Zahlen und Fakten
Umweltbiotechnologie
Wenn du aktiv daran mitwirken willst, ökologische Herausforderungen technologisch zu bewältigen, ist die Umweltbiotechnologie dein Studium. Während viele Studiengänge Umwelt und Technologie getrennt behandeln, arbeitest du hier konsequent an ihrer Schnittstelle. Du lernst nicht nur, wie biologische Prozesse funktionieren, sondern auch, wie sie in technische Systeme überführt werden.
Entscheidend ist dabei die Denkweise: Du betrachtest Umwelt nicht isoliert, sondern als Zusammenspiel biologischer, technischer und regulatorischer Faktoren. Genau dieses systemische Verständnis ist notwendig, um tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Was Professor Wünschiers in Mittweida erforscht
Studieninhalte im Überblick
Das Studium der Biotechnologie verbindet naturwissenschaftliche Grundlagen mit einem klaren Anwendungsfokus. Du lernst, wie mikrobiologische und biochemische Prozesse funktionieren und wie sie technisch nutzbar gemacht werden. Gleichzeitig beschäftigst du dich mit chemischen und physikalischen Zusammenhängen sowie mit der Analyse komplexer Systeme.
Mit der Vertiefung Umweltbiotechnologie steigst du gezielt in die Anwendung ein. Du beschäftigst dich mit Umwelttechnik, rechtlichen Rahmenbedingungen und ökotoxikologischen Fragestellungen. Dabei geht es nicht nur um einzelne Verfahren, sondern um deren Einsatz im Gesamtkontext: Wie lassen sich Prozesse skalieren? Wie wirken sich Stoffe auf Ökosysteme aus? Und wie können biologische Verfahren so eingesetzt werden, dass sie wirtschaftlich und nachhaltig zugleich sind?
Biotechnologie
Allgemeine/anorganische Chemie
Biologische Grundlagen/Mikrobiologie
Sequenzbasierte Bioinformatik
Mathematik
Genetik/Molekularbiologie
Organische Chemie
Biologische Grundlagen/Mikrobiologie
Strukturbasierte Bioinformatik
Wissenschaftliches Englisch
Mathematik: Statistik/Stochastik
Physikalische Chemie
Biochemie
Methoden der molekularen Biotechnologie
Analytik
Grundlagen der Physik
Vertiefungsmodul:
- Umweltbiotechnologie
Methoden der molekularen Biotechnologie
Bioverfahrenstechnik
Angewandte Bioinformatik
Wissenschaftliches Präsentieren
3 Vertiefungsmodule:
- Umwelttechnik I
- Umweltrecht
- Wahlmodul (1 aus 6): Einführung in Biodata Sciences, Zellkulturtechnik, Biotechnologie der Algen und Pflanzen, Studium Generale, Physikalische Chemie II, Kompetenzerwerb I
Bioethik
Wissenschaftliches Projekt
4 Vertiefungsmodule:
- Umwelttechnik II
- Ökotoxologie
- Wahlmodul (2 aus 6): Molekulare Zellbiologie, Angewandte Biotechnologie, Molekulare und Zelluläre Biomedizin, Biophotonik I, Chemo-/Biosensorik, Kompetenzerwerb II
Praxismodul
Selbstständige wissenschaftlich-praktische Tätigkeit in einem Unternehmen
Dauer: 12 Wochen
Bachelorarbeit
Abschließende, selbständige wissenschaftlichen Arbeit
Dauer: 12 Wochen
Biotechnologie in Mittweida
Zusammengefasst – Umweltbiotechnologie in Mittweida
Vertiefung im Vollzeit-Bachelor-Studium der Biotechnologie
(180 Credits)
Nach deinem Abschluss bist du überall dort gefragt, wo nachhaltige Technologien entwickelt und umgesetzt werden. Du arbeitest beispielsweise als Umweltbiotechnolog:in, Projektingenieur:in für Umwelttechnik oder im Bereich Forschung und Entwicklung nachhaltiger Verfahren. Auch Tätigkeiten in der Umweltanalytik, in der Qualitätssicherung oder im Schnittfeld von Technik und Regulierung gehören zu typischen Einsatzfeldern.
