Im Rahmen der Berufsorientierungsmesse am Standort Werdau des Bildungswerks der Sächsischen Wirtschaft gGmbH (bsw) kamen Anfang März zahlreiche Interessierte zusammen, um sich über die neuesten Entwicklungen und Zukunftstrends im Bereich des Schweißens zu informieren.
In den Fertigungshallen des Bildungszentrums präsentierte Professorin Julia Zähr (Professur Automatisierte Fügeprozesse und Simulation) das durch BMFTR und ESF geförderte Projekt MultiDATBot. Sie zeigte eindrucksvoll, wie moderne Robotik, digitale Qualifizierungsmethoden und innovative Messtechnik künftig sowohl industrielle Produktionsprozesse als auch die berufliche Aus- und Weiterbildung transformieren werden.
Anschließend nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich an den Stationen der ausstellenden Unternehmen auszutauschen. Demonstriert wurden aktuelle Entwicklungen der Lichtbogentechnik für manuelle und automatisierte Anwendungen, innovative Robotersysteme sowie realitätsnahe Schweißsimulationen, die das cobot-gestützte Schweißen erlebbar machten.
Die Veranstaltung machte deutlich: Die Verbindung von Robotik, digitaler Kompetenzentwicklung und moderner Schweißtechnik wird zu einem zentralen Motor zukünftiger Produktionsprozesse. Forschung, Wirtschaft und Bildungseinrichtungen arbeiten dabei eng zusammen und schaffen die Grundlage für innovative Fertigungsprozesse, starke Unternehmen und bestens qualifizierte Fachkräfte.
Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Programm „Zukunft der Wertschöpfung – Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit“ (Förderkennzeichen 02L25A080) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei der Autorin / beim Autor / bei den Autoren.
Autor
Tim Scharf (bsw)