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Informationen für Studierende

FAQ

Die Corona-Pandemie beeinflusst das Leben, Lehren, Forschen und Arbeiten auch im Jahr 2021 und 2022.

Die Hochschule Mittweida geht ihren eingeschlagenen Weg weiter, Präsenzlehre auf dem Campus zu ermöglichen. Durch den Impffortschritt waren im Wintersemester 70 Prozent der Lehre in Präsenz geplant. Die Pandemie ist jedoch noch nicht überstanden. Um Ungeimpfte zu schützen, sind weiterhin Maßnahmen nötig. Das unterstreicht der Anstieg der Infektionszahlen und die Belastung des Gesundheitssystems. Eine Phase des Digitalen bis zum Beginn der Prüfungsphase mit einzelnen Elementen der Präsenzlehre ist nötig.

Systematische, für die Teilnahme an Lehrveranstaltungen und der Arbeit auf dem Campus verpflichtende Testungen auf eine COVID-19-Infektion, Kontaktnachverfolgung und Hygienemaßnahmen sollen die Präsenzmöglichkeit im Rahmen der Mittweidaer Tandem-Strategie sichern.

Die HSMW richtet ihre Organisation nach der aktuellen pandemischen Lage und versucht trotzdem, eine möglichst langfristige Perspektive zu schaffen.

Lehrende können und sollten weiterhin Angebote der Online-Lehre anbieten. Hybride Formate helfen vielen Studierenden, das Studium mit anderen notwendigen Tätigkeiten zu vereinbaren. Eine Liste der Räume mit aufgebauter Kamera und Stativ finden Sie bei Campus Mundus University. Für Räume ohne festinstallierte Systeme bietet das IWD einen Leihservice per E-Mail. Für besondere Personengruppen wie Studierende, die sich nicht impfen lassen können, oder Schwangere, etc. müssen alternative Angebote für Kompensationsmöglichkeiten angeboten werden. Dafür wenden sich die Anspruchsberechtigten an die Sozialkontaktstelle. Diese informiert dann die Lehrenden über den Bedarf.

Das Wintersemester 2021/2022 ist in drei Phasen geplant und die Stundenplanung ist mit einem hybriden Ansatz erfolgt – also der Verbindung von Online- und Präsenzelementen. 70 Prozent der Lehrveranstaltungen waren in Präsenz geplant. Die hybride Planung ermöglichte gleichsam einen flexibleren Wechsel der HSMW in Vollpräsenz oder eine verringerte Präsenz, sofern dies möglich oder nötig werden sollte, was Ende November der Fall war:

