Blick von oben auf eine Personengruppe an einer Vitrine

Saxony5@HSMW

An der HSMW arbeiten in Saxony5 zwei Teams daran, Forschungsergebnisse in gesellschaftliche Wirkung zu überführen.

Nachhaltig bauen mit innovativen Lasertechnologien

Laserbasierte Fertigung für Architektur und Bauwesen

3D-gedruckte Struktur
Bautechnische Innovationen: acetyliertes Buchenfurnierschichtholz in Kombination mit 3D-gedruckten Edelstahlknoten © LHM

Die Bauwirtschaft steht vor der Herausforderung, Ressourcen effizienter einzusetzen und nachhaltige Baukonzepte zu entwickeln. Laserbasierte Fertigungstechnologien – insbesondere die Additive Fertigung – bieten dafür großes Potenzial. Unser Ziel ist es, innovative Verfahren in die Praxis zu übertragen und ressourcenschonendes Bauen nachhaltig zu etablieren.

Mit additiven Fertigungsverfahren lassen sich komplexe Bauteile, wie individuelle Verbindungsknoten für gekrümmte Fassaden- und Dachkonstruktionen, materialeffizient herstellen. Bionische Strukturprinzipien ermöglichen leichte, belastbare Konstruktionen und eröffnen gleichzeitig neue architektonische Gestaltungsmöglichkeiten.

Auch Fassaden profitieren von der Lasertechnologie: Mikrostrukturierte Oberflächen mit Lotuseffekt sorgen für selbstreinigende Eigenschaften und reduzieren den Einsatz von Reinigungsmitteln. Strömungsoptimierte Fassaden verringern Windlasten und Materialbedarf, während laserbasierte Haftungsstrukturen innovative Fassadenbegrünungen unterstützen und so zur Verbesserung des Stadtklimas beitragen.

Um die Möglichkeiten der laserbasierten Fertigung greifbar zu machen, entwickeln wir Demonstratoren mit innovativen Funktionsoberflächen und präsentieren diese auf Fachmessen sowie in Wanderausstellungen. Über unseren LinkedIn-Kanal informieren wir regelmäßig über aktuelle Entwicklungen und unterstützen Unternehmen mit individueller Beratung beim Einsatz der Technologien.

So schaffen wir die Grundlage für eine nachhaltige, wirtschaftliche und zukunftsfähige Bauweise und begleiten Unternehmen von der Idee bis zur erfolgreichen Umsetzung.

eine männliche Person demonstriert einer anderen männlichen Person an einem Podest eine 3D-gedruckte Struktur
Michael Pfeifer (rechts) erläutert den metallgedruckten Verbindungsknoten für Freiform-Fassaden © Hochschule Mittweida
Sie wollen noch mehr wissen?

Kontakt

Teilprojektleiter

Prof. Dr.-Ing. André Streek
Prof. Dr.-Ing. André Streek
Fakultät Ingenieurwissenschaften

Projektmitarbeiter

M.Sc. Michael Pfeifer
M.Sc. Michael Pfeifer
Laserinstitut Hochschule Mittweida (LHM)
Transfermodul

Computergestützter Transfer

Symbolische Darstellung
© @Freepik

Im Transfermodus „Computergestützter Transfer“ werden KI-Methoden entwickelt und angewendet, um die Wirksamkeit von Transfermethoden zu steigern sowie die Kommunikation und den Transferweg zwischen den Transferpartner*innen zu verbessern und zu vereinfachen. Die Nutzung von KI für eigene Transferaktivitäten stellt im Hochschulbereich eine Neuheit dar.

Im Verbund soll der Transfermodus „Computergestützter Transfer“ einerseits einen innovativen Beitrag zur Transferforschung leisten und andererseits durch Methoden der künstlichen Intelligenz eine zielgruppenspezifischere und systematischere Interaktion mit den Transfernehmer*innen ermöglichen. Damit schafft der Transfermodus „Computergestützter Transfer“ die Voraussetzung für einen effizienteren Transfer im Verbund.

Sie wollen noch mehr wissen?

Kontakt

Teilprojektleiter

Prof. Dr. rer. nat. Marc Ritter
Prof. Dr. rer. nat. Marc Ritter
Fakultät Angewandte Computer- und Biowissenschaften

Teilprojektleiter

Prof. Dr.-Ing. Christian Roschke
Prof. Dr.-Ing. Christian Roschke
Fakultät Angewandte Computer- und Biowissenschaften

Projektmitarbeiterin

Dr.-Ing. Claudia Hösel
Dr.-Ing. Claudia Hösel
Fakultät Angewandte Computer- und Biowissenschaften

Projektmitarbeiter

M.Sc. Manuel Heinzig
M.Sc. Manuel Heinzig
Fakultät Angewandte Computer- und Biowissenschaften
Was ist die HSMW?

Erfahren Sie mehr

Die Hochschule Mittweida ist ein grenzenloses Experimentierfeld mit dem Ziel, Wirtschaft und Gesellschaft voranzubringen. Wie? Durch akademisch ausgebildete Fachkräfte und unkomplizierte Zusammenarbeit, die es regionalen Unternehmen ermöglicht, von unseren Ergebnissen unmittelbar zu profitieren – oder mit gemeinsamen Forschungsprojekten neue Erkenntnisse zu sammeln, die direkt überführt werden können. Studierenden ermöglichen wir, sich auszuprobieren, indem sie ihre eigenen Fähigkeiten erweitern und Neues erschließen.

6.350
Studierende
590
engagierte Mitarbeitende
100
Partnerhochschulen weltweit
161
Jahre HSMW
Mehr erfahren