Rekord: Hochschule Mittweida überschreitet 20-Millionen-Marke

Die Hochschule Mittweida hat im Jahr 2025 so viele Mittel für angewandte Forschung wie nie zuvor eingeworben und eingesetzt. Damit liegt die Hochschule deutlich über dem Durchschnitt vergleichbarer Hochschulen in Deutschland.

Wir sind stolz auf die Wissenschaftler:innen, die sich in Mittweida für unsere Region engagieren – mit kontinuierlich steigendem Umfang. Der neuerliche Rekord unterstreicht, welches Potenzial in unserem Standort steckt. Unser Ziel ist es, diese Forschungsergebnisse noch schneller in wirtschaftliche Anwendungen zu bringen.

Professor Volker Tolkmitt, Rektor der Hochschule Mittweida

Die Hochschule Mittweida übertraf im Jahr 2025 erstmals die Marke von 20 Millionen Euro für Dritt- und Sondermittel. Insgesamt lagen die Ausgaben bei 20,7 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Anstieg um rund 32 Prozent (plus 5,0 Millionen Euro). Der bisherige Höchstwert stammte aus dem Jahr 2022, damals waren es 17,3 Millionen Euro.

Diese Summen kommen unmittelbar der Region zugute. Die HSMW forscht anwendungsnah. Hier wird Grundlagenwissen in reale Anwendungen übertragen. Dabei binden wir die Unternehmen in Mittel- und Westsachsen eng ein, um Wertschöpfung zu stärken und neue Perspektiven zu eröffnen.

Professor Uwe Mahn, Prorektor Forschung der Hochschule Mittweida

15 Millionen Euro für Industrieforschung

So gab die HSMW die meisten Forschungsmittel für Projekte mit direktem Industriebezug aus. Rund drei Viertel aller Mittel setzte die HSMW mit Schwerpunkten in Energie, Informatik und IT-Sicherheit sowie in den Bereichen Lasertechnologien, Produktentwicklung und industrieller Fertigung um.

Besonders deutlich wird der Erfolg im bundesweiten Vergleich: 188.423 Euro Drittmittel gab die HSMW 2025 pro Professur aus. Das ist beinahe das Vierfache des Durchschnitts an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Zum Vergleich: Der jüngste für Deutschland verfügbare Wert aus dem Jahr 2023 liegt bei 53.200 Euro pro Professur. An der HSMW lag der Wert damals bei 146.044 Euro je Professur.

Forschung an HAW ist anders

Die Forschung an der Hochschule Mittweida ist – anders als an Universitäten – fast ausschließlich durch Dritt- und Sondermittel finanziert. Das sind zusätzliche Gelder außerhalb der staatlichen Grundfinanzierung. Sie werden von Forschenden und Lehrenden in wettbewerblichen Verfahren eingeworben. Zu den Mittelgebenden zählen unter anderem die Europäische Union, Bundes- und Landesministerien, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, Stiftungen, Unternehmen sowie weitere öffentliche und private Einrichtungen.

Dritt- und Sondermittel wirken gleich mehrfach positiv für die Region: Einerseits schafft die Hochschule Mittweida damit Arbeitsplätze, insbesondere für Wissenschaftler:innen in frühen Karrierephasen. Nach Abschluss der Forschungsprojekte wechseln diese oftmals in die Wirtschaft und wenden das in Mittweida erworbene Wissen zum Vorteil der Unternehmen an. Zugleich stärken die Mittel nachhaltig die Forschungsinfrastruktur der Hochschule. Auch die Studierenden profitieren in ihren Lehrveranstaltungen und Projekten vom stets aktuellen Bezug zur anwendungsnahen Forschung an der HSMW.

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Unter Forschung auf einen Blick finden Sie unsere Themen und Kompetenzen - und den Weg zu den richtigen Ansprechpersonen sowie Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte der Hochschule Mittweida .

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Die Hochschule Mittweida ist ein grenzenloses Experimentierfeld mit dem Ziel, Wirtschaft und Gesellschaft voranzubringen. Wie? Durch akademisch ausgebildete Fachkräfte und unkomplizierte Zusammenarbeit, die es regionalen Unternehmen ermöglicht, von unseren Ergebnissen unmittelbar zu profitieren – oder mit gemeinsamen Forschungsprojekten neue Erkenntnisse zu sammeln, die direkt überführt werden können. Studierenden ermöglichen wir, sich auszuprobieren, indem sie ihre eigenen Fähigkeiten erweitern und Neues erschließen.

6.350
Studierende
590
engagierte Mitarbeitende
100
Partnerhochschulen weltweit
161
Jahre HSMW
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