Cybercrime/Cybersecurity

Digitale Angriffe sind heute ebenso real wie physische Einbrüche, nur oft unsichtbar und weitaus folgenreicher. Ob Ransomware-Attacken auf kritische Infrastrukturen oder gezielter Datenklau in globalen Konzernen: Cyberkriminalität ist die größte Bedrohung der vernetzten Welt. Im Master Cybercrime/Cybersecurity lernst du, die Täter zu verstehen und ihre Methoden zu neutralisieren. Du wehrst digitale Angriffe nicht nur ab, sondern klärst sie forensisch lückenlos auf und sicherst gerichtsfeste Beweise.

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Zahlen und Fakten

Fakultät
Angewandte Computer- und Biowissenschaften
Abschluss
Master of Science
Studiengang
4 Semester
Beginn
Wintersemester
Master of Science (M.Sc.)

Cybercrime/Cybersecurity

In Mittweida studierst du an der Schnittstelle von High-Tech-Ermittlung und Recht. Hier lernst du nicht nur, Systeme abzusichern, sondern auch, wie du als Sachverständiger vor Gericht bestehst. Während andere Programme sich auf reine IT-Sicherheit beschränken, verknüpft Mittweida Informatik konsequent mit kriminalistischem Denken. 

Du profitierst von der jahrelangen Erfahrung unserer Forensik-Teams, die reale Tatorte rekonstruieren und Ermittlungsbehörden weltweit unterstützen. Diese Nähe zur kriminalistischen Praxis bereitet dich auf Einsätze vor, bei denen jedes Bit als Beweismittel zählt.

Welche Inhalte erwarten mich?

Studieninhalte im Überblick

Der modulare Aufbau führt dich im Master Cybercrime/Cybersecurity tief in die Werkzeugkästen moderner Ermittler:innen. Du startest mit Mobilfunkforensik, Datenbankprogrammierung und intelligenter Videoanalyse, während du dich in Wahlfächern wie Kryptografie oder dem Internet der Dinge spezialisierst.

Im weiteren Verlauf des Studium meisterst du Techniken wie Reverse Engineering, KI-basierte Analysen und OSINT, um Spuren im Web oder in sozialen Netzwerken zu verfolgen. Besonders konkret wird es bei der Analyse von Fahrzeugdaten in der Car Forensics oder beim Predictive Policing. In Komplexpraktika wendest du deine forensischen Methoden direkt an, bevor du im vierten Semester deine Masterarbeit schreibst.

Cybercrime I

Grundlagen der Mobilfunkforensik

Datenbankprogrammierung

Intelligente Videoanalyse

Wahlpflicht (2 aus 3):

  • Internet of Things
  • Stochastic Models
  • Foundations of Modern Cryptography 

Cybercrime II

Der Sachverständige vor Gericht

Softwarepraktikum

Datenkompression

Wahlpflicht (2 aus 3):

  • Geoforensik und Reverse Engineering
  • Artificial Intelligence – Theory and Foundations
  • Cryptanalysis 

Social Engineering und OSINT

Komplexpraktikum Forensische Methoden

Entwurf sicherer Systeme

Datennetze/Cloud Forensik

Wahlpflicht (2 aus 3):

  • Car Forensics
  • Predictive Policing/Dunkelfeld
  • Digitale Werte und Güter 

Masterarbeit

„Kleinstadt ist kein Schimpfwort. Mittweida macht es einem leicht, Anschluss zu finden. Das Studileben findet an Hotspots und in den WGs statt und man findet easy Gleichgesinnte. Ich erinnere mich heute noch gerne an die geile Zeit und bin froh, mich damals dafür entschieden zu haben.”
Jimmy
29, aus Hof, Absolventin
„Mittweida hat mir nie Steine in den Weg gelegt, sondern jedes meiner Projekte unterstützt – egal wie absurd die Idee anfangs klang. Hier bist du kein nerviges Übel, sondern wirst von der Hochschule und den Lehrenden als Partner auf Augenhöhe wahrgenommen.”
Kurt
31, aus Großenhain, Absolvent
„Ich habe mich für Mittweida entschieden, weil mich die praxisnahe Ausbildung überzeugt hat. Was mein Studium aber besonders gemacht hat, war die Möglichkeit, mich im Motorsportteam TMM direkt in die Entwicklung einzubringen und dabei wertvolle praktische Erfahrungen zu sammeln.”
Peter
27, aus Tönisvorst, Absolvent
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Cybercrime/Cybersecurity in Mittweida

Zusammengefasst – Cybercrime/Cybersecurity in Mittweida

Beschreibung

Vollzeit-Master-Studium an der Schnittstelle von IT-Sicherheit und digitaler Kriminalforensik

Abschluss
Master of Science
(120 Credits)
Regelstudienzeit
4 Semester, Vollzeitstudium
Beginn
Wintersemester
Sprache
Deutsch
Zulassungsbeschränkung
Nein
Kosten pro Semester
Semesterbeitrag von 107€
Und danach?

Nach deinem Abschluss bist du die Antwort auf den massiven Fachkräftemangel in der digitalen Strafverfolgung und IT-Sicherheit. Du arbeitest als Cyberkriminalist:in bei Behörden wie dem BKA oder den Landeskriminalämtern, als Security Auditor für internationale Konzerne oder als Incident Responder in spezialisierten Sicherheitsfirmen. Auch Rollen als forensische:r Gutachter:in, Penetration Tester:in oder Spezialist:in für Cloud-Forensik gehören zu deinen Einsatzfeldern.

Du willst uns kennenlernen?

Studieninformationsabend

11.11.2026 | 17:00 bis 19:00 Uhr

Dein Interesse ist geweckt?