Bewerbung und Zulassung
Erforderlich sind die allgemeine Hochschulreife, Fachhochschulreife, fachgebundene Hochschulreife oder eine gleichwertig anerkannte Qualifikation. Bewerberinnen und Bewerber mit abgeschlossener Berufsausbildung und mindestens drei Jahren Berufserfahrung können nach einem Beratungsgespräch und einer erfolgreichen Zugangsprüfung ebenfalls starten.
Sprachkenntnisse:
Wer seine Studienberechtigung nicht an einer deutschsprachigen Einrichtung erworben hat, muss Deutschkenntnisse auf Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens nachweisen. Der Nachweis kann zum Beispiel durch den Test „Deutsch als Fremdsprache“ (TestDaF) am Studienkolleg der Hochschule Mittweida mit einem Durchschnitt von TDN 3 in allen vier Bereichen oder durch ein gleichwertiges Zertifikat erfolgen.
Die Bewerbungsphase für das Wintersemester startet am 15. April und endet am 15. Juli. Du registrierst dich online im HSMW-Bewerbungsportal. Sobald du alle Unterlagen eingereicht hast, kannst du dich immatrikulieren. Mit der Immatrikulation ist dein Studienplatz in Mittweida gesichert. Für internationale Bewerber:innen endet die Bewerbungsfrist bereits am 15. Mai, damit ausreichend Zeit für die Visumsbeantragung bleibt.
Wir sorgen für dich! Beste Studienbedingungen, moderne Ausstattung und günstige Mietpreise ermöglichen es dir, dich voll auf dein Studium zu konzentrieren. Tutorien helfen dir bei fachlichen Fragen, das Gründungsnetzwerk SAXEED begleitet dich auf dem Weg zur eigenen Geschäftsidee und die Sozialkontaktstelle unterstützt dich bei besonderen Lebenslagen, etwa bei der Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen. Auch der Campus hat viel zu bieten: zwei Musikfestivals pro Jahr, ein aktives Esports-Team und eine lebendige Studierendengemeinschaft. Entdecke, wie vielfältig das Leben in Mittweida ist – beim Studieninformationstag oder der Nacht der Wissenschaften.
Lass dich inspirieren
Häufige Antworten
Du kannst dich im Laufe des Studiums auf spannende Bereiche wie Molekulare Diagnostik oder Umweltbiotechnologie spezialisieren. Bei der Wahl lassen wir dich nicht allein: Die Professor:innen stellen die verschiedenen Richtungen ausführlich vor, und durch den engen Kontakt an der Hochschule findest du im Gespräch schnell heraus, was am besten zu deinen Zielen passt.
Du brauchst keine speziellen praktischen Vorerfahrungen in diesem Bereich, solltest aber eine ordentliche Portion Begeisterung für Mathe, Biologie und Chemie im Gepäck haben. Da wir bei den Grundlagen starten, ist vor allem deine Technikaffinität und die Lust am Experimentieren entscheidend.
Während die klassische Biologie das Leben vor allem erforscht und beschreibt, ist die Biotechnologie in Mittweida ein angewandtes Studium, bei dem du lernst, biologische Systeme gezielt für technische Lösungen zu nutzen. Es geht also weniger um die reine Theorie und viel mehr darum, wie man Zellen oder Enzyme als Werkzeuge für die Industrie oder Medizin einsetzt.
Die Laborarbeit findet in kleinen Gruppen statt, sodass du an modernsten Geräten selbst Hand anlegen kannst, statt nur zuzuschauen. Die Ausstattung ist dabei auf absolutem Industriestandard, was dich perfekt auf den späteren Arbeitsalltag vorbereitet.
Das Studium ist praxisnah, da du einen Großteil deiner Zeit direkt in den Laboren verbringst und die Theorie sofort in die Tat umsetzt. Zusätzlich ist ein zwölfwöchiges Praxismodul fest im Lehrplan verankert, damit du schon während des Studiums echte Berufserfahrung sammeln kannst.
Melde dich unverbindlich bei unserer Studienberatung
Montags 9 bis 11 Uhr
Dienstags 13:30 bis 15:30 Uhr
Mittwochs 9 bis 11 Uhr
Donnerstags 14 bis 17 Uhr
Freitags 9 bis 11 Uhr
und nach Vereinbarung