Räder vor Skyline

Wasserstoff im Rahmen, Zukunft im Gepäck

Mit spannenden Forschungsprojekten, Fahrradkonzepten und den HSMW-Studienangeboten zeigte die Professur IMS der Hochschule Mittweida auf der EUROBIKE 2026, wie die Mobilität von morgen aussehen kann.

Gruppenbild vor Pavillons
Strahlende Gesichter bei tropischen Temperaturen – die HSMW gemeinsam mit INNKR auf der EUROBIKE (v.r.: Jim Köcher, Prof. Jörg Hübler, Max Kreter, INNKR-Team) © EUROBIKE-Team

Professor Jörg Hübler und seine Mitarbeiter von der Professur Intelligente Maschinensysteme (IMS) der Hochschule Mittweida waren vom 24. bis 27. Juni auf der EUROBIKE 2026 in Frankfurt am Main vertreten. Gemeinsam mit dem Unternehmen INNKR, das Antriebssysteme für E-Bikes entwickelt, präsentierte das Team aktuelle Forschungsarbeiten, innovative Prototypen sowie die Studienmöglichkeiten im Bereich Maschinenbau an der Hochschule Mittweida.

Die EUROBIKE gilt als weltweit führende Leitmesse für die Fahrrad- und Ecomobility-Branche und bringt Hersteller, Zulieferer, Forschungseinrichtungen und Mobilitätsakteure aus aller Welt zusammen. In diesem Jahr präsentierten rund 800 internationale Aussteller ihre Neuheiten. Die Messe zählte 15.130 Fachbesucherinnen und Fachbesucher. Am Festival-Samstag kämpften gemeinsam mit den Ausstellern 8.970 Fahrradfans gegen die tropische Hitze.

Am Gemeinschaftsstand von HSMW und INNKR standen insbesondere die aktuellen Forschungsthemen an der Professur im Mittelpunkt. Zu den Exponaten gehörte ein Wasserstoff-Lastenrad, bei dem die Wasserstofftanks direkt in die Rahmenstruktur integriert sind und das von einem Brennstoffzellensystem angetrieben wird. Das Projekt zeigt neue Wege für emissionsfreie Mobilitätslösungen auf. Ebenfalls großes Interesse weckte ein Trail-Mountainbike, das mittels 3D-Druck und unidirektionalen Fasertapes (UD-Tapes) gefertigt wurde. Beide Projekte werden durch die Europäische Union und den Freistaat Sachsen gefördert.

Personen setehen diskutierend hinter einem Lastenrad
Max Kreter (links) hatte viel zu tun – das Lastenrad mit Wasserstoffantrieb stieß auf großes Interesse © EUROBIKE-Team

Neben den Forschungsaktivitäten nutzte das Messe-Team die Plattform, um auf die Studienangebote der Hochschule aufmerksam zu machen. Vorgestellt wurden insbesondere die Vertiefungsrichtung Mikromobilität im Maschinenbau sowie der neue Studiengang Maker Science, der technisches Know-how mit praxisnaher Entwicklung verbindet.

„Die EUROBIKE ist für uns eine ideale Bühne, um unsere Forschung einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren und gleichzeitig junge Menschen für die Mobilitätsbranche zu begeistern. Die große Resonanz und die vielen spannenden Gespräche haben gezeigt, dass unsere Themen genau den Nerv der Zeit treffen“, sagt Professor Jörg Hübler.

Personen stehen dieskutierend vor einem Lastenrad
Wasserstoff-Lastenrad als Gesprächsthema – warum nicht Mikromobilität in Mittweida studieren? © EUROBIKE-Team

Darüber hinaus beteiligte sich die Professur IMS am Hochschul-Networking-Event „Studium & Zukunft in der Mobilitätsbranche“, das Teil des offiziellen Messeprogramms war. Ziel war es, potenzielle Studierende zu gewinnen und die Hochschule Mittweida als starken Bildungs- und Forschungspartner im Bereich zukunftsfähiger Mobilität weiter sichtbar zu machen.

Räder vor Skyline
Forschung vor Kulisse – das Wasserstoff-Lastenrad und das Trail-Mountainbike auf dem Testtrack der Messe © EUROBIKE-Team

Autoren

Jim Köcher, Annett Kober

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Prof. Dr.-Ing. Jörg Hübler
Prof. Dr.-Ing. Jörg Hübler
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Dipl.-Ing. Annett Kober
Dipl.-Ing. Annett Kober
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Die Hochschule Mittweida ist ein grenzenloses Experimentierfeld mit dem Ziel, Wirtschaft und Gesellschaft voranzubringen. Wie? Durch akademisch ausgebildete Fachkräfte und unkomplizierte Zusammenarbeit, die es regionalen Unternehmen ermöglicht, von unseren Ergebnissen unmittelbar zu profitieren – oder mit gemeinsamen Forschungsprojekten neue Erkenntnisse zu sammeln, die direkt überführt werden können. Studierenden ermöglichen wir, sich auszuprobieren, indem sie ihre eigenen Fähigkeiten erweitern und Neues erschließen.

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