Daten, Dialoge, neue Ideen: DigiNutzenDat-Netzwerk bringt Zukunftsprojekte an einen Tisch

Erstes Netzwerktreffen in Stuttgart schafft Raum für Austausch, Kooperationen und innovative Ansätze datenbasierter Wertschöpfung, MultiDATBot aus der Hochschule war dabei.

Wie können Daten künftig noch besser genutzt werden, um Innovationen voranzutreiben und neue Formen der Zusammenarbeit zu ermöglichen? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Partnerprojekte der Fördermaßnahme „Nutzen in Daten-Ökosystemen: Wettbewerb – Kommunikation – Kooperation (DigiNutzenDat)” beim ersten DigiNutzenDat-Netzwerktreffen Mitte Mai in Stuttgart. Zahlreiche Projektpartner aus den Förderlinien Archive und Zukunft der Wertschöpfung sowie Vertreter des Projektträgers Karlsruhe (PTKA) kamen zusammen, um sich über ihre Forschungsansätze, Ziele und Perspektiven auszutauschen.

Auch die Hochschule Mittweida war mit dem Forschungsprojekt MultiDATBot aktiv vertreten. Das Verbundprojekt entwickelt ein intelligentes, menschzentriertes Datensystem für den Einsatz in vernetzten Multi-Cobot-Systemen. Durch die Kombination von kollaborativer Robotik, automatisierter Datenerfassung und KI-gestützter Analyse sollen insbesondere kleinserienorientierte Produktionsprozesse effizienter gestaltet und Fachkräfte gezielt unterstützt werden.

Gastgeber der Veranstaltung war das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, das als Teil des Begleitvorhabens KONVOY den Rahmen für die Vernetzung der geförderten Verbundprojekte bot. Im Mittelpunkt stand die gemeinsame Vision, Daten als strategische Ressource zu nutzen und leistungsfähige Datenökosysteme für die Wertschöpfung von morgen aufzubauen.

Nach einer Einführung und fachlichen Impulsen stellten die Projekte ihre Forschungsansätze in kompakten Kurzpräsentationen vor. Ein zentrales Highlight bildete die anschließende Poster-Session, in der ein intensiver fachlicher Austausch stattfand. Hier wurden Herausforderungen diskutiert, Synergien identifiziert und erste Ansätze für projektübergreifende Kooperationen entwickelt.

Im Rahmen der Poster-Session konnte das Team der Hochschule Mittweida die Forschungsergebnisse des Verbundprojektes präsentieren und wertvolle Impulse aus dem Austausch mit anderen Projekten gewinnen. Diese interdisziplinäre Vernetzung bildet eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung innovativer Lösungen im Kontext datengetriebener Wertschöpfung.

Am Nachmittag standen interaktive Workshopformate im Stil eines World Cafés auf dem Programm. In wechselnden Gesprächsrunden wurden zentrale Fragestellungen vertieft, Erfahrungen geteilt und neue Denkansätze entwickelt. Die Diskussionen machten deutlich, welches Potenzial in der Vernetzung der Projekte steckt und wie wichtig der Aufbau leistungsfähiger Datenökosysteme für zukünftige Innovations- und Wertschöpfungsprozesse ist.

Mit dem erfolgreichen Auftakt wurde ein wichtiger Grundstein für die weitere Zusammenarbeit im DigiNutzenDat-Netzwerk gelegt. Die Hochschule Mittweida wird die gewonnenen Erkenntnisse und Kontakte aktiv in die Arbeit des Verbundprojekts MultiDATBot einfließen lassen und die Entwicklung praxisnaher, datenbasierter Lösungen weiter vorantreiben.

 

Drei männliche Personen im Gespräch
Fachlicher Austausch und Netzwerken während der Poster-Session, links: Robert Eckardt, HSMW © Prof. Leif Goldhahn, Hochschule Mittweida

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M.Eng. Robert Eckardt
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