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Welche Ziele verfolgt die Hochschule Mittweida in Bezug auf Corona?

Die Corona-Pandemie hat eine reguläre Durchführung des Sommersemesters 2020 an der Hochschule Mittweida verhindert. Die nationale und internationale Mobilität der Lehrenden und Studierenden zur Durchführung eines Präsenzsemesters hätte die Ausbreitung des neuen Coronavirus befördern können. Das Sommersemester 2020 ist daher ein digitales Semester, das um einzelne Präsenzelemente ergänzt wurde. Das Wintersemester 2020/2021 wird ein hybrides Semester: Blended-Learning-Szenarien (also die Verknüpfung von Präsenz- und digitaler Lehre) werden künftig charakteristisch für die Gestaltung des akademischen Alltags sein.
Generell gilt:

  1. Vorrang hat die Eindämmung der Pandemie.
  2. Die eigene Gesundheit und die der Kollegen und Kommilitonen hat Vorrang vor der Erfüllung eigener dienstlicher Aufgaben.
  3. Besondere Verantwortung besteht gegenüber Risikogruppen und anderen, die infolge Corona besonders belastet sind (z. B. in der Betreuung von Kindern oder Angehörigen).
  4. Präsenzaufenthalte und Homeoffice sind sinnvoll und zur Einhaltung der Abstandsregelungen/Vermeidung unnötiger Begegnungen und Personenansammlungen zu kombinieren.
  5. Zutritte auf den Campus sind auf das Notwendige zu beschränken.
  6. Zutritte zu Gebäuden auf dem Campus unterliegen gesonderten organisatorischen Regelungen, die in der Richtlinie "Anwesenheit auf dem Campus im digitalen Sommersemester 2020 an der Hochschule Mittweida. (Studium, Lehre, Forschung, Management)", Dienstanweisungen und ihren Ergänzungen festgelegt sind.
Wie ist der Ablauf im Sommersemester 2020?

Ab 11.05.2020

  • Vorbereitungsphase Präsenzelemente an der Hochschule
  • Wiederaufnahme ausgewählter Forschungsvorhaben
  • Wiederaufnahme ausgewählter Arbeitsvorgänge im Hochschulmanagement in Präsenz

Ab 18.05.2020

  • Wiederaufnahme ausgewählter Präsenzelemente in Lehre und Studium

Ab 13.07.2020

  • Prüfungszeitraum (I) vorrangig für Online-Prüfungen. Die Prüfungspläne sind veröffentlicht.

Ab 22.07.2020

  • Geltung vereinfachter Zugangs- und Aufenhaltsregelungen entsprechend dieser FAQ

Ab 27.07.2020

  • lehrveranstaltungsfreie Zeit

Ab 21.09.2020

  • Blockwochen
  • Vorbereitungslehrgang für künftige Studierende

Ab 05.10.2020

  • Prüfungszeitraum (II) teilweise in Präsenz
  • Einführungswochen Wintersemester 2020/2021

Ab 19.10.2020

  • Start Lehre und Studium im Wintersemester 2020/2021 in Präsenz
Wer kann die Hochschulgebäude betreten?

Für die Präsenz in den Hochschulgebäuden gilt: Jede Präsenz bedarf (zeitlich und räumlich) für alle Gruppen der Professor*innen und Mitarbeiter*innen, Student*innen sowie für externe Besucher*innen einer Genehmigung.

Die Präsenzgenehmigungen richten sich nach folgender Priorisierung:

  1. Studium, Lehre (und Prüfungen) in Präsenzelemente (jeweils bestimmte Studierende und Lehrende),
  2. Absicherung des Betriebs durch das Hochschulmanagement (bestimmte Mitarbeiter),
  3. Lehrunterstützung und -begleitung (jeweils bestimmte Lehrende und Mitarbeiter der Fakultäten/Einrichtungen und des Hochschulmanagements), sowie studienbegleitende (beschränkte) Nutzung wie Bibliothek und Mensa
  4. Forschung (und Forschungsunterstützung) (jeweils bestimmte Forschende und Mitarbeiter der Fakultäten, zentralen Einrichtungen und des Hochschulmanagements).

