Zahlen und Fakten
Maschinenbau
Der Diplom-Studiengang in Maschinenbau sind eigentlich zwei Studiengänge in einem. Bei der Vollzeitvariante erwirbst du das Diplom binnen zwei Semestern. Mit der Teilzeitvariante nimmst du dir drei Semester Zeit, teilst die Wahlmodule des ersten Vollzeit-Semesters auf zwei auf.
Besonders attraktiv ist die Teilzeit-Struktur für Absolvent:innen praxisnaher oder dualer Bachelor-Studiengänge. So kann das Diplom berufsbegleitend erworben werden. Zwei Präsenztage pro Woche am Montag und Dienstag ermöglichen es dir, im Unternehmen zu bleiben. Dadurch entsteht etwas, das viele klassische Vollzeit-Master nicht leisten: Die Verbindung aus akademischer Vertiefung und echter Industriepraxis.
Studieninhalte im Überblick
Der besondere Reiz des Diplom-Studiums in Maschinenbau an der Hochschule Mittweida liegt in seiner Nähe zur Ingenieur:innenpraxis. Statt eines theorielastigen Masters konzentriert sich das Diplomstudium auf technische Entscheidungen, wie sie täglich in der Industrie getroffen werden. Warum versagt ein Bauteil? Welche Werkstoffe eignen sich unter extremen Belastungen? Wie lassen sich Konstruktionen simulieren, optimieren und wirtschaftlich fertigen? Genau diese Denkweise prägt das Studium.
Mit Wahlpflichtmodulen wie FEM, Bruchmechanik, Werkzeugmaschinenkonstruktion, Schweißtechnik oder Qualitätssicherung entwickelst du ein Profil, das direkt an moderne Industrieanforderungen anschließt.
6 Wahlpflichtmodule:
- Spezielle Werkstoffe/Werkstoffprüfung
- Bauteilverhalten/Bruchmechanik
- Qualitätssicherung
- Schweißtechnik
- FEM (Finite-Elemente-Methode)
- Werkzeugmaschinenkonstruktion
- Schweißkonstruktion
(Beim Teilzeitstudium verteilen sich die sechs zu wählenden Wahlpflichtmodule auf die ersten beiden Semester)
Praktikums- und Diplomprojekt
Dauer: 24 Wochen
Maschinenbau in Mittweida
Zusammengefasst – Maschinenbau in Mittweida
Konsekutives Vollzeit- oder berufsbegleitendes Teilzeit-Diplomstudium des Maschinenbaus
(60 Credits)
Mit dem Diplomabschluss in Maschinenbau qualifizierst du dich für Tätigkeiten, in denen tiefes technisches Verständnis gefragt ist, etwa als Entwicklungsingenieur:in, Berechnungsingenieur:in, Konstruktionsingenieur:in oder Spezialist:in für Werkstofftechnik und Qualitätssicherung. Auch technische Projektleitung oder anspruchsvolle Aufgaben im Sondermaschinenbau, Fahrzeugbau oder in der Fertigungstechnologie gehören zu typischen Karrierewegen.
Bewerbung und Zulassung
Erforderlich ist ein erster berufsqualifizierender Studienabschluss mit 180 ECTS-Credits (Bachelor) in Maschinenbau. Ein anderer ingenieurwissenschaftlicher Studiengang berechtigt ebenso zum Studium. Ein Technikerabschluss ist dagegen nicht ausreichend, der berufsbegleitende Bachelor-Studiengang Industrial Engineering bietet sich für Techniker:innen an.
Sprachkenntnisse:
Wer seine Studienberechtigung nicht an einer deutschsprachigen Einrichtung erworben hat, muss zusätzlich ausreichende Deutschkenntnisse nachweisen. Gefordert wird das Sprachniveau C1 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER).
Ein Nachweis kann zum Beispiel durch den Test „Deutsch als Fremdsprache“ (TestDaF) am Studienkolleg der Hochschule Mittweida erbracht werden – mit einem Durchschnitt von TDN 3 in den Bereichen Leseverstehen, Hörverstehen, Schriftlicher Ausdruck und Mündlicher Ausdruck – oder durch ein gleichwertiges Zertifikat.
