Mehrgeschossiger Betonrohbau mit Buakarn vor blauem Himmel. Bäume im Vordergrund.

Zukunft braucht Raum

Richtfest für Bibliotheksneubau: Der Freistaat Sachsen investiert rund 29 Millionen Euro auf dem Campus der Hochschule Mittweida. Die neue Hochschulbibliothek wird „Leuchtturm“ und „Wohnzimmer“ zugleich.

Rohbau mit Kran und weiteren Gebäuden im Hintergrund vor blauem Himmel. Im Vordergrund Häuser und Straßen.
Blick auf den nördlichen Campus mit dem Rohbau der Bibliothek von der Sternwarte der Fichte-Schule aus fotografiert

Beim Richtfest am 29. Oktober wurden im Angesicht des fünfgeschossigen Rohbaus Vergleiche gezogen und Bilder bemüht: „Architektonischer Solitär im Stadtraum“, „Leuchtturm, „wie in Manhattan“. Bauleute, Nachbarn, Hochschulangehörige und viele weitere Geladene feierten das Aufziehen der Richtkrone und den Richtspruch – begleitet von Finanzstaatssekretär Sebastian Hecht, Wissenschaftsstaatsekretärin Professorin Heike Graßmann, und Hochschulkanzler Ulrich Pietsch.

Acht Personen stehen unmittelbar an der schon etwas nah oben gezogenen Richtktrone. Einige berühren die von ihr herabhängenden Bänder. Weitere Personen im Hintergrund schauen zu.
Die Landtagsabgeordnete und Hochschulratsvorsitzende Iris Firmenich (l.) sowie Oberbürgermeister Ralf Schreiber und die 1. Beigeordnete des Landkreises Mittelsachsen Pia Weißenberg (2.u.1.v.r) machen das Promi-Motiv unter der Krone komplett.
Männliche Person am Rednerpult. Rechst davon sind die Europa-, die Sachsen- und die Deutschlandfahne zu sehen.
Ulrich Pietsch, Kanzler der Hochschule Mittweida

Zukunft braucht Räume. Eine moderne Infrastruktur ist für die Zukunft der Hochschule Mittweida entscheidend. Die neue Bibliothek ist hierfür ein wichtiger Meilenstein. Sie wird ein moderner Ort des Lernens, der Begegnung und der Kreativität im Herzen des Campus sein. Schon heute sprechen wir liebevoll von unserem ‚Campuswohnzimmer‘.

Hochschulkanzler Ulrich Pietsch

Bis Ende 2028 entsteht ein modernes Bibliotheksgebäude zum Lernen, Arbeiten und Recherchieren – mit viel Raum für digitale Medien und flexible Nutzungsmöglichkeiten. 400 Nutzerarbeitsarbeitsplätze stehen für jeden Arbeitsbedarf in passenden Räumen zur Verfügung: Vom Sockelgeschoss unter anderem mit flexiblen Gruppenräumen über das Erdgeschoss als Multifunktionsfoyer mit Veranstaltungsmedien und kleiner Cafeteria bis hin zu den drei Obergeschossen mit dem großen Freihandbereich, umlaufenden lichtdurchfluteten Leseplätzen und -inseln, Loungeplätzen und ruhigen abschließbaren Arbeitsplätzen.

Von der Stadt und vom südlichen Campus mit Laserinstitut und Zentrum für Medien und Soziale Arbeit aus gesehen ist der 20 Meter hohe Neubau der Blickfang auf den nördlichen Campus. Dort entsteht mit ihm und den angrenzenden Häusern 3, 4 und 6 eine ganz neues Campus-Areal, das auch fürs Entspannen und für Veranstaltungen genutzt werden kann. 

Auch Vergangenheit braucht Raum, wenn sie für die Zukunft nützlich sein soll. Das Hochschularchiv zieht ebenfalls in den Neubau ein. Der große Bestand mit Unterlagen und Zeitzeugnissen seit 1865 findet dann im Sockelgeschoss klimagünstige Bedingungen.

Bau im Plan und Bau-Pläne

Die Bauarbeiten liegen im Plan. Aus heutiger Sicht steht der Fertigstellung Ende 2028 nichts im Wege.

Eine männliche Person im Anzug gibt im Rohbau ein Interview.
Professor Dr. Volker Tolkmitt, Rektor der Hochschule im Mittweida

Wenn dann die Hochschule Mittweida ihre neue Bibliothek übernimmt, wird das für mich persönlich ein ganz besonderer Moment sein. Ich habe das bald zwanzigjährige Planen und Ringen um den Neubau über mehr als zehn Jahre als Prorektor und Rektor aktiv begleitet. Und wir wären nicht die Hochschule Mittweida, wenn wir im Jahr 2028 nicht schon konkrete neue Bau-Pläne hätten.

Rektor Professor Volker Tolkmitt

Männliche Person am Rednerpult mit Sachsenwappen. Rechts davon sind die Deutschland- und die Europaflagge aufgestellt. Im Hintergrund steht ein Rollup des Sattstbetriebs Sächsisches Ommobilien- und Baumanagement u.a. mit dem Text: Wir schaffen mehr als Räume.
Sebastian Hecht, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium der Finanzen

Mit dem neuen Bibliotheks- und Archivgebäude investiert der Freistaat Sachsen nachhaltig in die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der Hochschule Mittweida. Hier entsteht kein reiner Bücherstapelplatz. Das neue Gebäude bietet baulich und technisch die besten Voraussetzungen für exzellente Lern- und Studienbedingungen, innovative Lernwelten, unterschiedliche Kommunikationsformate und studentischen Austausch.

 

Finanzstaatssekretär Sebastian Hecht 

Weibliche Preson am Rednerpult mit Sachsenwappen. Daneben hängen die Eurropa- und die Deutschlandflagge.
Prof. Dr. Heike Graßmann, Staatssekretärin im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Dieser Bibliotheksneubau hat ein echtes Alleinstellungsmerkmal in der Region. Hier entsteht ein Wissensportal nicht nur für Studierende, sondern für alle, die ihre Dienste in Anspruch nehmen möchten. Heutzutage ist eine moderne Hochschulbibliothek ein Kompetenzzentrum. Und im Zeitalter von KI und Fake News ein Schutzraum für verlässliches Wissen. Nicht zuletzt eröffnet sie einen sogenannten Open Space, einen flexiblen Ort des Austauschs, der Begegnung, der Kommunikation und des Lernens.

Wissenschaftsstaatsekretärin Professorin Heike Graßmann


 

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