Demonstratorstand zum Schweißen mit Personen

Zukunft des Schweißens: Wie Robotik & Digitalisierung eine ganze Branche neu formen

Vom smarten Schweißcobot bis zur digitalen Qualifizierung: Auf der Berufsorientierungsmesse in Werdau wurde klar, dass die Zukunft des Schweißens nicht nur heiß, sondern vor allem hochautomatisiert, vernetzt und voller Chancen ist.

weibliche Person steht vortragend vor einer Präsentationswand, Zuhörende sitzen im Halbkreis
Prof. Julia Zähr stellt das FuE-Projekt MultiDATBot vor © Robert Eckardt, Hochschule Mittweida

Im Rahmen der Berufsorientierungsmesse am Standort Werdau des Bildungswerks der Sächsischen Wirtschaft gGmbH (bsw) kamen Anfang März zahlreiche Interessierte zusammen, um sich über die neuesten Entwicklungen und Zukunftstrends im Bereich des Schweißens zu informieren.

In den Fertigungshallen des Bildungszentrums präsentierte Professorin Julia Zähr (Professur Automatisierte Fügeprozesse und Simulation) das durch BMFTR und ESF geförderte Projekt MultiDATBot. Sie zeigte eindrucksvoll, wie moderne Robotik, digitale Qualifizierungsmethoden und innovative Messtechnik künftig sowohl industrielle Produktionsprozesse als auch die berufliche Aus- und Weiterbildung transformieren werden.

Besucher stehen vor einem Ausstellungsstand
Projektmitarbeiter Thomas Goße erläutert dem Fachbesuchern das Vorgehen sowie die Besonderheiten beim cobotbasierten Schweißen © Robert Eckardt, Hochschule Mittweida

Anschließend nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich an den Stationen der ausstellenden Unternehmen auszutauschen. Demonstriert wurden aktuelle Entwicklungen der Lichtbogentechnik für manuelle und automatisierte Anwendungen, innovative Robotersysteme sowie realitätsnahe Schweißsimulationen, die das cobot-gestützte Schweißen erlebbar machten.

Die Veranstaltung machte deutlich: Die Verbindung von Robotik, digitaler Kompetenzentwicklung und moderner Schweißtechnik wird zu einem zentralen Motor zukünftiger Produktionsprozesse. Forschung, Wirtschaft und Bildungseinrichtungen arbeiten dabei eng zusammen und schaffen die Grundlage für innovative Fertigungsprozesse, starke Unternehmen und bestens qualifizierte Fachkräfte.

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Programm „Zukunft der Wertschöpfung – Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit“ (Förderkennzeichen 02L25A080) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei der Autorin / beim Autor / bei den Autoren.

Autor

Tim Scharf (bsw)

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