  1. Flexible Blockpräsenz ab 6. September: Die Fakultäten gestalten diese zusätzliche Präsenzmöglichkeit eigenständig in enger Abstimmung mit der Stundenplanung. Da diese Zeit außerhalb der Vorlesungszeit liegt, ist eine enge Kommunikation zwischen Lehrenden und Studierenden erforderlich.
  2. Präsenz mit digitalen Phasen ab 4. Oktober: Die Vorlesungszeit wird mit etwas eingeschränkten Präsenzmöglichkeiten beginnen müssen, weil die Durchimpfung aller Bevölkerungsgruppen zu diesem Zeitpunkt nach aktuellem Kenntnisstand noch nicht gesichert ist. Priorität genießen dabei abermals die Erstsemester sowie Abschlusssemester und Gruppen, die länger abwesend waren.
  3. Verlauf des Semesters: Schon Beginn des Semesters war klar, dass erst während des Semesters endgültig beurteilt werden kann, ob und wie sich Impfentwicklung, Mutationsgeschehen in einer eventuell starken „4. Welle“ niederschlagen. Mittlerweile ist diese Welle da. Deshalb die HSMW beginnend ab 29. November abermals in einen größtenteils digitalen Betrieb gewechselt.
DatumLehrform
ab 31.07.2021Vorlesungsfreie Zeit
ab 06.09.2021Flexible Blockpräsenz
ab 04.10.2021Präsenz mit digitalen Phasen
ab 29.11.2021Digitale Phase mit ausgewählten Präsenzelementen
ab 31.01.2021Prüfungsphase mit größtmöglichen Präsenzanteilen
  1. Falls sich eine Person krank fühlt, bleibt sie zu Hause.
  2. Bei Betreten der Gebäude muss für alle an Lehrveranstaltungen Teilnehmenden und alle Beschäftigten ein aktueller, offizieller Corona-Test mit negativem Ergebnis vorliegen. Dies gilt unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus.
  3. Die Gebäude der Hochschule sind auch tagsüber verschlossen. Der Zutritt ist mit der HSMW-Card möglich.
  4. Das Tragen einer medizinischen Maske (FFP2, OP-Maske, etc.) ist bei einer 7-Tage-Inzidenz größer als 10 Fälle pro 100.000 Einwohner:innen im Landkreis Mittelsachsen verpflichtend. Das Tragen eines textilen Mund-Nasen-Schutzes ist nicht ausreichend. Zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung können die Masken temporär abgenommen werden. Erst wenn der Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen 10 Fälle pro 100.000 Einwohner:innen unterschreitet, darf auf Masken verzichtet werden, sofern der nötige Mindestabstand eingehalten wird.
  5. Es ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zur nächsten Person einzuhalten.
  6. Bei Beschäftigten der Risikogruppen, die Tätigkeiten vor Ort ausüben, ist vom jeweiligen Vorgesetzten im Vorfeld eine Gefährdungsabschätzung durchzuführen. Für Rückfragen steht das Facility Management zur Verfügung.

Für die Teilnahme an Lehrveranstaltungen ist ein tagesaktueller Nachweis über einen negativen Corona-Test bei einer offiziell dazu legitimierten Stelle wie dem Corona-Testzentrum an der Hochschule Mittweida obligatorische Voraussetzung für Studierende und Lehrende. Dauer-Tickets für Geimpfte und Genesene berechtigen aktuell nicht zur Teilnahme an Lehrveranstaltungen.

Die Tests können im Testzentrum an der Hochschule Mittweida im Zelt zwischen Haus 4, Studentenclub und Haus 6 erfolgen. Als offizielles Testzentrum des Freistaats Sachsen und des Landkreises Mittelsachsen sind die Tests hier für alle Bürger:innen kostenlos.

Um das systematische Testszenario zu ermöglichen, gelten im Corona-Testzentrum ab 15. November 2021 folgende Öffnungszeiten:

  • montags: 7:00 – 16:00 Uhr
  • dienstags: 7:30 – 9:30 Uhr und 17:00 – 18:00 Uhr
  • mittwochs: 7:00 – 16:00 Uhr
  • donnerstags: 7:30 – 9:30 Uhr und 17:00 – 18:00 Uhr
  • freitags: 7:30 – 9:30 Uhr und 11:30 – 12:30 Uhr
  • samstags: 8:00 – 10:00 Uhr
  • sonntags: 10:00-11:00 Uhr (nur mit vorherigem Termin).

Sämtliche Beschäftigte sind ebenfalls zum tagesaktuellen Testen verpflichtet. Sie unterliegen der Pflicht, das negative Resultat der Vertrauensperson ihrer Struktureinheit anzuzeigen, die darüber Nachweis führt. Ebenso möglich sind dokumentierte Selbsttests, die nach Verfügbarkeit ebenfalls im Testzentrum erhältlich sind, und die dem Vier-Augen-Prinzip unterliegen. Im Testzentrum ist auch ein beaufsichtigter Selbsttest möglich. Geimpfte und Genesene sind nach Offenlegung und Überprüfung ihres Status durch die jeweilige Vertrauensperson von der täglichen Nachweispflicht befreit, sie dokumentieren die negativen Testresultate selbstständig und bewahren die Nachweise vier Wochen lang auf.

