Aufgeklappter Campus auf einer Holzoberfläche

Forschung mit System

So wie ein Kompass nicht jeden Schritt vorgibt, sondern die Richtung definiert, strukturiert die Methodik den Forschungsweg, ohne ihn einzuengen. Sie ermöglicht es, neue Erkenntnisse aufzunehmen und dennoch den übergeordneten Kurs beizubehalten. Auf diese Weise schafft sie einen Rahmen, in dem systematisches Vorgehen und wissenschaftliche Entdeckerfreude harmonisch zusammenwirken.

Gute wissenschaftliche Praxis

Gute wissenschaftliche Praxis ist Voraussetzung für eine leistungsfähige, im internationalen Wettbewerb anerkannte wissenschaftliche Einrichtung und deren Arbeit. Zur Sicherung einer guten wissenschaftlichen Praxis hat die Hochschule Mittweida Grundsätze und Verfahrensregeln zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis festgelegt, die sich an der Empfehlung der Hochschulrektorenkonferenz vom 6. Juli 1998 zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten in den Hochschulen sowie an den Vorschlägen zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis der Deutschen Forschungsgemeinschaft vom 03. Juli 2013 bzw. 03. Juli 2019 orientieren. Ziele dieser Ordnung sind die Prävention wissenschaftlichen Fehlverhaltens und die Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis. Als Ansprechpartner stehen der Ombudmann der Hochschule Mittweida bzw. seine Stellvertreterin zur Verfügung.

Ombudsmann

Prof. Dr.-Ing. Leif Goldhahn
Prof. Dr.-Ing. Leif Goldhahn
Fakultät Ingenieurwissenschaften

Stellvertreterin

Dr. rer. nat. Marika Kaden
Dr. rer. nat. Marika Kaden
Fakultät Angewandte Computer- und Biowissenschaften

Die Ethikkommission

Die Ordnung der Ethikkommission orientiert sich an der Ordnung für Gute Wissenschaftliche Praxis der Hochschule Mittweida. Für die Umsetzung der Aufgaben bestätigte der Senat der Hochschule Mittweida in seiner Sitzung vom 01. Juli 2020 Einrichtung einer Ethikkommission. Die Mitglieder stehen den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen der Hochschule Mittweida zur Verfügung, wenn es um die ethische Beurteilung eines Forschungsvorhabens und dessen vorgesehener methodischen Umsetzung sowie die Abschätzung der Folgen des Forschungsvorhabens geht.

Ordnung der Ethikkommission an der Hochschule Mittweida (PDF)

Vorsitzender
Prof. Dr. rer. nat. habil. Florian Zaussinger
Prof. Dr. rer. nat. habil. Florian Zaussinger
Fakultät Angewandte Computer- und Biowissenschaften
Kommissionsmitglied
Prof. Dr. iur. Frank Czerner
Fakultät Soziale Arbeit
Ansprechpartner für sicherheitsrelevante Forschung
Prof. Dr.-Ing. René Ufer
Prof. Dr.-Ing. René Ufer
Ingenieurwissenschaften

Der Umgang mit Forschungsdaten

Zur Einhaltung einer guten wissenschaftlichen Praxis gehört auch der richtige Umgang mit Forschungsdaten. Das Management von Forschungsdaten beinhaltet die Erarbeitung einer bedarfsorientierten Planung zur effektiven Nutzung, Nachnutzung, Veröffentlichung und Archivierung von Daten. Dieses Vorgehen bringt nicht nur Struktur in den eigenen Forschungsprozess, sondern ist mittlerweile auch Anforderung vieler öffentlicher Drittmittelgeber. Unterstützung im Forschungsdatenmanagement erhalten Sie bei der Forschungsdatenmanagementbeauftragten der Hochschule. Die Forschungsdatenmanagementbeauftragte versteht sich als 1st-LevelSupport: Sie stellt damit eine erste Kontakt- und Beratungsstelle rund um Fragen zum Forschungsdatenmanagement dar und koordiniert fachspezifische Anliegen im Netzwerk SaxFDM (2nd-LevelSupport). Die sächsische Landesinitiative SaxFDM ist ein Verbund sächsischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen, in dem auch die Hochschule Mittweida vertreten ist. Die Serviceangebote des Netzwerkes richten sich dabei an alle Wissenschaftler:innen sowie mit Datenmanagementaufgaben betrautem Personal an allen sächsischen forschenden Einrichtungen. Beraten wird zu Fragen, die sich zum Beispiel im Zusammenhang mit Förderanträgen stellen (Angaben zum Umgang mit Forschungsdaten in Projektanträgen; Datenmanagementpläne), aber auch zu den Themen des Forschungsdatenmanagements (z.B. Datenorganisation, Archivierung).

Forschungsdatenmanagementbeauftragte

Weitere Informationen zu den Themen Gute Wissenschaftliche Praxis, ethische Einschätzung von Forschungsvorhaben und dem Forschungsdatenmanagement stehen unseren Wissenschaftler:innen im internen Leitfaden zur Durchführung von Forschungs- und Transferprojekten zur Verfügung.

Unsere Strategien

Personen stehen am Tisch und fügen vier überdimensionale Puzzleteile zusammen
© Pexels

Transferstrategie

Für uns besitzt der Wissens- und Technologietransfer einen hohen Stellenwert, insbesondere durch den Anspruch nationale und internationale Kooperationen zu etablieren und gleichzeitig Verantwortung für die regionale Entwicklung zu übernehmen. 
Das Rektorat der Hochschule Mittweida hat im Benehmen mit dem Senat im Juni 2018 eine Transferstrategie verabschiedet.

KI-Strategie

Die Ziele unserer KI-Strategie spiegeln den wissenschaftlichen Diskurs und Forschungsprozess, die akademische Lehre und den hochschulinternen Entwicklungsprozess im Hochschulmanagement wider. 
Das Rektorat der Hochschule Mittweida hat im Benehmen mit dem Senat im Dezember 2021 eine KI-Strategie verabschiedet.

Was ist die HSMW?

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Die Hochschule Mittweida ist ein grenzenloses Experimentierfeld mit dem Ziel, Wirtschaft und Gesellschaft voranzubringen. Wie? Durch akademisch ausgebildete Fachkräfte und unkomplizierte Zusammenarbeit, die es regionalen Unternehmen ermöglicht, von unseren Ergebnissen unmittelbar zu profitieren – oder mit gemeinsamen Forschungsprojekten neue Erkenntnisse zu sammeln, die direkt überführt werden können. Studierenden ermöglichen wir, sich auszuprobieren, indem sie ihre eigenen Fähigkeiten erweitern und Neues erschließen.

6.350
Studierende
590
engagierte Mitarbeitende
100
Partnerhochschulen weltweit
161
Jahre HSMW
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