Zahlen und Fakten
Supervision und Coaching
Das Studium wird gemeinsam von der Hochschule Mittweida und dem BASTA-Fortbildungsinstitut in Leipzig angeboten. Es verbindet wissenschaftliche Fundierung mit einem erfahrungsorientierten Weiterbildungskonzept: Eigene berufliche Einsichten, konkrete Fälle und die Reflexion des eigenen Handelns werden mit sozialwissenschaftlichen Theorien und beraterischen Konzepten verbunden. Statt einer reinen Methodenausbildung entsteht ein professionelles Beratungsprofil, das unterschiedliche Perspektiven integriert und auf komplexe Situationen in der Arbeitswelt vorbereitet. Der Abschluss verbindet das Hochschulzertifikat der Hochschule Mittweida mit der DGSv-zertifizierten Qualifikation von BASTA.
Studieninhalte im Überblick
Im Mittelpunkt der Studiums von Supervision und Coaching steht die Entwicklung einer umfassenden Beratungskompetenz. Teilnehmende lernen, Prozesse in Einzel-, Team- und Organisationskontexten zu analysieren, Rollen und Beziehungen zu verstehen und passende Interventionen abzuleiten.
Die Verbindung aus Supervision, Coaching, Organisationsberatung und Themen wie Führung, Diversity und Veränderung der Arbeitswelt schafft ein Profil für Menschen, die Beratung nicht als kurzfristige Lösung, sondern als professionelle Begleitung von Entwicklung verstehen. Werkstattformate, Lehr- und Lernsupervision sowie Fallarbeit machen die eigene Praxis zum zentralen Lernfeld.
Neben 67 Seminartagen in Blöcken à zwei bis fünf Tagen, die ein Wochenende einschließen, beinhaltet das Studium je 90 Stunden Lehrsupervision im Einzel- und im Gruppensetting sowie Lernsupervision / Lerncoaching in eigener praktischer Tätigkeit.
Geschichte und Theorie
Konzepte und Modelle
Einzelsupervision- und Coaching
Psychodramatische Methoden
Berufsbiografische Orientierung
Psychodynamik
Gruppendynamik
Methodik: Tagung
Lehr- und Lernsupervision
Rechtliche Grundlagen, Kontrakt, Marktzugang
Werkstatt I (Fallarbeit)
Ethik und Supervision/Coaching
Teamsupervision- und Coaching
Lernreflexion (Zwischenauswertung)
Lehr- und Lernsupervision
Werkstatt II (Fallarbeit)
Werkstatt III (thematisches Arbeiten)
Organisation und Organisationsberatung
Analoge Methoden
Lehr- und Lernsupervision
Management und Führung
Gender und Diversity
Methode: Triangulierung
Lehr- und Lernsupervision
Veränderung der Arbeitswelt
Integration und beruflicher Übergang
Lehr- und Lernsupervision
Abschlussarbeit & Kolloquium
Supervision und Coaching in Mittweida
Zusammengefasst – Supervision und Coaching in Mittweida
Berufsbegleitendes Studium
(80 Credits)
Semesterbeitrag von 78€
Absolvent:innen des Zertifikatsstudiums Supervision und Coaching begleiten Fach- und Führungskräfte bei beruflichen Herausforderungen, unterstützen Teams in Veränderungsprozessen oder beraten Organisationen bei Entwicklungsfragen. Typische Rollen sind Supervisor:in, Coach, Organisationsberater:in und Personalentwickler:in. Einsatzfelder finden sich in Unternehmen, sozialen Organisationen, Bildungseinrichtungen, Gesundheits- und Non-Profit-Bereichen sowie in selbstständiger Beratung.
Bewerbung und Zulassung
Erforderlich ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss sowie eine dreijährige Berufserfahrung. Nachzuweisen sind zudem methodische Kenntnisse durch Teilnahmen an längerfristigen Weiterbildungen zum Erwerb personaler, methodischer und anderer beratungsrelevanter Kompetenzen mit einem Mindestumfang von 300 Stunden, davon mindestens 100 Stunden in einer längeren Weiterbildung. Ebenso nachzuweisen ist die Teilnahme an Supervisionsprozessen oder anderen Formen arbeitsweltlicher Beratung in unterschiedlichen Settings in Höhe von 25 Sitzungen, davon ein Teil bei DGSv-zertifizierten Berater:innen.
Sprachkenntnisse:
Wer seine Studienberechtigung nicht an einer deutschsprachigen Einrichtung erworben hat, muss Deutschkenntnisse auf Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens nachweisen. Der Nachweis kann zum Beispiel durch den Test „Deutsch als Fremdsprache“ (TestDaF) am Studienkolleg der Hochschule Mittweida mit einem Durchschnitt von TDN 3 in allen vier Bereichen oder durch ein gleichwertiges Zertifikat erfolgen.
Die Bewerbung für den nächsten Kursbeginn im Januar 2028 erfolgt über die Website des BASTA e.V. Dabei müssen neben den für die Nachweise der Zulassungsvoraussetzungen erforderlichen Dokumenten außerdem ein Motivationsschreiben sowie eine Darstellung des beruflichen Werdegangs eingereicht werden.
Im Anschluss erfolgt ein einstündiges, individuelles Zulassungsgespräch auf Grundlage der Bewerbungsunterlagen. Fachliche, personale und formale Voraussetzungen der Bewerber:innen werden geprüft und offene Fragen zur Fortbildung geklärt.
Ein dreitägiges Orientierungsseminar mit allen Bewerber:innen dient den Bewerber:innen als Entscheidungsgrundlage. Die Gruppe lernt sich kennen, die Teilnehmenden lernen die Fortbildungsleitung sowie Inhalte, Methoden und Rahmenbedingungen der Fortbildung kennen.
Erst im Anschluss erfolgt die Unterzeichnung des individuellen Fortbildungsvertrages.
BASTA und die Hochschule Mittweida bieten mit dem Zertifikatsstudium Supervision und Coaching die Eintragskarte zur Deutschen Gesellschaft für Supervision und Coaching. Das Studium endet mit einem Doppelabschluss: Neben dem Zertifikat der Hochschule (ZStFH) erhalten die Absolvent:innen das Zertifikat Supervisor:innen/Coach:innen (DGSv), das die Aufnahmevoraussetzung als ordentliches Mitglied der DGSv ist.
BASTA ist im Laufe von 30 Jahren zu einem der führenden Weiterbildungsanbieter im Bereich Supervision und Coaching in Deutschland geworden. Es war das erste Weiterbildungsinstitut in Ostdeutschland und entwickelt seine Konzepte stetig weiter. Über die Weiterbildung hinaus veranstaltet BASTA regelmäßige Tagungen, bei denen Sie Fachkolleg:innen aus der Beratungscommunity kennenlernen. So entsteht ein Netzwerk, das nicht nur gegenseitige Unterstützung und Intervision bietet, sondern in dem auch Supervisionsaufträge weitergegeben und gemeinsame Projekte auf die Beine gestellt werden.
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