Für Studierende und Lehrende gilt der Zutritt zu den für sie ausgewiesenen Präsenz-Lehrveranstaltungen und -Prüfungen als genehmigt.

In allen anderen Fällen erfolgt die Beantragung und Genehmigung des Zutritts über die Dekane und Leiter*innen der Zentralen Einrichtungen sowie für die Bereiche Hochschulmanagement und Rektorat über die Kanzlerin bzw. den Rektor. Zutritte sind sowohl für Hochschulangehörige als auch für (externe) Besucher*innen zu genehmigen.

Besuche von externen Partnern an der Hochschule sind im Sinne des Infektionsschutzes zu erfassen. Langfristig geplante Zutritte sind in den bereits etablierten Listen über die Dekane und Leiter der Zentralen Einrichtungen vorab zu erfassen. Kurzfristige Besuche sind an die Organisationsbeauftragten der Fakultäten und Zentralen Einrichtungen kurzfristig zu melden.

Anwesenheitshäufungen in den Gebäuden und auf dem Campus der Hochschule sind grundsätzlich zu vermeiden. Anwesenheiten sind minimal zu halten sowie zeitlich und räumlich zu entflechten.

Die jeweils zulässige Anzahl gleichzeitig anwesender Personen in einem Gebäude ist auf ein Mindestmaß zu beschränken und folgt oben genannter Priorisierung.

Für die Belegung von Büros und Laboren gilt:

 

  1. In den Arbeitsräumen soll sich in der Regel nur eine Person aufhalten.
  2. In größeren Arbeitsräumen und Gemeinschafträumen ist der Aufenthalt von mehr als einer Person zulässig, wenn ein Mindestabstand von 2 Metern in alle Richtungen zu anderen Personen gewährleistet werden kann und für ausreichend Belüftung gesorgt ist.
  3. Es gilt nach wie vor die Priorität der Lehre: Die Anwesenheiten zum Beispiel für Forschung dürfen die Durchführung der Präsenzelemente in der Lehre unter den unvermindert geltenden Hygieneregeln nicht beeinträchtigen.
  4. Die Zutritte externer Besucher*innen sind auf unmittelbare dienstliche Erfordernisse beschränkt und auf ein Mindestmaß zu reduzieren.

Für alle Beschäftigten gelten weiterhin Homeoffice-Regelungen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, an mehreren Tagen pro Woche auf den Campus zurückzukehren, sofern Zutritts-, Abstands- und Hygieneregeln sowie Raumbelegungsgrenzen (s.o.) eingehalten werden können. Für das Hochschulmanagement werden bis zu vier Tage pro Woche als Obergrenze festgelegt. Die Arbeit an allen Forschungsprojekten ist wieder möglich.

Alle Zutritte bleiben genehmigungspflichtig! Die Entscheidung über Zutritte liegt in Verantwortung der Fakultäten, Zentralen Einrichtungen und des Hochschulmanagements. Bitte stimmen Sie in jedem Fall Präsenzzeiten mit der Leitung Ihrer Fakultät, Zentralen Einrichtung bzw. Ihrem Dienstvorgesetzten ab.

Wann kann ich die Hochschulgebäude betreten?

Die Häuser bleiben verschlossen, das Betreten wird über die Zugangskarten realisiert. Die Lothar-Otto-Sporthalle und der Studentenclub bleiben geschlossen.

Zutritte sind nach wie vor für alle Gruppen der Professor*innen und Mitarbeiter*innen sowie für externe Besucher*innen genehmigungspflichtig. Es gilt der Grundsatz, Präsenzaufenthalte und Homeoffice-Arbeit sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Die Entscheidung über Zutritte liegt in Verantwortung der Fakultäten, Zentralen Einrichtungen und des Hochschulmanagements. Bitte stimmen Sie in jedem Fall Präsenzzeiten mit der Leitung Ihrer Fakultät, Zentralen Einrichtung bzw. Ihrem Dienstvorgesetzten ab.