Für alle Beschäftigten, die an fünf Werktagen in Folge nicht im Dienst waren (Urlaub, Überstundenabbau, etc.), gilt ebenso eine Testpflicht bei erstmaligem Betreten des Campus. Der negative Befund nach Abwesenheit ist den Vertrauenspersonenvorzulegen. Bitte beachten Sie, dass nur ein offizieller Schnelltest oder ein beaufsichtigter Selbsttest statthaft sind. Ein individuell vorgenommener Selbsttest ist nicht ausreichend.

Zusätzlich zu Schnelltests bietet der Studentenrat Antikörper-Schnelltests zur Erkennung von vergangenen Infektionen sowie PCR-Tests an. Diese werden zum Selbstkostenpreis durchgeführt. Die Zahlung erfolgt in bar oder mit allen gängigen EC- und Kreditkarten vor Ort. Auch Impfungen im Testzentrum sind weiterhin möglich. Die Termine erhalten Studierende per E-Mail vom Stura. Zur Terminbuchung unterhält der Stura ein eigenes Portal.

Tritt ein positiver Fall in ihrem Umfeld auf, sollten alle Hochschulangehörigen ihre Umgebung schützen. Dies schließt ausdrücklich ein, sich selbst freiwillig zu isolieren, die Möglichkeiten des digitalen Studiums zu nutzen oder nach Absprache mit den Dienstvorgesetzten die Möglichkeit der mobilen Arbeit zu nutzen.

Werden Hochschulangehörige selbst positiv getestet, müssen Sie die HSMW per E-Mail an corona@hs-mittweida.de unbedingt und zwingend informieren, damit enge Kontaktpersonen identifiziert und informiert werden können. Zusätzlich informieren Beschäftigte ihre Dienstvorgesetzten über Ihre Abwesenheit.

Die Einstufung, wer als „enge Kontaktperson“ zählt, die ein erhöhtes Risiko für eine Ansteckung hatte, erfolgt durch das zuständige Gesundheitsamt. Die Hochschule Mittweida kooperiert mit den Gesundheitsämtern und stellt ihnen Informationen bereit, die diese Einstufung erleichtern. Dabei sind vier Kriterien von Bedeutung:

  1. räumlicher Abstand zum gemeldeten Fall,
  2. Dauer des Kontakts,
  3. Tragen von Schutzmasken (durch Fall- bzw. Kontaktperson), und
  4. Aufenthalt in einem Raum mit möglicherweise infektiösen Aerosolen.

Personen, die sich mit weniger 1,5 Metern Abstand mehr als zehn Minuten ohne adäquaten Mund-Nasen-Schutz in einem Raum aufhalten, zählen regelmäßig als enge Kontaktperson. Personen, die ein Gespräch ohne adäquaten Schutz führen, zählen ebenso dazu – unabhängig von der Gesprächsdauer. Begegnungen im Außenbereich werden von den Gesundheitsämtern in der Regel mit deutlich geringerem Risiko beurteilt als im Innenbereich.

Ist ein enger Kontakt festgestellt worden und die Betroffenen darüber informiert, müssen sie sich unverzüglich häuslich absondern (Quarantäne). Die Dauer der Quarantäne legt das zuständige Gesundheitsamt fest, die Empfehlung des RKI reicht von 5-Tagen mit negativem PCR-Test bis 10 Tagen ohne Test. Ein Selbstmonitoring bezüglich Körpertemperatur und anderen Symptomen sollte bis zum 14. Tag nach der letzten Begegnung zu dem SARS-CoV-2-Fall durchgeführt werden.

Die Hochschule Mittweida behält sich die Option vor, im Falle der Identifikation von engen Kontaktpersonen von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen. Sie kann engen Kontaktpersonen den Zutritt zum Campus versagen, bis das Gesundheitsamt die Quarantäne anordnet. Diese Information erfolgt in der Regel per Anruf oder E-Mail. Dabei können die Betroffenen von der Option Gebrauch machen, freiwillig ihren Impfstatus oder Genesenenstatus offenzulegen. Bei Falschangaben sind Strafen entsprechend der SächsCoronaSchVO, im Rahmen des Strafrechts und arbeitsrechtliche Konsequenzen möglich.