Bewerbung und Zulassung

Erforderlich ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss in einem einschlägigen Studiengang wie Angewandte Informatik oder Digitale Forensik mit 180 ECTS-Credits (Bachelor). Bei der Bewerbung muss per Selbstauskunft bestätigt werden, dass die erforderlichen mathematischen Kenntnisse vorliegen; dieses Wissen wird im ersten Semester per Test überprüft. Bis zum Bestehen des Tests ist die Zulassung nur bedingt, bei Nichtbestehen muss die Exmatrikulation erfolgen.

Sprachkenntnisse:

Wer seine Studienberechtigung nicht mit dem deutschen Abitur inklusive Englisch-Grundkurs mit der Durchschnittsnote 2 erworben hat, muss Englischkenntnisse auf Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens nachweisen. Der Nachweis kann zum Beispiel durch TOEFL-Test (ibT oder iBT Home Edition) mit einem Ergebnis von mindestens 76 Punkten, den Duolingo English Test mit mindestens 110 Punkten oder durch ein gleichwertiges Zertifikat erfolgen.

Die Bewerbungsphase für das Wintersemester startet am 15. April und endet am 15. Juli. Du registrierst dich unter hs-mittweida.de/bewerben. Sobald du alle Unterlagen eingereicht hast, kannst du dich immatrikulieren. Mit der Immatrikulation ist dein Studienplatz in Mittweida gesichert. Für internationale Bewerber:innen endet die Bewerbungsfrist bereits am 15. Mai, damit ausreichend Zeit für die Visumsbeantragung bleibt.

Beste Studienbedingungen, moderne Ausstattung und die deutschlandweit günstigen Mietpreise in einer Hochschulstadt ermöglichen es dir, dich voll auf dein Studium zu konzentrieren. Tutorien helfen dir bei fachlichen Fragen, das Gründungsnetzwerk SAXEED begleitet dich auf dem Weg zur eigenen Geschäftsidee und die Sozialkontaktstelle unterstützt dich bei besonderen Lebenslagen, etwa bei der Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen. Auch der Campus hat viel zu bieten: zwei Musikfestivals pro Jahr, ein aktives Esports-Team und eine lebendige Studierendengemeinschaft. Internationale Studierende sind beispielsweise im Cosmopolitan Club eng vernetzt.

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Häufige Antworten

Der Bachelor legt das breite interdisziplinäre Fundament (inklusive Naturwissenschaften, Kriminalistik und Recht). Der Master hingegen fokussiert sich vollkommen auf die Tiefe der digitalen Welt: Du steigst tief in die erweiterte Kryptographie, Netzsicherheit, das Management von Informationssicherheit und die Bekämpfung hochgradig organisierter Cyberkriminalität ein.

Da im Master viel Wert auf Teamprojekte und die Arbeit in den spezialisierten Digital-Forensik-Laboren gelegt wird, ist ein Wohnort in Campusnähe von großem Vorteil. Wer pendeln möchte, sollte sich auf dichte Präsenztage einstellen, an denen die praktische Laborarbeit im Fokus steht. 

Ja, die Lehre ist hochgradig praxisnah. Es werden regelmäßig reale, anonymisierte Cyber-Angriffe, Schadsoftware-Vorfälle und IT-Sicherheitsrisiken detailliert analysiert, um daraus Abwehrstrategien und forensische Ermittlungsmethoden abzuleiten.

Wenn du komplexe Cyber-Angriffe nicht nur verstehen, sondern strategisch abwehren, Sicherheitsarchitekturen leiten oder in gehobenen Positionen bei Ermittlungsbehörden (wie dem BKA oder LKA) arbeiten willst, ist der Master der richtige Schritt. Er qualifiziert dich gezielt für Führungsaufgaben im IT-Sicherheitssektor.

Du hast große Freiheiten, dich über Projektmodule, Forschungsarbeiten und das Thema deiner Masterthesis entweder tiefer in die technische IT-Sicherheit (Defense/Sicherheitsarchitekturen) oder in die ermittlungstaktische und rechtliche Seite (Cybercrime/Forensik) hineinzuentwickeln.

Die Ähnlichkeit ist enorm hoch. Du arbeitest mit derselben professionellen Software und den Tools, die auch in der Wirtschaft und bei Behörden zum Einsatz kommen. Durch simulierte Hackerangriffe (Penetration Testing) und Incident-Response-Szenarien wirst du eins zu eins auf den Ernstfall vorbereitet.

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  Lisa Viehweg
Lisa Viehweg
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Erreichbarkeit

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Mittwochs 9 bis 11 Uhr
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Es gibt mehr als nur fünf gute Gründe für ein Studium in Mittweida. Der wichtigste: über 90 besondere Studienangebote, in denen konsequent das Wissen für die Berufspraxis im Mittelpunkt steht. Denn insbesondere im KI-Zeitalter kommt es darauf an, nicht nur Theorie gelernt zu haben, sondern sie praktisch erfolgreich anzuwenden.

Deine Studienzeit ist aber mehr als nur Wissenserwerb. Der HSMW-Campus erinnert an eine Hochschule in den USA, eine kleine Universität irgendwo im mittleren Westen. In Mittweida erreichst du alles bequem zu Fuß, studierst bequemer, entspannter und konzentrierter – auch dank günstiger Mieten. Statt dir den Lebensunterhalt mit Nebenjobs zu finanzieren, kannst du so vom vielfältigen Campusleben profitieren.

6.350
Studierende
590
engagierte Mitarbeitende
100
Partnerhochschulen weltweit
161
Jahre HSMW
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