Der Zutritt muss zur Nachvollziehbarkeit der Infektionsketten weiterhin erfasst werden. Daher werden unverändert alle internen und externen Zutritte wochenweise im Voraus erfasst. Sie werden von den Dekanen, Leitern der Zentralen Einrichtungen sowie von Kanzlerin und Rektor für ihre Bereiche genehmigt und in der bisherigen Listenform zur präventiven Dokumentation auf dem bekannten Laufwerk abgelegt.

Ab 19. Oktober 2020 ist die uneingeschränkte Rückkehr aller Gruppen auf den Campus vorgesehen, vorbehaltlich einschränkender Vorgaben auf Bundes- oder Landesebene oder einer widersprechenden Bewertung der Situation durch die Hochschulleitung.

Wie erhalte ich Zutritt zu den Hochschulgebäuden?

Die Anwesenheiten ergeben sich aus den bereits gemeldeten und genehmigten Präsenzelementen der Lehre und den genehmigten und zur Fortsetzung freigegebenen Forschungsvorhaben.

Die Dekane und Leiter der zentralen Einrichtungen erfassen immer eine Woche im Voraus jeweils bis Montag um 16:00 Uhr die notwendigen Zutritte. Diese werden dann in dem bereits bestehenden gemeinsamen Laufwerk „Orga-2020“ unter „Zutritte“ in dem jeweiligen Ordner der Struktureinheit abgelegt.

Je nach Aufgabenbereich existieren weitere individuelle Festlegungen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rektorats erhalten Informationen von den jeweiligen Prorektoren. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Hochschulmanagement beachten bitte die Regelungen zum „modifizierten Standby-Betrieb“ und die darin festgeschriebenen individuellen Regelungen.

Die Hochschulgebäude sind für den individuellen Zutritt grundsätzlich verschlossen. Die Studierenden erhalten ausschließlich Zutritt zu den im Stundenplan ausgewiesenen Lehr- und Prüfungsveranstaltungen und den dort ausgewiesenen Räumen. Dazu sammeln sie sich unter Einhaltung des Mindestabstands 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung vor dem jeweiligen Gebäudeeingang. Zutrittsmöglichkeit besteht außerdem zur Mensa und zur Hochschulbibliothek.