Bitte beachten Sie als Umgeimpfte, dass das Infektionsschutzgesetz in § 56 Abs.1 Satz 4 vorsieht, dass Personen keine Entschädigung für den erlittenen Verdienstausfall erhalten, die durch Inanspruchnahme einer Schutzimpfung, die im Bereich des gewöhnlichen Aufenthaltsorts des Betroffenen öffentlich empfohlen wurde, eine Quarantäne hätte vermeiden können. Dies bedeutet, dass Personen, die sich ohne medizinische Gründe gegen eine Impfung gegen SARS-CoV-2 entschieden haben, ab 1. November 2021 keine Lohnfortzahlung erhalten, wenn sie in Quarantäne müssen und mobile Arbeit nicht oder nicht vollständig möglich ist, um die regelmäßigen Aufgaben zu erfüllen.

Auch Geimpfte oder Genesene sollten nach Kontakt zu Infizierten ein Selbstmonitoring bezüglich Körpertemperatur und anderen Symptomen bis zum 14. Tag nach dem letzten Kontakt zu dem SARS-CoV-2-Fall durchführen. Sobald vollständig geimpfte oder genesene Kontaktpersonen Symptome entwickeln, müssen auch sie sich sofort in Selbstisolierung begeben und eine zeitnahe PCR-Testung vornehmen lassen. Vollständig Geimpften und Genesenen empfiehlt das RKI, den Kontakt zu Personen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf für 14 Tage nach dem letzten Kontakt zu dem Infektionsfall möglichst einzustellen.

Bei möglichen Superspreading-Events kann zur Clustererkennung auch die Testung von sämtlichen Anwesenden erforderlich sein. Dies umfasst die Ad-hoc-Testung von symptomatischen und asymptomatischen Exponierten unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus. Dies kann beispielsweise auf Lehrveranstaltungen und wissenschaftliche Konferenzen zutreffen. Ebenso können etwa Bürogemeinschaften oder Personen, die an einer Besprechung teilgenommen haben, zum Cluster-Test angewiesen werden. Die Information, dass ein solcher Gruppentest erforderlich ist, erhalten Sie mit der Information über die Einstufung als enge Kontaktperson.

Schaubild des Prozesses bei Positiv-Befunden (PNG-Datei)

  1. Die Lehrenden sind verpflichtet, vor Beginn der Lehrveranstaltung die negativen Testbefunde zu überprüfen. Personen ohne aktuellen Negativtest ist die Teilnahme an der Lehrveranstaltung zu verwehren. Der Rektor überträgt den Lehrenden hierfür das Hausrecht. Benötigen die Lehrenden hierfür Unterstützung, steht Eric Dalke vom Dezernat Facility Management telefonisch oder per Mail zur Verfügung.
  2. Wird der Mindestabstand nicht eingehalten, werden die Lehrenden die Studierenden auffordern, sich umzusetzen, bevor die Lehrveranstaltung beginnen kann.
  3. Zu Beginn der Veranstaltung erfolgt eine Registrierung der Anwesenden, um im Fall der Fälle die Kontaktketten nachzuverfolgen. In der Regel erfolgt dies elektronisch über die HSMW-Card am Eingang der größeren Hörsäle. In kleineren Veranstaltungen werden die Modulanwesenheitslisten aus dem Intranet verwendet, welche die Lehrenden bei dem jeweiligen Kurs finden, analog zur Liste für die Prüfungsanwesenheit. Im Bedarfsfall können Blankolisten den Technikschränken entnommen werden. Auf den Listen müssen Datum, Uhrzeit, Raum und die Lehrveranstaltung vermerkt sein.
  4. Es ist den Studierenden aktuell nicht erlaubt, die Maske während Lehrveranstaltungen am Platz abzunehmen, auch wenn der Mindestabstand eingehalten wird. Die Lehrenden dürfen in der konkreten Lehrsituation die Maske abnehmen, müssen dann jedoch dauerhaft und ohne Ausnahme 2,0 Meter Mindestabstand einhalten.
  5. Eine Belüftung der Lehrräume erfolgt mindestens jeweils nach 45 Minuten durch zweiminütiges Stoßlüften durch die Lehrenden.
  6. Bei Lehre in Funktionsräumen kann eine Betreuung durch Laboringenieure/Lehrende direkt am Arbeitsplatz des Studierenden stattfinden, sofern dabei Masken von allen beteiligten Personen getragen werden.
  7. Praktikumsgegenstände sowie Arbeitsflächen können in Seminar- und Praktikumsräumen von den Nutzenden selbst vor der Nutzung desinfiziert werden. Desinfektionsmittel stehen bereit.

