Professur Verfahrenstechnik/ Oberflächentechnik

Themen/Profil von Forschung und Lehre

Unter der Leitung von Prof. Frank Köster widmet sich die Professur dem Fachgebiet der Verfahrenstechnik und Oberflächentechnik. Inhaltlich stehen Beschichtungsverfahren zur Funktionalisierung von Oberflächen im Fokus. Anwendungsfelder liegen im Maschinenbau (Korrosions- und Verschleißschutz), in der Lebensmittel- und Medizintechnik (Biokompatibilität), in der Energieerzeugung (Wasserstofftechnologie) und -speicherung (Batterie), sowie in der Elektronik (Aufbau- und Verbindungstechnik) bis hin zu Optikanwendungen. Durch die Erzeugung von dünnen schützenden Schichten im Dickenbereich von 0,01 mm bis 0,20 mm auf Bauteilen zählt die Oberflächentechnik zu einer Schlüsseltechnologie und leistet große Beiträge zu einer ressourcenschonenden Fertigung sowie zur signifikanten Verlängerung der Bauteillebensdauer.

Der Forschungsschwerpunkt der Arbeitsgruppe Galvano- und Oberflächentechnik liegt in der galvanischen und außenstromlosen Abscheidung von Metallen, Legierungen und Dispersionsschichten aus wässrigen Systemen (Galvanotechnik). In engem Zusammenhang damit stehen Vorbehandlungsverfahren der Werkstoffe sowie die Schichtcharakterisierung der abgeschiedenen Schichten.

Inhaber der Professur

Prof. Dr. rer. nat. Frank Köster
Prof. Dr. rer. nat. Frank Köster
Fakultät Ingenieurwissenschaften

Unser Team

M.Eng. Scott Dombrowe
M.Eng. Scott Dombrowe
Fakultät Ingenieurwissenschaften
M.Sc. Nurul Amanina Binti Omar
M.Sc. Nurul Amanina Binti Omar
Fakultät Ingenieurwissenschaften
Dr.Ing. Johannes Näther
Dr.Ing. Johannes Näther
Fakultät Ingenieurwissenschaften
M.Eng. Burkhard Uwe Hübner
M.Eng. Burkhard Uwe Hübner
Fakultät Ingenieurwissenschaften
Dipl.-Ing. Tom Kreißig
Dipl.-Ing. Tom Kreißig
Fakultät Ingenieurwissenschaften
M.Eng. Simon Kertzsch
M.Eng. Simon Kertzsch
Fakultät Ingenieurwissenschaften

Laborausstattung

Labor für Korrosionsprüfung

Raum 5-103 A

Allgemein:

Korrosionsprüfung

Diskontinuierliche Stückverzinkung

Technische Ausstattung:

  • Salzsprühnebelkammer für die Korrosionsprüfung von Bauteilen

  • Feuerverzinkungsanlage Tiegelofen SO 3071 LM-412.07

    • Laboraufbau

 

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Labor für Galvanik

Raum 5-105 A | Raum 5-106 A

Allgemein:

Physikalische, chemische und elektrochemische Oberflächenvorbehandlungsverfahren

Galvanische und Chemisch - Reduktive Metallisierungen

Eloxieren

Brünieren

Technische Ausstattung:

  • Handgalvanikanlage, bestehend aus 20 l- Behältern

  • Plasmaanlagen (Nieder- u. Atmosphärendruck)

  • Potentiostaten

  • Computergesteuerte Puls-/ Gleichstromquellen

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Labor für Strukturierung

Raum 5-206 A

Allgemein:

Strukturierung von Kupfer-Oberflächen

Technische Ausstattung:

  • Lehranlage Fotolithografie:

    • Laminator

    • Belichtungsgerät RISTON PC Printer B24

    • Resiststripper

  • Vakuum-Trockner 

  • Trockenschrank 

  • Entwickler

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Labor für Badüberwachung und Materialcharakterisierung

Raum 5-209 A

Allgemein:

Messen und Auswerten von Werkstoffen und Schichten

Prüfung von Verschleissverhalten und Schichthaftung

Technische Ausstattung:

  • Röntgenfluoreszenzanalyse zur qualitativen und quantitativen Auswertung von Materialzusammensetzungen

  • Digitalmikroskop

  • Verschleißprüfungen in Form von:

    • Kalottenschleifgerät

    • Taber Abrasionstest

  • UV/Vis-Labor-Spektralphotometer

  • Couloscope CMS für die Messung von Schichtdicken und elektronischen Potentialen nach dem coulometrischen Verfahren

    • Typischer Dicken-Bereich 0,05 - 40 µm

  • getrennte Zelle aus Glas zur exakten Untersuchung der getrennten Reaktionen und Abläufe einer Redoxreaktion, mit einbaubarer Membran

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Forschungsschwerpunkte

Aktuelle Projekte

Was gibt es Neues?

Aktuelles aus Forschung und Lehre

Was ist die HSMW?

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Die Hochschule Mittweida ist ein grenzenloses Experimentierfeld mit dem Ziel, Wirtschaft und Gesellschaft voranzubringen. Wie? Durch akademisch ausgebildete Fachkräfte und unkomplizierte Zusammenarbeit, die es regionalen Unternehmen ermöglicht, von unseren Ergebnissen unmittelbar zu profitieren – oder mit gemeinsamen Forschungsprojekten neue Erkenntnisse zu sammeln, die direkt überführt werden können. Studierenden ermöglichen wir, sich auszuprobieren, indem sie ihre eigenen Fähigkeiten erweitern und Neues erschließen.

6.350
Studierende
590
engagierte Mitarbeitende
100
Partnerhochschulen weltweit
161
Jahre HSMW
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