Welche Regeln gelten auf dem Campus?
  1. Es ist ein Mindestabstand von 2 Metern zur nächsten Person einzuhalten. Pro Studierenden und Mitarbeiter sind mindestens 15 m² einzuplanen.
  2. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist für Wege in den Gebäuden verpflichtend. Das Tragen von Handschutz wird empfohlen. Allen Beschäftigten und Studierenden ist gestattet, die Maske im Büro, Hörsaal, Seminarraum, Labor abzunehmen, wenn der Mindestabstand eingehalten und der Raum ausreichen gelüftet wird. Die Entscheidung, ob dies in der Lehrveranstaltung möglich ist, liegt beim Lehrenden.
  3. Türklinken, Fenstergriffe, Licht-/Lüftungsschalter und Arbeitsmittel, (Labor-/Schreibtische, Tastaturen, Mäuse und andere Arbeitsgeräte) sind regelmäßig zu desinfizieren:
    • in Büros mit Einzelnutzung nach Beendigung des Dienstgeschäftes,
    • in Seminar- und Praktikumsräumen nach jeder durchgeführten Veranstaltung,
    • in Küchen, Sanitäreinrichtungen und anderen gemeinsam genutzten Räumen direkt nach Benutzung vom jeweiligen Nutzer,
    • Praktikumsgegenstände sowie Arbeitsflächen nach jeder durchgeführten Veranstaltung,
    • gemeinsam genutzte Gegenstände (z.B. Drucker) direkt nach Gebrauch vom jeweiligen Nutzer.
  4. Eine ausreichende Belüftung der Räume ist sicherzustellen.
  5. Unnötige Wege in den Gebäuden sind zu vermeiden, um das Kontaktpotential so gering wie möglich zu halten.
  6. Die Aufenthaltsdauer in gemeinsam genutzten Bereichen inkl. der Sanitäreinrichtungen ist auf ein Mindestmaß zu beschränken. Die Abstands- und Hygienereglungen sind zu beachten.
  7. Die Nutzung der Teeküchen ist den Beschäftigten gestattet. Hierbei ist zu beachten, dass sich jeweils nur eine Person in der Teeküche aufhalten darf und benutzte Gegenstände direkt nach der Verwendung vom Nutzer zu desinfizieren sind. Benutztes Geschirr und Besteck ist unmittelbar nach der Nutzung abzuwaschen oder in den Geschirrspüler zu sortieren. Beim Geschirrspüler ist ein Reinigungsprogramm mit hoher Temperatur zu wählen.
  8. Das Benutzen der Aufzüge ist nur bei körperlichen Einschränkungen und nur allein sowie zu Transportzwecken gestattet.
  9. Meetings sind grundsätzlich digital durchzuführen.
  10. Pausen dürfen innerhalb der Gebäude nur mit ausreichendem Mindestabstand zusammen verbracht werden. Außerhalb der Gebäude ist bei gemeinsamen Pausen ebenfalls auf die Einhaltung des Mindestabstandes zu achten. Im Zuge des Lehrbetriebes sind die Studenten vom Lehrenden/Laborleiter darauf hinzuweisen, die Abstands- und Hygieneregeln auch außerhalb der Lehrräume/Lehrgebäude zur Sicherheit aller einzuhalten.
  11. Falls sich eine Person krank fühlt, bleibt diese zu Hause.
  12. Bei stattfindendem Lehrbetrieb/Praktika müssen Ein- und Ausgänge in Gebäuden und Räumen voneinander getrennt und entsprechend gekennzeichnet sein (um Begegnungen auf engem Raum zu vermeiden und die vorgeschriebenen Abstandsbereiche (mind. 2 m) einzuhalten).
  13. Praktika (künftig: analog für Lehre in Funktionsräumen) müssen so ausgelegt werden, dass eine Betreuung durch den Laboringenieur/Lehrende direkt am Arbeitsplatz des Studierenden ausgeschlossen wird und auch ein Abbruch/eine Unterbrechung des Praktikums ohne Personenkontakt möglich ist (z.B. zentraler Not-Aus-Schalter).
  14. Bei Mitarbeitern der Risikogruppen, die Tätigkeiten vor Ort ausüben, ist vom jeweiligen Vorgesetzten im Vorfeld eine Gefährdungsabschätzung durchzuführen. Für Rückfragen steht das Facility Management zur Verfügung.

Meldeketten:

  1. Im Falle von Alleinarbeit sind Meldeketten sicherzustellen.
  2. Bei einem Coronaverdachtsfall sind durch den Betroffenen oder den jeweiligen Vorgesetzten sofort der Rektor und die Kanzlerin zu informieren.
Wie trage ich auf dem Campus zum Infektionsschutz bei und wo bekomme ich Masken?

Grundsätzlich gilt:

  • Mund-Nasen-Schutz und Desinfektionsmittel gehören zur Grundausstattung für jeden Zutritt.
  • Fakultäten und Institute stellen in einem begrenzten Umfang Masken und Desinfektionsmittel zur Verfügung.
  • Die Maskenausgabe erfolgt primär an Studierende im Bedarfsfall.