Bitte schauen Sie in Ihren Stunden- und Prüfungsplan im Web oder in der HSMWmobil-App. Ort und Zeit der Veranstaltungen sind dort eingetragen, Online-Elemente sind besonders gekennzeichnet.

  • Die Räume 3-019, 8-102 und 8-103 sind für Studierende geöffnet, die zwischen Lehrveranstaltungen nicht nach Hause zurückkehren können oder die zu Hause keine stabile Internetverbindung nutzen können. Die Anwesenheit erfordert dieselben Nachweise wie für die Teilnahme an Lehrveranstaltungen. Der Mindestabstand ist einzuhalten. Medizinische Masken sind zu tragen.
  • Die Mensa bietet Speisen zum Verzehr vor Ort und zum Mitnehmen an. Aktuelle Informationen, auch zu abweichenden Regelungen in der Mensa,  gibt es auf der Website des Studentenwerks.
  • Die Hochschulbibliothek ist nur eingeschränkt geöffnet. Bitte informieren Sie sich auf den Seiten der HSB über die Details. Als Lernort ist die Hochschulbibliothek aktuell geschlossen.

Sämtliche Anwesenheiten in den Gebäuden der HSMW müssen registriert werden, um eine Kontaktnachverfolgung zu ermöglichen. Dies gilt unabhängig vom und trotz Vorliegens eines aktuell negativen Corona-Tests, eines vollständigen Impfschutzes oder einer Genesung.

Die Erfassung der Anwesenheiten erfolgt für Studierende zu Beginn jeder Lehrveranstaltung. Führen Sie unbedingt Ihre HSMW-Card mit: In der Regel reicht ein Scan Ihrer HSMW-Card, um die Anwesenheit zu protokollieren. In einzelnen Fällen werden Listen genutzt, auf denen Vor-, Nachname und Matrikelnummer eingetragen werden.

Anwesenheitshäufungen sind in den Gebäuden und auf dem Campus zu vermeiden. Für Beschäftigte gilt: Mobile Arbeit ist die Regel, sofern keine betriebsbedingten Gründe die Anwesenheit auf dem Campus erfordern. Die Anwesenheiten werden in den Struktureinheiten erfasst.

Die Erfassung der Anwesenheiten aller Beschäftigten kann im „Abwesenheitsprinzip“ erfolgen: Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass die Beschäftigten ihre Tätigkeit in den Gebäuden der HSMW ausführen, Abwesenheiten an ganzen Tagen werden erfasst. Die Entscheidung, ob Anwesenheiten oder Abwesenheiten erfasst werden, obliegt den Dekanen sowie den Leiterinnen und Leitern der Zentralen Einrichtungen. Die Erfassung erfolgt in jedem Fall zentral innerhalb der Fakultäten und Zentralen Einrichtungen (bspw. Dekanate).

Zudem wird zentral in den Einheiten erfasst, welche externen Besucher wann und wo in der HSMW waren und wie sie kontaktiert werden können. Dies gilt beispielsweise auch, wenn Lehrende in ihren Büros Termine mit Studierenden wie Sprechstunden oder solche zur Betreuung von Abschlussarbeiten wahrnehmen.

