich immatrikulieren. Mit der Immatrikulation ist dein Studienplatz in Mittweida gesichert. Für internationale Bewerber:innen endet die Bewerbungsfrist bereits am 15. Mai, damit ausreichend Zeit für die Visumsbeantragung bleibt.
In Mittweida findest du Studium, das zu deiner Berufspraxis passt – flexibel, hochwertig und vernetzt. Die Hochschule Mittweida bietet dir kleine Gruppen, unmittelbare Praxisbezüge und ein Umfeld, das Veränderung und Verantwortung ernst nimmt. Tutorien unterstützen dich bei fachlichen Fragen, das Gründungsnetzwerk SAXEED begleitet dich bei eigenen Projekten, und die Sozialkontaktstelle hilft dir, Studium und Leben in Balance zu bringen, etwa wenn du ein Kind betreust oder Angehörige pflegst. Auf dem Campus erwarten dich zwei große Musikfestivals im Jahr, ein aktives Esports-Team und ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Mittweida ist anders, als du vielleicht denkst. Überzeug dich selbst beim Studieninformationstag oder der Nacht der Wissenschaften!
Lass dich inspirieren
Häufige Antworten
Auf jeden Fall. Viele berufsbegleitende Studierende nutzen den Master, um ihre eigene langjährige Praxis wissenschaftlich zu reflektieren und neue, innovative Methoden für die direkte Arbeit mit Klient:innen zu erlernen. Er dient als fachliche Professionalisierung, um in der Praxis als geschätzte:r Expert:in agieren zu können.
Ja. Da du im berufsbegleitenden Master deine aktuelle berufliche Praxis oft direkt als Gegenstand für Projektarbeiten und Fallanalysen nutzen kannst, spezialisierst du dich ganz automatisch in deinem spezifischen Arbeitsfeld (z. B. Kinder- und Jugendhilfe, Suchtberatung oder Altenhilfe) und untermauerst dieses wissenschaftlich.
Für das berufsbegleitende Studium ist Pendeln absolut machbar und die Regel. Da die Präsenzzeiten stark komprimiert sind, musst du nicht vor Ort wohnen. Die Anreise nach Mittweida lässt sich durch die gebündelten Termine hervorragend im Voraus planen und mit dem Berufs- oder Familienleben vereinbaren.
Die Präsenztermine (Blockwochen und feste Wochentage) werden von der Hochschule langfristig im Voraus festgelegt, damit du sie mit deinem Arbeitgeber oder der Familie koordinieren kannst – du planst sie also nicht völlig frei selbst. Die Flexibilität liegt im Selbststudium zwischen den Phasen, dass du dir komplett frei einteilen kannst.
Gerade in der berufsbegleitenden Variante ist der Master der perfekte Schritt, wenn du bereits in der Praxis arbeitest und merkst, dass du theoretisch an Grenzen stößt oder den nächsten Karriereschritt (z. B. Konzeptentwicklung, Einrichtungsleitung, höhere Gehaltsklasse) anstrebst, ohne dafür deinen Job komplett aufgeben zu müssen.
Auch in der berufsbegleitenden Variante fließen administrative, rechtliche und organisatorische Steuerungsinhalte ein, da fortgeschrittene Soziale Arbeit immer in Institutionen stattfindet. Da die Studierenden hier meist parallel in der Praxis arbeiten, ist der Bezug zur realen sozialen Arbeit durch den direkten Austausch in den Seminaren sogar besonders intensiv und lebendig.
Das berufsbegleitende Studium dauert sechs Semester und richtet sich an Personen, die bereits im Beruf stehen, familiäre Care-Arbeit leisten oder aus anderen Gründen flexibler studieren wollen. Die Entscheidung hängt primär von deinen Lebensumständen ab: Wenn du nebenbei substanziell arbeiten oder deinen Alltag flexibel organisieren musst, ist das berufsbegleitende Studium deine Wahl.
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