3D-Drucken – Bachelor-Vertiefung

Bauteile direkt aus digitalen Modellen erzeugen, komplexe Geometrien drucken statt fräsen, Produkte schneller entwickeln als je zuvor – 3D-Druck verändert Industrie, Medizintechnik, Luftfahrt und Produktentwicklung grundlegend. In der Vertiefung 3D-Drucken im Studiengang Physikalische Technik an der Hochschule Mittweida beschäftigst du dich mit genau den Technologien, die moderne Fertigung flexibler, präziser und individueller machen.

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Zahlen und Fakten

Fakultät
Ingenieurwissenschaften
Abschluss
Bachelor of Science
Studiengang
6 Semester
Beginn
Wintersemester
Physikalische Technik (B.Sc.)

3D-Drucken

3D-Druck ist in der Industrie keine isolierte Software- oder Maschinenanwendung, sondern ein Zusammenspiel aus Physik, Werkstoffverhalten, Konstruktion und Fertigungstechnologie. Die sogenannte additive Fertigung verändert ganze Produktionsprozesse – etwa dort, wo klassische mechanische Verfahren an geometrische oder wirtschaftliche Grenzen stoßen.

Individualisierte Medizinprodukte, leichte Bauteile für Mobilität, schnelle Prototypenentwicklung oder dezentrale Produktion wären ohne additive Fertigung kaum denkbar. Genau deshalb suchen Unternehmen Fachkräfte, die nicht nur Maschinen bedienen, sondern Fertigungsprozesse neu denken können.

"Wie viel Physik steckt in Physikalischer Technik?" | Prof & Studentin beantworten FAQ zum Studium

Welche Inhalte erwarten mich?

Studieninhalte im Überblick

Beim Studium 3D-Drucken im Studiengang Physikalische Technik geht es um mehr als das Herstellen einzelner Kunststoffteile. Du lernst, wie generative Fertigung tatsächlich funktioniert: von Materialeigenschaften und Konstruktion über Prozessparameter bis zur technischen Umsetzung komplexer Bauteile im Metall-3D-Druck. Die zentrale Frage lautet dabei nicht „Wie druckt man etwas?“, sondern: Wie müssen Produkte entwickelt werden, damit additive Fertigung ihre technologischen Vorteile überhaupt ausspielen kann?

Das Studium verbindet physikalisch-technische Grundlagen mit direkter Anwendung. In Modulen wie Funktionsgerechte Konstruktion für 3D-Druck oder dem Komplexpraktikum 3D-Druckverfahren arbeitest du an realen Fertigungsprozessen und lernst, Bauteile gezielt für additive Verfahren zu entwickeln. Du analysierst Druckprozesse, bewertest Materialverhalten und verstehst, wie Präzision, Stabilität und Fertigungsstrategie zusammenhängen. Dadurch entsteht ein technisches Profil, das deutlich über reines „CAD und Drucken“ hinausgeht.

Mechanik

Grundlagen der Informationstechnologie

Konstruktion

Elektrotechnik

Mathematik für Physiker:innen

Fächerübergreifende Schlüsselkompetenzen

Strömungen/Wellen

CAD-Techniken

Allgemeine Chemie

Prozedurale Programmierung

Mathematik: Analysis

Werkstofftechnik

Thermo- und Elektrodynamik

Technische Optik

Physikalische Messtechnik

Höhere mathematische Methoden

Gerätetechnik/Sicherheit

Technische Physik

Optische Messtechnik

Struktur der Materie

Technische Mechanik

2 Vertiefungsmodule:

  • 3D-Druckverfahren
  • Funktionsgerechte Konstruktion für 3D-Druck

Businessmanagement

Grundlagen der Fertigungstechnik

Analogtechnik

Mikrosystemtechnik

2 Vertiefungsmodule:

  • Grundlagen der generativen Verfahren
  • Komplexpraktikum 3D-Druckverfahren

Praxismodul
Selbstständige wissenschaftlich-praktische Tätigkeit in einem Unternehmen
Dauer: 12 Wochen

Bachelorarbeit
Abschließende, selbständige wissenschaftliche Arbeit
Dauer: 12 Wochen

Absolventin Josephine Meitzner
„Ich habe mich für die Vertiefung Biophotonik entschieden, weil ich die Verbindung von Physik und Biologie besonders interessant finde. Während meines Studiums konnte ich praktische Erfahrungen im Bereich der Biophotonik sammeln und mit modernen Spektrometern und Mikroskopen arbeiten – sowohl im Rahmen meiner Bachelor- und Masterarbeit als auch als wissenschaftliche Hilfskraft.”
Josephine
26, aus Mittweida, Absolventin des Bachelors und des Masters Physikalische Technik mit der Vertiefung Biophotonik
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Physikalische Technik in Mittweida

Zusammengefasst – 3D-Drucken in Mittweida

Beschreibung

Vertiefung im Vollzeit-Bachelor-Studium Physikalische Technik

Abschluss
Bachelor of Science
(180 Credits)
Regelstudienzeit
6 Semester, Vollzeitstudium
Beginn
Wintersemester
Sprache
Deutsch
Zulassungsbeschränkung
Nein
Kosten pro Semester
Semesterbeitrag von 107€
Anschlussqualifikation
Und danach?