  • Falls Sie sich krank fühlen, bleiben Sie bitte zuhause.
  • Treten während der Anwesenheit auf dem Campus oder innerhalb von 14 Tagen danach coronatypische Symptome auf (v.a. Husten, Fieber und Atemwegsbeschwerden), informieren Sie die Hochschule bitte unmittelbar per E-Mail an corona@hs-mittweida.de und lassen Sie sich testen.
  • Beschäftigte senden ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen gescannt oder als Foto per E-Mail an dezpersonal@hs-mittweida.de und informieren ihre Fakultäten oder zentrale Einrichtungen sowie das Corona-Board unter corona@hs-mittweida.de. Das Original der Arbeitsungähigkeitsbescheinigung ist mit der Anlage zum Krankenschein per Post nachzureichen.

Generell gelten die Regelungen für Einreisende nach Deutschland und Sachsen, die eine vorherige Anmeldung, eine sofortige häusliche Quarantäne und eine Testpflicht für die Einreise aus den von BMG, BMI und Auswärtigem Amt ausgewiesenen Risiko-, Hochrisiko- und Mutationsgebieten vorsehen können.

Die Hochschule Mittweida hat für alle Studierenden, die an die HSMW zurückkehren, zusätzlich einen Prozess festgelegt, der alle Hochschulangehörigen sowie die Hochschulstadt schützt:

  1. Bei Einreise aus Risikogebiet:
    1. Digitale Anmeldepflicht.
    2. Corona-Testpflicht und Nachweispflicht innerhalb von 48 Stunden (nach Einreise oder bereits 24 Stunden vor Einreise)
    3. Information der Hochschule per E-Mail mit folgenden Daten:
      • Name und Vorname
      • Geburtsdatum und Geburtsort
      • Einreisedatum und Land, indem die Reise begonnen wurde
      • ggf. Übersendung eines Nachweises über einen negativen Corona-Test
    4. Zehn Tage Quarantäne (kann mit negativem Corona-Test, jedoch frühestens nach fünf Tagen, verkürzt werden). Die Quarantäne gilt sofort bei Einreise!
  2. Einreise aus Hochrisikogebiet (besonders hohe Inzidenzen und/oder Mutationen):
    • Zusätzlich zu den für "Einreise aus Risikogebieten" festgelegten Punkten ist der Nachweis eines negativen Corona-Tests bereits vor Einreise zwingend erforderlich

Allgemein ist bei Symptomen nach Anmeldung ein kostenloser Schnelltest an der Hochschule Mittweida möglich. Liegen keine Symptome vor, kann im Testzentrum im Haus 4 ein Schnelltest zum Selbstkostenpreis arrangiert werden. Ein offizieller PCR-Test ist ebenfalls nach Anmeldung in Mittweida möglich; die Kosten betragen ca. 95 Euro.

Es ist ratsam, die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten, da im Falle des Nichtbeachtens dieser Vorschriften Bußgelder vom zuständigen Gesundheitsamt verhängt werden können.

Für Nachfragen steht das Corona-Board per E-Mail jederzeit zur Verfügung.

Sofern eine Quarantäne angeordnet ist, bietet der Stura an, Lebensmittel und Getränke zu besorgen. Diese "Bestellung" erfolgt per E-Mail an den Studentenrat.

Die Überbrückungshilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) kann seit dem 16. Juni 2020 beantragt werden. Mit ihr soll denjenigen Studierenden geholfen werden, die sich nachweislich in einer pandemiebedingten Notlage befinden, unmittelbar Hilfe benötigen und die individuelle, pandemiebedingte Notlage nicht durch Inanspruchnahme einer anderen Unterstützung überwinden können. Die Beantragung erfolgt über die Website überbrückungshilfe-studierende.de.