Die Masken können von Fakultäten und Instituten angefordert werden, die Varianten entnehmen Sie bitte dem Antrag „Ausgabe Schutzausrüstung“. Bestellung und Verteilung werden an den Fakultäten und zentralen Einrichtungen durch Organisationsbeauftragte sichergestellt. Die Organisationsbeauftragten können gemeinsam mit den Dekanen (Befürwortung erforderlich) über das im ZIP verfügbare Dokument „Antrag Ausgabe Schutzausrüstung“ (Rücksendung per E-Mail an Frau Peggy Güldner) Masken und Desinfektionsmittel beantragen.

Organisationsverantwortliche:
INW: Frau Heike Matthes
WI: Herr Thomas Kleebaum-Nagy
SW: Frau Karen Fischer / Frau Katja Hutfilz
CB: Frau Lisa Hartzendorf / Frau Jacqueline Günther
ME: Herr Philipp N. Neumayer
IKKS: Frau Anett Pander
IWD: Frau Heike Zimmermann

Für Studierende gilt:

Das (Erst-) Betreten des Campus und der Weg zum Ort der Lehrveranstaltung erfordert eine persönlichen Mund-Nasen-Schutz vergleichbar anderen Einrichtungen für die dies der Gesetzgeber vorsieht (Einkaufen usw.).

Für die Anwesenheit in der Lehre stellt die Hochschule ergänzend eine „Maske“ zur Verfügung.
In jeder Fakultät/Einrichtung gibt es einen Organisationsbeauftragten, der die Verteilung vor dem Zutritt zu den Hochschulgebäuden sicherstellt.

Bitte finden Sie sich 15 Minuten vor der Präsenzveranstaltung vor dem Hochschulgebäude am Sammelpunkt ein und beachten Sie auch vor und beim Weg zu den Gebäuden den Mindestabstand. Bitte beachten Sie zudem die gesonderten Informationen.

Ich habe ein Kind. Wie soll ich es betreuen, während ich arbeite? Gibt es eine Notbetreuung?

Die aktuelle Situation fordert Eltern immens. Alle Hochschulangehörigen sind sich dieser Herausforderung bewusst und berücksichtigen in ihren Entscheidungen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Studium bestmöglich.

Der Freistaat Sachsen hat mit seiner Allgemeinverfügung vom 1. Mai 2020 (Az: 15-5422/4) nun die Möglichkeit für Hochschulangehörige geschaffen, die Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 3 sowie für nichtschulpflichtige Kinder an den Kindertageseinrichtungen sowie heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen in Anspruch zu nehmen.

Konkret besteht ein Anspruch, sobald ein Sorgeberechtigter oder eine Sorgeberechtigte in bestimmten Bereichen tätig ist, dienstliche Gründe die Betreuung des Kindes verhindern und der Partner oder die Partnerin die Betreuung nicht übernehmen kann. Zu diesen Bereichen zählt "Personal, soweit es an zugelassenen Veranstaltungen (Lehrveranstaltungen, Prüfungen) der Hochschulen und der Berufsakademie mitwirkt sowie Studierende, soweit sie an diesen Veranstaltungen teilnehmen".

Die Sorgeberechtigten müssen ihre Tätigkeit in einem Formblatt gegenüber der Leitung der Schule oder Betreuungseinrichtung schriftlich nachweisen. Dies erfolgt mit einem Formblatt, das auf der Informationsseite des Freistaat Sachsen abrufbar ist. Für Beschäftigte übernimmt die nötige Bestätigung des Formblatts das Dezernat Personal, für Studierende der Studierendenservice.

Zum Nachweis der Teilnahme an den Lehrveranstaltungen/Prüfungen bittet das Dezernat Personal die Beschäftigten, eine Bestätigung ihres Vorgesetzten beizufügen (E-Mail genügt). Studierende erhalten eine allgemeine Bestätigung, dass sie an den Lehrveranstaltungen und Prüfungen der Hochschule Mittweida teilnehmen.

