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Welche Ziele verfolgt die Hochschule Mittweida in Bezug auf Corona?

Die Corona-Pandemie beeinflusst das Leben, Lehren, Forschen und Arbeiten auch im Wintersemester 2020/2021. Es ist ein hybrides Semester mit weitgehendem Campus-Betrieb. Die Einhaltung der Schutzmaßnahmen und die Nachverfolgbarkeit von Kontakten sind elementare Voraussetzungen, damit Lehre, Lernen, Forschung und Hochschulmanagement in Präsenz auf dem Campus möglich sind und bleiben.

Generell gilt:

  1. Vorrang hat weiterhin die Eindämmung der Pandemie.
  2. Die eigene Gesundheit und die der Kollegen und Kommilitonen hat Vorrang.
  3. Besondere Verantwortung besteht gegenüber Risikogruppen und anderen, die infolge der Corona-Pandemie besonders belastet sind (z. B. in der Betreuung von Kindern oder Angehörigen).
  4. Präsenzaufenthalte und Homeoffice sind sinnvoll und zur Vermeidung unnötiger Begegnungen und Personenansammlungen zu kombinieren.
  5. Zutritte auf den Campus sind auf das Notwendige zu beschränken.
Wie ist der Ablauf im Wintersemester 2020?
Ab 21.09.2020:

  • Blockwochen
  • Vorbereitungslehrgang für künftige Studierende
Ab 05.10.2020:
  • Prüfungszeitraum 2 des Sommersemesters 2020
  • Infotage für Erstsemester
Ab 19.10.2020:
  • Start der Lehre und des Studiums im hybriden Wintersemester 2020/2021
24.12.2020 bis 01.01.2021:
  • Weihnachtsunterbrechung
Ab 08.02.2021:
  • Prüfungszeit
Ab 01.03.2021:
  • Vorlesungsfreie Zeit
Welche Regeln gelten allgemein auf dem Campus?
  1. Falls sich eine Person krank fühlt, bleibt sie zu Hause.
  2. Für alle Gebäude sind i.d.R. ein Eingang und ein separater Ausgang festgelegt.
  3. Die Gebäude der Hochschule sind auch tagsüber verschlossen. Der Zutritt ist mit der HSMW-Card möglich.
  4. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist in den Gebäuden verpflichtend. Masken sind vor Betreten der Gebäude aufzusetzen und die Hände direkt nach dem Betreten zu desinfizieren, wofür in den Eingangsbereichen entsprechende Mittel bereitstehen.
  5. In den Gebäuden ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zur nächsten Person einzuhalten.
  6. Das Benutzen der Aufzüge ist nur bei körperlichen Einschränkungen und nur allein sowie zu Transportzwecken gestattet.
  7. Unnötige Wege in den Gebäuden sind zu vermeiden, um das Kontaktpotential so gering wie möglich zu halten. Die Aufenthaltsdauer in gemeinsam genutzten Bereichen inkl. der Sanitäreinrichtungen ist auf ein Mindestmaß zu beschränken. Es ist der direkte Weg zum Lehrveranstaltungsraum bzw. Arbeitsplatz zu wählen.
  8. Allgemein sind gemeinsam benutzte Gegenstände durch den Nutzenden sofort nach Gebrauch zu desinfizieren. Dies gilt u.a. in Küchen, Sanitäreinrichtungen und anderen gemeinsam genutzten Räumen sowie zum Beispiel bei Druckern.
  9. Bei Beschäftigten der Risikogruppen, die Tätigkeiten vor Ort ausüben, ist vom jeweiligen Vorgesetzten im Vorfeld eine Gefährdungsabschätzung durchzuführen. Für Rückfragen steht das Facility Management zur Verfügung.
Was gilt für Pausen?
  • Die Räume 3-019, 4-021, 8-102 und 8-103 sind für Studierende geöffnet, die zwischen Lehrveranstaltungen nicht nach Hause zurückkehren können oder die zu Hause keine stabile Internetverbindung nutzen können.
  • Pausen dürfen innerhalb und außerhalb der Gebäude nur mit ausreichendem Mindestabstand zusammen verbracht werden.
  • Bei längeren Pausen zwischen Lehrveranstaltungen sind Studierende angehalten, das Gebäude zu verlassen. Sie sollten nach Hause zurückkehren, um Kontakte zu minimieren.
  • Die Mensa bietet zunächst von 11:30 bis 13:30 Uhr ein eingeschränktes Angebot. Mit Beginn der Vorlesungszeit werden Angebot und Öffnungszeiten erweitert. Aktuelle Informationen gibt es auf der Website des Studentenwerks.
  • Die Hochschulbibliothek ist geöffnet und hat zudem ihr Angebot zur Nutzung des elektronischen und physischen Bestands erweitert. Bitte informieren Sie sich auf den Seiten der HSB über die Details.
  • Die Nutzung der Teeküchen ist nur den Beschäftigten gestattet. Es darf sich jeweils nur eine Person darin aufhalten. Benutzte Gegenstände sind nach der Verwendung vom Nutzer zu desinfizieren. Geschirr und Besteck sind unmittelbar abzuwaschen oder in den Geschirrspüler zu sortieren. Beim Geschirrspüler ist ein Programm mit hoher Temperatur zu wählen.
Welche Regeln gelten speziell in Büros und Arbeitsräumen?
  1. In Arbeits- und Gemeinschafträumen ist der Aufenthalt zulässig, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen in alle Richtungen gewährleistet ist und pro Person 9 Quadratmeter Bürofläche verfügbar sind. Die Maske kann abgesetzt werden, wenn der 1,5-Meter-Abstand zu jeder Zeit eingehalten wird.
  2. Eine Belüftung aller Räume erfolgt jeweils nach 45 Minuten durch zweiminütiges Stoßlüften.
  3. Nach Beendigung des Dienstgeschäftes in Büros und Arbeitsräumen müssen Türklinken, Fenstergriffe, Licht-/Lüftungsschalter und Arbeitsmittel (Labor-/Schreibtische, Tastaturen, Mäuse und andere) durch die Anwesenden desinfiziert werden.
  4. Die Zutritte externer Besucherinnen und Besucher sind auf unmittelbare dienstliche Erfordernisse beschränkt und auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Sie sind auf die Einhaltung der Hygienemaßnahmen hinzuweisen.
Warum und wie wird die Anwesenheit auf dem Campus erfasst?