Durch die Überbrückungshilfe des BMBF ist der Corona-Nothilfefonds für Studierende der Hochschule Mittweida aktuell nicht mehr nötig. Die HSMW, der Studentenrat der Hochschule Mittweida und das Studentenwerk Freiberg hatten diesen Hilfsfonds für Studentinnen und Studenten, die aufgrund der Corona-Pandemie in finanzielle Not geraten sind, ins Leben gerufen. Die Vergabe erfolgte über die Sozialberatung des Studentenwerks Freiberg. Nähere Informationen gibt es auch auf der Unterseite zum Corona-Nothilfefonds für Studierende der HSMW.

Die Probleme der rechtlichen Beurteilung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG), welche aufgrund der Corona-Pandemie entstanden sind, sind laut BAföG-Amt Freiberg beseitigt. Wer einen BAföG-Antrag für das Wintersemester 2020/2021 gestellt hat, der zum Beispiel wegen Nichtanerkennung von Verzögerungsgründen oder einem Fachrichtungswechsel nach dem vierten Fachsemester abgelehnt wurde, sollte einen Überprüfungsantrag beim zuständigen Amt stellen. Dieser kann mithilfe eines formlosen Schreibens eingereicht werden. Auch Studierende, die bisher keinen Antrag gestellt haben, da sie davon ausgegingen keinen Anspruch (mehr) auf BAföG-Leistungen zu haben, sollten dies zeitnah nachholen. Alle Formulare für den Antrag gibt es auf der BAföG-Seite oder beim Studentenwerk Freiberg.

Alle Hochschulangehörigen sind sich dieser Herausforderung bewusst und berücksichtigen in ihren Entscheidungen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Studium bestmöglich. Eine Notbetreuung innerhalb der HSMW ist nicht möglich, zumal keine Anerkennung einer Systemrelevanz für die Arbeit der HSMW vorgesehen ist.

Insbesondere Prüfungen stellen die Studierenden, die Kinder betreuen, vor immense Herausforderungen. Das Rektorat hat die Prüfungsausschüsse deshalb darum gebeten, Härtefall-Anträge besonders entgegenkommend zu behandeln und alternative Möglichkeiten für die Prüfungsleistung zu finden. Bitte richten Sie Ihre Härtefallanträge an die Sozialkontaktstelle.

Zudem haben Studierende für die Prüfungsvorbereitung und die Prüfungen selbst die Möglichkeit, ihr Kind in die Notbetreuung zu geben, wenn sie dadurch an der Betreuung des Kindes gehindert sind. Genauere Informationen liefert die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung. Anfragen diesbezüglich können an die Corona-Mail-Adresse der HSMW mit Angabe der konkreten Prüfung und einer kurzen Begründung gerichtet werden.

Beschäftigten kann eine Freistellung zum Zwecke der Kinderbetreuung unter Fortzahlung der Bezüge bzw. Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung des Entgelts gewährt werden. Bundesweit wurde zudem das  Kinderkrankengeld auf 40 Tage pro Kind verdoppelt. Diese Kinderkrankentage können auch in Anspruch genommen werden, um eine Betreuung der Kinder zu sichern, wenn Schulen oder Kindergärten geschlossen sind. Wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen an den Dekan/Leiter Ihres Bereichs und anschließend - bei Arbeitsbefreiung inklusive dessen Genehmigung - zur Registrierung per E-Mail ans Dezernat Personalwesen.

Im Rahmen der Bewältigung der COVID-19-Pandemie gilt für Studierende, die im Sommersemester 2021 immatrikuliert und nicht beurlaubt sind, eine von der Regelstudienzeit abweichende, um ein Semester verlängerte individuelle Regelstudienzeit, gemäß §1 Sächsische Regelstudienzeitverordnung.

Das Sommersemester 2021 wird bei der Berechnung von Prüfungsfristen nicht eingerechnet. Die Nichtanrechnung von Prüfungsleistungen vermeidet auch jedes Fristversäumnis durch eine Nicht-Wahrnehmung von Wiederholungsprüfungen. Alle laufenden Wiederholungsfristen verlängern sich damit automatisch um das aktuelle Semester. Fristenbescheide ergehen für das aktuelle Semester nicht.