Beschäftigte, die nicht unter diese Regelung des Freistaat Sachsen fallen, kann eine Freistellung zum Zwecke der Kinderbetreuung unter Fortzahlung der Bezüge bzw. Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung des Entgelts von insgesamt bis zu zehn Arbeitstagen gewährt werden. Diesbezüglich senden Sie bitte einen formlosen Antrag an den Dekan/Leiter Ihres Bereichs und anschließend inklusive dessen Genehmigung zur Registrierung per E-Mail ans Dezernat Personalwesen.

Wie ist die aktuelle Situation an der HSMW?

Die Hochschule ist als Reaktion auf die Corona-Pandemie schnell in einen Online-Betrieb übergegangen, den sie am Mittwoch, dem 18. März um 12 Uhr mit der Schließung des Campus erreicht hat. Die Entwicklung der Pandemie hat es möglich gemacht, dieses digitale Semester mit wenigen Präsenzelementen zu ergänzen und Teile des Lehr- und Forschungsbetriebs sowie des Hochschulmanagements wieder auf dem Campus zu ermöglichen. Für den Zeitraum der Corona-Pandemie wird das Rektorat von drei Kollegen für die Kommunikation ergänzt (Pressesprecher, Beauftragter für die Studierenden und Vertreter der Hochschulkommunikation). Die Kernaufgaben von Hochschulmanagement und technischer Infrastruktur auf dem Campus werden von einem zehnköpfigen Organisationsteam bewältigt.

Mit den durch die Pandemie ausgelösten Maßnahmen leistet die HSMW ihren Beitrag, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und gleichzeitig eine Wiederaufnahme des vor der Pandemie gewohnten Betriebs grundsätzlich zu ermöglichen, sobald dies die Situation erlaubt. Alle anderen Aspekte treten demgegenüber in den Hintergrund. Für alle Fragen , die bei Studierenden und Beschäftigten auftreten, werden wir eine pragmatische und an den Interessen der Hochschulfamilie orientierte Lösung finden.

Wie und wann geht es weiter? Wann startet das Wintersemester?

Die Hochschule Mittweida wird weiter ihren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten. Der Schutz der Gesundheit aller Hochschulangehörigen und ihres persönlichen Umfelds hat Priorität. Für die Ausgestaltung der kommenden Monate haben wir den notwendigen hochschulrechtlichen Freiraum und nehmen innerhalb dieses Rahmens unsere Verantwortung gegenüber der Hochschule, der Gesellschaft und im Besonderen der Stadt Mittweida und ihrer Bürgerinnen und Bürger wahr.

An der Hochschule Mittweida wurde schon Ende Februar ein Arbeitskreis gebildet, der die aktuellsten Entwicklungen verfolgt und regelmäßig neu evaluiert. Dieser tagt weiterhin und beurteilt die Lage für die HSMW unter Einbeziehung der nationalen und sachsenweiten Entwicklung regelmäßig.

Aktuell ist die Hochschule Mittweida im digitalen Semester, einzelne Aktivitäten sind wieder in Präsenz möglich. Das Wintersemester wird ein hybrides Semester, in dem Elemente digitalen Lehren und Lernens mit einer größeren Anzahl von Präsenzveranstaltungen verknüpft werden - sofern die Entwicklung der Pandemie dies möglich macht.

Der Vorlesungsbeginn im Wintersemester 2020/2021 ist am 19. Oktober. Die Blockwochen können ab dem 21. September beginnen. Rechtlich beginnt das Wintersemester 2020/2021 weiterhin am 1. September 2020, sodass keine Probleme bei BAföG und anderen Zahlungen auftreten sollen.

Wie ist die mobile Arbeit organisiert?

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hochschulmanagements, der Fakultäten und der Einrichtungen arbeiten außerhalb des Campus in mobiler Arbeit weiter.

In allen Fachabteilungen ist festgelegt, wer welche Aufgaben und mit welchem Workflow in der aktuellen Situation übernimmt. Der Standby-Status der Hochschule sichert arbeitsrechtlich die Fortzahlung der Bezüge, indem die Beschäftigten entweder mobil arbeiten oder für die Hochschule als Arbeitgeber erreichbar sind, also arbeitsrechtlich ihre Arbeitsleistung anbieten, die von der Hochschule abgerufen werden kann.