Die Bewerbungsphase für den Studienstart im kommenden Wintersemester startet am 15. April und endet am 15. Juli. Du registrierst dich unter hs-mittweida.de/bewerben für den Diplom-Studiengang Industrial Engineering. Sobald du alle Formulare und Nachweise übermittelt hast, kannst du dich für das Studium immatrikulieren. Mit der Immatrikulation hast du deinen Studienplatz in Mittweida sicher.
Für internationale Bewerber:innen endet die Bewerbungsphase bereits am 15. Mai. Der frühzeitige Bewerbungsschluss ermöglicht, rechtzeitig ein Visum für den Studienstart im September zu erhalten.
Beste Studienbedingungen bei günstigen Mietpreisen bedeuten eins: Du kannst dich aufs Studium konzentrieren und so in kürzester Zeit im Beruf durchstarten. Dabei profitierst du von einer Vielzahl von Unterstützungsangeboten. Beispielweise unterstützen wir dich mit Tutorien, wenn es doch mal fachlich hakt, unser Gründungsnetzwerk SAXEED begleitet dich bei der eigenen Unternehmensgründung, und die Sozialkontaktstelle macht ein Studium mit Kind ebenso möglich wie mit körperlichen oder psychischen Herausforderungen. Und: Der Spaß kommt nicht zu kurz. Welche andere Hochschule hat zwei Musik-Festivals pro Jahr auf dem Campus? Welche ein Esports-Team mit über 100 Spielern? Mittweida ist anders, als du vielleicht denkst. Überzeug dich selbst beim Studieninformationstag oder der Nacht der Wissenschaften!
Lass dich inspirieren
Häufige Antworten
Ja, das Aufbaustudium dient genau dieser Spezialisierung. Durch gezielte Wahlpflichtmodule und Projektarbeiten kannst du dein Profil maßgeblich schärfen und dich auf die Bereiche fokussieren, die dich am meisten begeistern – sei es in der Werkstoffprüfung, der Qualitätssicherung oder der Schweißkonstruktion.
Absolut. Das Diplom in Mittweida ist stark auf die angewandte Wissenschaft ausgerichtet. Du arbeitest in den hochmodernen Maschinenbau-Laboren, löst reale technische Problemstellungen aus der Industrie und verfasst deine abschließende Diplomarbeit in der Regel in Kooperation mit einem Unternehmenspartner, was oft den direkten Berufseinstieg oder die Fortführung eines bestehenden Arbeitsverhältnisses bedeutet.
Ein Aufbaustudium knüpft nahtlos an ein bereits erfolgreich abgeschlossenes Bachelorstudium an. Der große Vorteil: Du baust auf deinem vorhandenen ingenieurtechnischen Wissen auf und erwirbst in meist nur zwei Semestern im Vollzeit-Modell oder drei Semestern im Teilzeit-Modell den traditionsreichen Titel „Diplom-Ingenieur (Dipl.-Ing.) (FH)“. Dieser Abschluss genießt gerade in der deutschen Industrie und im Mittelstand nach wie vor ein hohes Ansehen und steht für umfassende, handfeste Ingenieurskunst.
Neben der formalen Voraussetzung (einem fachlich passenden Bachelorabschluss) brauchst du vor allem Durchhaltevermögen bei komplexen Berechnungen, eine hohe Problemlösungskompetenz und die Leidenschaft, dich in tiefe ingenieurwissenschaftliche Fragestellungen einzuarbeiten. Du solltest Freude daran haben, Maschinen und Anlagen nicht nur theoretisch zu analysieren, sondern praktisch weiterzuentwickeln.
Die Entscheidung ist eine Frage deiner Zielgruppe: Zieht es dich in die internationale Karriere oder Forschung, ist der weltweit standardisierte Master die logische Wahl. Willst du hingegen primär in der klassischen deutschen Industrie arbeiten, ist der Diplom-Abschluss ein echtes Qualitätssiegel, das bei vielen Personaler:innen noch immer besondere Türen öffnet. Der Master öffnet dir zudem den Weg zur Promotion.
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