Eine große Zahl Radfahrer:innen in gelben Trikots umfährt eine Serpentine.

European Peace Ride verbindet und macht Station an der Hochschule Mittweida

Rund 200 Radfahrer:innen des European Peace Ride (EPR) machen am Sonntag Rast auf dem Technikumplatz in Mittweida. Die Hochschule Mittweida ist schon vom Start weg in Zittau dabei.

Drei Radfahrer tragen Helm, der mittlere ist Jan Ullrich, der lächelt.
Der frühere Radsport-Profi Jan Ullrich fuhr schon im Jahr 2025 beim European Peace Ride mit. © European Peace Ride

In Mittweida stärken sich die EPR-Teilnehmenden am dritten Tag der Rundfahrt bei einer Verpflegungspause auf der letzten Etappe zum Ziel in Chemnitz. Hochschule und Hochschulstadt Mittweida begrüßen die Friedensfahrer:innen. Für die musikalische Motivation sorgen das Blasorchester Wiederau und 99drei Radio Mittweida. Bürger:innen sind eingeladen, den Sportler:innen auf dem Technikumplatz zu begegnen, darunter auch Radsport-Legende Jan Ullrich. Fans haben die Chance auf Autogramme des Tour-de-France- und Olympia-Siegers. 

Menschen verschiedener Länder verbinden

Der European Peace Ride ist kein Rennen, sondern eine gemeinsame Fahrt über 500 Kilometer für Frieden, europäischen Zusammenhalt und Völkerverständigung. Am 11. September startet der EPR in Zittau, führt dann über das polnische Liberec nach Dresden und von dort am dritten Tag zunächst nach Mittweida. Historisch knüpft der EPR an die legendäre Internationale Friedensfahrt – Course de la Paix an, die Deutschland, Polen und die damalige Tschechoslowakei über Jahrzehnte miteinander verbunden hat. Diese Geschichte wird bewusst in ein neues Format übersetzt: ohne Sieger und Verlierer, dafür mit dem Gedanken „Gemeinsam Verbindendes Erfahren“.

Sport, Wissenschaft und Wirtschaft verbinden

Das Institut für Mittelstandskooperation an der Hochschule Mittweida – MIKOMI begleitet den EPR bereits seit mehreren Jahren als Partner und verbindet das sportliche Projekt mit dem Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. MIKOMI ist auch 2026 wortwörtlich mit am Start: Im European Peace Ride Train reisen rund 70 Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur aus mehreren Ländern sowie Medienvertrer:innen beim Wirtschaftsdialog -zusammen mit vielen EPR-Teilnehmenden gemeinsam von Chemnitz zum Start nach Zittau. Vertreten sind unter anderem die Unternehmen GK Software, Volkswagen Sachsen und Von Ardenne, Abgeordnete des Sächsischen Landtags und die Stadtverwaltung Chemnitz. Auch das Deutsche Zentrum für Astrophysik (DZA) ist mit Zug. Im Mittelpunkt der Fahrt steht der Austausch darüber, wie Unternehmen und Regionen wirtschaftliche und gesellschaftliche Transformation gemeinsam gestalten können.

Der Sonderzug startet am 11. September um 6:21 Uhr im Hautbahnhof Chemnitz und erreicht Zittau um 9:11 Uhr. Die Rückfahrt endet um 18.09 Uhr in Chemnitz. An der Mitfahrt interessierte Medienvertreter:innen melden sich bitte bei Claudia Gränitz-Kleiber an.

Vom 11. bis 13. September 2026 geht der European Peace Ride in seine sechste Auflage. Rund 200 Fahrer:innen legen dabei etwa 500 Kilometer zurück – gemeinsam im geschlossenen Peloton und ausdrücklich nicht als Rennen. Historisch knüpft der EPR an die legendäre Internationale Friedensfahrt – Course de la Paix an, die Deutschland, Polen und die damalige Tschechoslowakei über Jahrzehnte miteinander verbunden hat.

Ihr Kontakt

Diplom-Kauffrau (Univ.) Claudia Gränitz-Kleiber
Diplom-Kauffrau (Univ.) Claudia Gränitz-Kleiber
MIKOMI
eine Gruppe von Menschen sitzt in einem Regionalzug und hört zwei Vortragenden zu, die im Gang stehen
Der European Peace Ride verbindet durch den MIKOMI-Wirtschaftsdialog neben Sportler:innen auch Unternehmen.
Menschen, darunter viele Sportler im gelben DHL-Trikot an einem Bahnsteig.
Beim European Peace Ride 2025 führte die Zugfahrt samt Wirtschaftsdialog von Chemnitz zum EPR-Start nach Passau.
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