Geplante und bereits begonnene Praktika in Unternehmen sollten begonnen/fortgesetzt werden. Sollte das Praktikum wegen Schließung des Unternehmens nicht fortgesetzt werden können, erbittet der Studentenrat schnellstmöglich eine Information mit Name, Vorname, Seminargruppe und Matrikelnummer per E-Mail. Es muss dann im Einzelfall entschieden werden, ob das Praktikum nach Wiederöffnung des Unternehmens fortgesetzt werden kann. Sollte eine Fortsetzung nicht ermöglicht werden können, wird innerhalb der Hochschule eine Lösung nach Wiederaufnahme der Präsenzzeit gesucht.

Die Studierenden können den Auslandsaufenthalt förderunschädlich abbrechen und müssen diesen nicht beginnen. Per E-Mail steht das International Office für weitere Anfragen zur Verfügung – auch wenn es um die Planung eines künftigen Auslandsaufenthalts geht.

Grundsätzlich gelten für Dual-Studierende dieselben Regelungen wie für andere. Die Studierenden, die im dualen Studienbetrieb studieren, absolvieren weiterhin die für diesen Zeitraum geplante Phase. Nähere Abstimmungen können und sollten mit dem Praxispartner sowie mit den Studiendekanen getroffen werden.

Die Lehrveranstaltungen und Prüfungen für das Wintersemester finden, soweit möglich, in einer Mischung aus Online- und Präsenzlehre statt. Die Koordination und Bekanntgabe der Termine erfolgt durch die Kooperationspartner in Österreich, Studien- und Technologie Transfer Zentrum Weiz und Ingenium Education Graz.

Nähere Details zu den einzelnen Lehrveranstaltungen und Prüfungen erhalten Sie bei unseren Kooperationspartnern in Österreich per E-Mail:

Die aktuelle Situation ist in vielerlei Hinsicht ungewohnt und kann zur Belastung werden. Tipps und Tricks zum digitalen Lernen finden Studierende auf der Seite der Campus Mundus University. Zeitmanagement, Selbstmanagement und Tipps fürs "Homeoffice" sind ebenso dabei wie Informationen zum digitalen Angebot der Hochschulbibliothek und der Lernplattform OPAL. Vielleicht hilft auch das Konzept der Achtsamkeit dabei, Unbehagen und Angst abzubauen.

Selbsthilfe beginnt auch damit, sich untereinander zu unterstützen. Innerhalb der Hochschule haben einige Seminargruppen schon studentische Videokonferenzen am Abend organisiert, um sich untereinander auszutauschen.

Das Studentenwerk bietet zudem seine psychosoziale Beratung für Mittweidaer Studierende nun digital an und unterstützt damit, die Probleme zu bewältigen, die aus eigener Kraft nicht bewältigt werden können.

Sämtliche Teile der HSMW investieren Zeit und Kraft, um allen Hochschulangehörigen in dieser Situation weiterzuhelfen.

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement hat Informationen zum Konzept der Achtsamkeit zusammengestellt. Es kann dabei helfen, Stress und Ängste zu reduzieren.

Der Präsenzbetrieb im Hochschulsport pausiert, aber es gibt zahlreiche Online-Angebote.

Der Stura unterstützt die Mittweidaer Studierenden während der Corona-Pandemie fortwährend - per Mail, Telefon, Social Media und Newsletter. Als Beauftragter des Rektorats für studentische Angelegenheiten übernimmt der Stura-Geschäftsführer zudem die Kommunikation vieler Informationen der Hochschulleitung an die Studierenden. Über die Angebote des Studentenwerks wie Beratungen per Telefon und E-Mail sowie die Hilfe bei finanziellen Engpässen informiert der Stura unter anderem per E-Mail.