Zahlen und Fakten
Genomische Biotechnologie
Warum Mittweida? Weil du hier nicht in anonymen Massenvorlesungen untergehst, sondern direkten Zugriff auf modernste Sequenziertechnologien hast. Während andere noch über Theorie sprechen, analysierst du in den Laboren der Fakultät komplexe Biodaten und konstruierst synthetische Genschaltkreise. Das Besondere ist die Interdisziplinarität: Du kombinierst klassische Molekularbiologie mit maschinellem Lernen und Nanobiotechnologie. So wirst du zur Schnittstelle zwischen Wet Lab und Dry Lab, wo die Pipette auf den Algorithmus trifft.
Genomische Biotechnologie: Das macht den Master in Mittweida aus
Studieninhalte im Überblick
In den ersten zwei Semestern baust du dir ein extrem gefragtes Expert:innenprofil auf. Du vertiefst dein Wissen in Molekularbiologie und Biodaten-Prozessierung, lernst aber gleichzeitig, die rechtlichen und unternehmerischen Hürden der Gentechnik zu meistern. Dabei entscheidest du selbst, ob du dich tiefer in die Umweltmetagenomik, die Nanobiotechnologie oder das maschinelle Lernen einarbeitest.
Entscheidend ist das dritte Semester: Ein komplettes halbes Jahr widmest du dich ausschließlich deinem eigenen Forschungsmodul. Diese intensive Praxisphase im Labor oder bei Industriepartner:innen ist dein Sprungbrett in die eigenständige Forschung und bereitet dich perfekt auf deine Masterarbeit vor.
Genomische Biotechnologie I
Molekularbiologie
Biodaten-Prozessierung
Gentechnik und Gentechnikrecht
Transfer- und Gründungsstrategien
Wahlmodul (1 aus 2):
- Biodata Sciences
- Studium Generale (2 aus 3)
Genomische Biotechnologie II
Nanobiotechnologie
Synthetische Biologie
Katalyse
Umweltmetagenomik
Wahlmodul (1 aus 4):
- Biodatenvisualisierung
- Molekulare und zellulare Biophysik
- Umweltchemie
- Maschinelles Lernen
Forschungsmodul
Dauer: 24 Wochen
- Forschungspraktikum
- Forschungsseminar
Masterarbeit
Genomische Biotechnologie in Mittweida
Zusammengefasst – Genomische Biotechnologie in Mittweida
Vollzeit-Master-Studium von molekularer Genomforschung und digitaler Biodaten-Prozessierung
(120 Credits)
Nach dem Master-Abschluss bist du eine der raren Fachkräfte, die sowohl im Labor stehen als auch komplexe Bioinformatik-Pipelines bedienen können. Du arbeitest als Genome Data Scientist in der Pharmaforschung, als Laborleiter:in in Biotech-Unternehmen oder als Expert:in für personalisierte Medizin in Kliniken. Auch Karrieren als Technical Consultant für Biosicherheitsbehörden, R&D-Spezialist:in für synthetische Biologie oder der Weg in die eigene Gründung stehen dir offen.
Bewerbung und Zulassung
Erforderlich ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss in einer Biowissenschaft wie Biologie, Biotechnologie, Bioinformatik oder verwandten Disziplinen mit 180 ECTS-Credits (Bachelor). Kenntnisse in molekularbiologischen oder biochemischen Labortechniken sind nachzuweisen; etwa durch mindestens zwei einschlägige Modulabschlüsse mit inkludierten Laborpraktika. Zusätzlich ist eine molekularbiologisch oder biochemisch orientierte Abschlussarbeit nachzuweisen.
Sprachkenntnisse:
Wer seine Studienberechtigung nicht mit dem deutschen Abitur inklusive Englisch-Grundkurs mit der Durchschnittsnote 2 erworben hat, muss Englischkenntnisse auf Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens nachweisen. Der Nachweis kann zum Beispiel durch TOEFL-Test (ibT oder iBT Home Edition) mit einem Ergebnis von mindestens 76 Punkten, den Duolingo English Test mit mindestens 110 Punkten oder durch ein gleichwertiges Zertifikat erfolgen.
Die Bewerbungsphase für das Wintersemester startet am 15. April und endet am 15. Juli. Du registrierst dich unter hs-mittweida.de/bewerben. Sobald du alle Unterlagen eingereicht hast, kannst du dich immatrikulieren. Mit der Immatrikulation ist dein Studienplatz in Mittweida gesichert. Für internationale Bewerber:innen endet die Bewerbungsfrist bereits am 15. Mai, damit ausreichend Zeit für die Visumsbeantragung bleibt.
Beste Studienbedingungen, moderne Ausstattung und die deutschlandweit günstigen Mietpreise in einer Hochschulstadt ermöglichen es dir, dich voll auf dein Studium zu konzentrieren. Tutorien helfen dir bei fachlichen Fragen, das Gründungsnetzwerk SAXEED begleitet dich auf dem Weg zur eigenen Geschäftsidee und die Sozialkontaktstelle unterstützt dich bei besonderen Lebenslagen, etwa bei der Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen. Auch der Campus hat viel zu bieten: zwei Musikfestivals pro Jahr, ein aktives Esports-Team und eine lebendige Studierendengemeinschaft. Internationale Studierende sind beispielsweise im Cosmopolitan Club eng vernetzt.
Lass dich inspirieren
Häufige Antworten
Für diesen Studiengang ist ein Umzug nach Mittweida dringend zu empfehlen. Biotechnologische Experimente und Zellkulturen halten sich selten an starre Fahrpläne – oft sind mehrtägige, flexible Laborphasen nötig, die sich mit langen Pendelzeiten kaum vereinbaren lassen.
In den Lebenswissenschaften und der Biotechnologie ist der Master der absolute Regelabschluss. Wenn du eigenständig Forschungsprojekte leiten, in der Entwicklung der Pharmaindustrie arbeiten oder später promovieren möchtest, führt am Master kein Weg vorbei.
Die Individualität wird vor allem durch die Wahl deiner Forschungsprojekte und der Masterarbeit geprägt. Hier kannst du selbst entscheiden, ob du dich tiefer in die molekularbiologische Laborarbeit, die biomedizinische Forschung oder in die datenintensive Bioinformatik vertiefen möchtest.
Die Laborausstattung in Mittweida ist auf High-Tech-Niveau. Dir stehen modernste Geräte für das Next-Generation-Sequencing (NGS), hochentwickelte PCR-Systeme und modernste bioinformatische Auswertungstools zur Verfügung, die direkt der aktuellen industriellen Praxis entsprechen.
Obwohl die theoretischen Grundlagen in der Genomik und Systembiologie im Master tiefgründig sind, überwiegt an der HSMW der praktische Ansatz. Die Theorie wird direkt in ausgedehnten Laborblöcken angewendet – du verbringst also einen beträchtlichen Teil deiner Studienzeit direkt am Labortisch und an den Messgeräten.
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