Welche technischen Voraussetzungen braucht es für die mobile Arbeit?

Für den Zugriff auf die Netzlaufwerke müssen Beschäftigte einen VPN-Client installieren und einrichten. Beschäftigte (überwiegend im Hochschulmanagement), die für ihre mobile Arbeit von zuhause aus auch Zugriff auf spezielle Programme benötigen, die lokal auf ihrem Dienstrechner installiert sind, müssen zusätzlich zur VPN-Verbindung auch die sogenannte Remote-Desktop-Verbindung einrichten.

Bitte beachten Sie: Der Rechner an Ihrem Arbeitsplatz an der Hochschule muss für die Nutzung des Remote-Desktop-Zugriffs eingeschaltet bleiben (der Bildschirm nicht). Sie benötigen zudem die ID ihres Rechners. Lesen Sie die Hilfsseiten im HSMWiki daher bitte, bevor Sie die Hochschule verlassen:

Wie ist die Zeiterfassung geregelt?

Der ab Mittwoch, 18. März, voreingetragene Status "Home-Office ganztägig" entfällt. Ab 1. August 2020 erfolgt die Zeiterfassung regulär über die Zeiterfassungssoftware Matrix. "Kommen" und "Gehen" können ebenso wie Abwesenheiten auch online aus dem Homeoffice eingetragen werden. Nähere Informationen zu den Funktionen der Zeiterfassungssoftware Matrix finden Sie im HSMWiki des NCC.

Was passiert bei Krankheit?

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen sind gescannt oder als Foto per E-Mail an dezpersonal@hs-mittweida.de zu senden. Das Original ist mit der Anlage zum Krankenschein per Post nachzureichen.

Wie ist die Beschaffung organisiert?

Das Beschaffungsverfahren ist ausgesetzt, die Beschaffung ruht aber nicht. Das Hochschulmanagement bearbeitet dringende Beschaffungen über 500 Euro (netto) weiterhin zentral. Bitte reichen Sie dazu die üblichen Unterlagen an Katrin Braune elektronisch ein. Dringende Bestellungen unterhalb dieses Betrages können aber dezentral durch Sie selbst ausgelöst werden. Beträge bis 50 Euro (netto) müssen Sie dabei privat vorfinanzieren, die Hochschule erstattet Ihnen den Betrag im Nachhinein. Bei Beträgen über 50 und bis 500 Euro ist die Rechnung an rechnung@hs-mittweida.de einzusenden. Auf der Rechnung muss die Hochschule als Rechnungsempfänger eingetragen sein. Die Zahlung erfolgt unmittelbar durch die Hochschule. In allen Fällen ist die Dringlichkeit der Beschaffung durch den Vorgesetzten per E-Mail an Sie zu bestätigen.

Wie bekomme ich eine Unterschrift der Hochschulleitung?

Für rechtsverbindlich zu leistende Unterschriften der Hochschulleitung sind im sorgfältig zu prüfendem Ausnahmefall die entsprechenden Dokumente an die E-Mail-Adresse unterschriften@hs-mittweida.de zu senden. In der E-Mail ist vom Leiter/der Leiterin des Bereichs oder Projekts die Ordnungsmäßigkeit zu bestätigen.

Welche Regelungen gelten für die Hochschulbibliothek?

Der Zutritt zur Hochschulbibliothek (HSB) ist unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln möglich. Dies umfasst den Zugang zu den Bestäanden und die Ausleihe selbiger sowie die Nutzung eines Teils der Arbeitsplätze in den Lesesälen für Hochschulangehörige ebenso wie die der Kopier- und Druckgeräte. Bitte denken Sie an Ihren Mund-Nasen-Schutz und den Mindestabstand während Ihres Aufenthalts. Bitte beachten Sie zudem die Aushänge zum Umgang innerhalb der Räume. Gastnutzer der Hochschulbibliothek können wegen des eingeschränkten Platzangebotes nur in begrenztem Umfang berücksichtigt werden. Detaillierte Informationen zu den aktuellen Gegebenheiten und den aktuellen Öffnungszeiten listet die HSB auf.