Sämtliche Anwesenheiten in den Gebäuden der HSMW müssen registriert werden, um eine Kontaktnachverfolgung zu ermöglichen. Im Falle einer Infektion müssen alle Kontaktpersonen schnellstmöglich benachrichtigt werden können, um eine Ausbreitung der Pandemie zu verhindern. Jede Anwesenheit ist deshalb zeitlich und räumlich zu erfassen. Die Registrierung erfolgt ausschließlich zur Nachverfolgung eventueller Infektionsketten.

Die Erfassung der Anwesenheiten erfolgt für Studierende zu Beginn jeder Lehrveranstaltung. Führen Sie unbedingt Ihre HSMW-Card mit: In den 30 größten Hörsälen und Seminarräumen wird die Anwesenheit über einen unkomplizierten Scan der HSMW-Card protokolliert. Die Räume sind:

HausRäume
Haus 11-019C, 1-226C, 1-124C, 1-132D, 1-204A
Haus 22-002, 2-102, 2-202, 2-205, 2-103
Haus 44-053
Haus 55-119, 5-120, 5-109A, 5-214A, 5-215A, 5-308A
Haus 6Studio B, 6.02.36
Haus 9/10/119-203, 9-204, 11-315
Haus 39 (ZMS)39-001, 39-004, 39-005, 39-041
Lothar-Otto-Sporthalle

In den übrigen Lehrveranstaltungen werden Papierlisten genutzt, auf denen Vor-, Nachname und Matrikelnummer eingetragen werden.

Anwesenheitshäufungen sind in den Gebäuden und auf dem Campus zu vermeiden. Anwesenheiten sind minimal zu halten sowie zeitlich und räumlich zu entflechten. Für Beschäftigte gilt: Mobile Arbeit (Homeoffice) und Präsenz sind in Absprache mit den Dienstvorgesetzten sinnvoll zu kombinieren.

Die Erfassung der Anwesenheiten aller Beschäftigten kann im „Abwesenheitsprinzip“ erfolgen: Grundsätzlich wird dann davon ausgegangen, dass die Beschäftigten ihre Tätigkeit in den Gebäuden der HSMW ausführen, Abwesenheiten an ganzen Tagen werden erfasst. Die Entscheidung, ob Anwesenheiten oder Abwesenheiten erfasst werden, obliegt den Dekanen sowie den Leiterinnen und Leitern der Zentralen Einrichtungen.

Die Erfassung erfolgt in jedem Fall zentral innerhalb der Fakultäten und Zentralen Einrichtungen (bspw. Dekanate), wobei registriert wird:

  • Wer ist wann im Homeoffice? Oder: Wer ist wann in der Hochschule?
  • Wer ist wann und wo auf Dienstreise?
  • Wer ist wann krank?

Zudem wird zentral erfasst, welche externen Besucher wann und wo in der HSMW waren und wie sie kontaktiert werden können. Dies gilt beispielsweise auch, wenn Lehrende in ihren Büros Termine mit Studierenden wie Sprechstunden oder solche zur Betreuung von Abschlussarbeiten wahrnehmen. Dafür sollte die "Teilnehmerliste für die Erfassung von Gästen der Hochschule Mittweida" genutzt werden.

Die gezielte Erfassung der Anwesenheiten oder Abwesenheiten sichert im Falle einer Infektion die Unterbrechung der Infektionsketten, weil die an wenigen Punkten zentral erfassten Informationen schnell abgerufen werden können. Deshalb liegt der besondere Fokus auf der Erfassung der Kontakte.