Nach dem Studium der Physikalischen Technik mit Spezialisierung auf 3D-Drucken arbeitest du beispielsweise als Entwicklungsingenieur:in für Additive Fertigung, Konstrukteur:in für generative Produktionsverfahren oder Prozessingenieur:in in Hightech-Fertigungen. Auch Tätigkeiten in Forschung und Entwicklung, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt und industrieller Produktentwicklung gehören zu typischen Karrierewegen.

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Studieninformationsabend

11.11.2026 | 17:00 bis 19:00 Uhr

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Bewerbung und Zulassung

Erforderlich sind die allgemeine Hochschulreife, Fachhochschulreife, fachgebundene Hochschulreife oder eine gleichwertig anerkannte Qualifikation. Bewerberinnen und Bewerber mit abgeschlossener Berufsausbildung und mindestens drei Jahren Berufserfahrung können nach einem Beratungsgespräch und einer erfolgreichen Zugangsprüfung ebenfalls starten.

Sprachkenntnisse:

Wer seine Studienberechtigung nicht an einer deutschsprachigen Einrichtung erworben hat, muss Deutschkenntnisse auf Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens nachweisen. Der Nachweis kann zum Beispiel durch den Test „Deutsch als Fremdsprache“ (TestDaF) am Studienkolleg der Hochschule Mittweida mit einem Durchschnitt von TDN 3 in allen vier Bereichen oder durch ein gleichwertiges Zertifikat erfolgen.

Die Bewerbungsphase für das Wintersemester startet am 15. April und endet am 15. Juli. Du registrierst dich online im HSMW-Bewerbungsportal. Sobald du alle Unterlagen eingereicht hast, kannst du dich immatrikulieren. Mit der Immatrikulation ist dein Studienplatz in Mittweida gesichert. Für internationale Bewerber:innen endet die Bewerbungsfrist bereits am 15. Mai, damit ausreichend Zeit für die Visumsbeantragung bleibt.

Wir sorgen für dich! Beste Studienbedingungen, moderne Ausstattung und günstige Mietpreise ermöglichen es dir, dich voll auf dein Studium zu konzentrieren. Tutorien helfen dir bei fachlichen Fragen, das Gründungsnetzwerk SAXEED begleitet dich auf dem Weg zur eigenen Geschäftsidee und die Sozialkontaktstelle unterstützt dich bei besonderen Lebenslagen, etwa bei der Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen. Auch der Campus hat viel zu bieten: zwei Musikfestivals pro Jahr, ein aktives Esports-Team und eine lebendige Studierendengemeinschaft. Entdecke, wie vielfältig das Leben in Mittweida ist – beim Studieninformationstag oder der Nacht der Wissenschaften.

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Lass dich inspirieren

Du hast noch Fragen?

Häufige Antworten

Ja, du entscheidest dich am Ende des dritten Semesters für eine der drei zukunftsträchtigen Vertiefungen: Lasertechnik, 3D-Drucken oder Biophotonik. Um dir die Wahl zu erleichtern, schnupperst du in den ersten Semestern in alle Bereiche hinein und kannst deine Dozierenden mit all deinen Fragen löchern.

Neben der allgemeinen oder fachgebundenen Hochschulreife solltest du ein ausgeprägtes Interesse an Naturwissenschaften und Technik mitbringen. Besondere schulische Leistungskurse sind kein Muss, aber eine solide Basis in Mathematik und Physik erleichtert dir den Einstieg in die ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen enorm.

Das Studium gilt aufgrund von Fächern wie Thermo- und Elektrodynamik oder höherer Mathematik als mathematisch-physikalisch fordernd und erfordert logisches Denken sowie Disziplin. Spezifisches Vorwissen wird jedoch nicht vorausgesetzt, da alle Grundlagen von Beginn an systematisch aufgebaut werden und die Hochschule dich mit Vorkursen unterstützt.

Mittweida beherbergt das bundesweit führende Laserinstitut Hochschule Mittweida (LHM), wodurch dir eine technische Ausstattung auf absolutem Weltklasse-Niveau zur Verfügung steht, die gegenüber anderen Hochschulen deutschlandweit einmalig ist. Zudem profitierst du von extrem kleinen Praktikumsgruppen von meist nur zwei bis drei Personen und einer sehr persönlichen Betreuung ohne überfüllte Hörsäle. 

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  Lisa Viehweg
Lisa Viehweg
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Erreichbarkeit

Montags 9 bis 11 Uhr
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Mittwochs 9 bis 11 Uhr
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am 07.09.2026 ab 9 Uhr erreichbar
Was ist die HSMW?

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Es gibt mehr als nur fünf gute Gründe für ein Studium in Mittweida. Der wichtigste: über 90 besondere Studienangebote, in denen konsequent das Wissen für die Berufspraxis im Mittelpunkt steht. Denn insbesondere im KI-Zeitalter kommt es darauf an, nicht nur Theorie gelernt zu haben, sondern sie praktisch erfolgreich anzuwenden.

Deine Studienzeit ist aber mehr als nur Wissenserwerb. Der HSMW-Campus erinnert an eine Hochschule in den USA, eine kleine Universität irgendwo im mittleren Westen. In Mittweida erreichst du alles bequem zu Fuß, studierst bequemer, entspannter und konzentrierter – auch dank günstiger Mieten. Statt dir den Lebensunterhalt mit Nebenjobs zu finanzieren, kannst du so vom vielfältigen Campusleben profitieren.

6.350
Studierende
590
engagierte Mitarbeitende
100
Partnerhochschulen weltweit
161
Jahre HSMW
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