Was passiert bei Krankheit oder Risikokontakten?
  • Falls Sie sich krank fühlen, bleiben Sie bitte zuhause.
  • Treten während der Anwesenheit auf dem Campus oder innerhalb von 14 Tagen danach coronatypische Symptome auf (v.a. Husten, Fieber und Atemwegsbeschwerden), informieren Sie die Hochschule bitte unmittelbar per E-Mail an corona@hs-mittweida.de oder per Telefon an +49 3727 58 14 93 und lassen Sie sich testen.
  • Beschäftigte senden ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen gescannt oder als Foto per E-Mail an dezpersonal@hs-mittweida.de und informieren ihre Fakultäten oder zentrale Einrichtungen. Das Original ist mit der Anlage zum Krankenschein per Post nachzureichen.
Was müssen Beschäftigte bei der Rückkehr aus Risikogebieten beachten?

Generell gelten die Regelungen für Einreisende nach Deutschland und Sachsen, die eine Testpflicht für die Einreise aus den von BMG, BMI und Auswärtigem Amt ausgewiesenen Risikogebieten vorsieht. Reisende aus dem Ausland müssen dann in Quarantäne, wenn sie aus einem Gebiet einreisen, das am Einreisetag als Risikogebiet gilt. Neben der Pflicht zur Testung gibt es die Pflicht zur Datenangabe sowie die Pflicht zur Kontaktaufnahme mit dem zuständigen Gesundheitsamt. Spätestens auf Aufforderung durch das Gesundheitsamt ist der negative Test vorzulegen.

Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses muss eine häusliche Quarantäne eingehalten werden. Der Reisende kann bis 14 Tage nach der Einreise unter Beobachtung des Gesundheitsamtes gestellt werden.

Unabhängig von ausgewiesenen Riskogebieten können sich alle, die aus dem Ausland nach Deutschland einreisen, laut Rechtsverordnung des Bundes innerhalb von 72 Stunden kostenlos auf das Coronavirus testen lassen.

Die Bestimmungen der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung und verbundener Änderungen bleiben unberührt von den Anordnungen des Bundesministeriums für Gesundheit bestehen.

Wie ist die Zeiterfassung geregelt?

Seit 1. August 2020 erfolgt die Zeiterfassung regulär über die Zeiterfassungssoftware Matrix. "Kommen" und "Gehen" können ebenso wie Abwesenheiten auch online aus dem Homeoffice eingetragen werden. Nähere Informationen zu den Funktionen der Zeiterfassungssoftware Matrix finden Sie im HSMWiki des NCC.

Wie ist die Beschaffung organisiert?

Das Beschaffungsverfahren ist ausgesetzt, die Beschaffung ruht aber nicht. Das Hochschulmanagement bearbeitet dringende Beschaffungen über 500 Euro (netto) weiterhin zentral. Bitte reichen Sie dazu die üblichen Unterlagen an Katrin Braune elektronisch ein. Dringende Bestellungen unterhalb dieses Betrages können aber dezentral durch Sie selbst ausgelöst werden. Beträge bis 50 Euro (netto) müssen Sie dabei privat vorfinanzieren, die Hochschule erstattet Ihnen den Betrag im Nachhinein. Bei Beträgen über 50 und bis 500 Euro ist die Rechnung an rechnung@hs-mittweida.de einzusenden. Auf der Rechnung muss die Hochschule als Rechnungsempfänger eingetragen sein. Die Zahlung erfolgt unmittelbar durch die Hochschule. In allen Fällen ist die Dringlichkeit der Beschaffung durch den Vorgesetzten per E-Mail an Sie zu bestätigen.

Gibt es weitere arbeitsrechtliche Hinweise des Freistaats Sachsen?

Der Freistaat Sachsen hat für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Thema Coronavirus Antworten auf die wichtigsten bislang an die Dienststellen herangetragenen Fragen formuliert: Hinweise des Freistaates Sachsen als Arbeitgeber/Dienstherr für die Bediensteten der Landesverwaltung zum Thema Corona-Virus (Stand: 14. Juli 2020).

Über die aktuelle Lage im Freistaat Sachsen informiert das Sächsische Ministerium für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt auf seiner zum Thema eingerichteten Informationsseite: https://www.sms.sachsen.de/coronavirus.html

Gibt es weitere Angebote der HSMW, die in dieser Situation helfen?

Sämtliche Teile der HSMW investieren Zeit und Kraft, um allen Hochschulangehörigen in dieser Situation weiterzuhelfen.

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement hat Informationen zum Konzept der Achtsamkeit zusammengestellt. Es kann dabei helfen, Stress und Ängste zu reduzieren.

Der Hochschulsport erarbeitet aktuell das Angebot fürs Wintersemester. Auch hier sollen wieder Angebote in Präsenz möglich werden, wobei auch beim Sport weiterhin Einschränkungen gelten.