Die HSB hat zudem ihr Angebot erweitert: Um auch Ortsabwesenden Zugriff auf den Literaturbestand der Freihandbereiche, der Seminarapparate sowie des Magazins und der Printmedien der Präsenzliteratur zu gewähren, ist ein "Bestellservice" eingerichtet worden. Dieser ermöglicht es, Literatur auszuleihen, die nur in den Sälen der Hochschulbibliothek verfügbar ist. Mehr Informationen zum "Bestellservice" der Hochschulbibliothek finden Sie auf den Seiten der HSB. Zudem steht wie gewohnt eine große Anzahl an Literatur online bereit.

Für Lehrende wie Studierende wird es zudem noch einfacher, sich an der Entwicklung des Literaturbestands zu beteiligen. Gemeinsam mit Lehmanns Media hat die HSB ein neues Portal geschaffen, mit dem aus über einer Millionen Bücher eine Bestellung vorgeschlagen werden kann, die nach Prüfung dann in der Hochschulbibliothek bereitsteht. Mehr Informationen zu Bestellvorschlägen finden Sie ebenso auf den Seiten der HSB.

Kann ich in der Mensa essen?

Die Mensa hat beginnend am 18. Mai 2020 die Speisesäle teilweise geöffnet. Damit kann vor Ort wieder eingeschränkt zu Mittag gegessen werden. Das Speisenangebot bleibt zwar vorerst eingeschränkt, wird aber abwechslungsreich gestaltet.

An ein paar Besonderheiten müssen sich die Gäste allerdings gewöhnen:

  • Das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung ist weiterhin Pflicht. Diese darf erst am Tisch abgenommen werden.
  • Am Tisch dürfen maximal zwei Personen gleichzeitig sitzen und müssen dabei den üblichen Mindestabstand einhalten.
  • Der Schutz der Gesundheit ist auch weiterhin oberstes Gebot: Seife und Händedesinfektionsmittel stehen daher für alle Gäste zur Verfügung.

Weitere Informationen auf der Website des Studentenwerk Freiberg.

Was gilt für Studentische/Wissenschaftliche Hilfskräfte (SHK/WHK)?

Die Beschäftigung und Entlohnung der SHKs und WHKs sind auch in der aktuellen Situation sichergestellt. Verträge mit Abrechnung laufen weiter. SHK/WHK müssen weiterhin ihren Stundenzettel bei ihren Vorgesetzten einreichen. Bezüglich Aufgaben und der Umsetzung von Homeoffice wenden sich studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte direkt an ihre Vorgesetzten. Für den Zeitraum der Aussetzung der Präsenzzeit erfolgen nur in äußersten Fällen neue Vertragsschließungen. Die Vorgesetzten sind durch die Hochschule entsprechend informiert und stehen für die Suche nach einer geeigneten und umsetzbaren Lösung im direkten Gespräch bereit.

Wie soll ich mit meiner geplanten Dienstreise verfahren?

Inländische Dienstreisen mit der maximalen Dauer eines Werktags benötigen nicht mehr die Genehmigung des Rektors. Stattdessen liegt die Entscheidung bei den Dienstvorgesetzten in Fakultäten, Zentralen Einrichtungen und dem Hochschulmanagement. Mehrtägige und Auslandsdienstreisen bleiben dagegen bis auf Weiteres per E-Mail durch den Rektor genehmigungspflichtig.

Gibt es weitere arbeitsrechtliche Hinweise des Freistaats Sachsen?

Der Freistaat Sachsen hat für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Thema Coronavirus Antworten auf die wichtigsten bislang an die Dienststellen herangetragenen Fragen formuliert: Hinweise des Freistaates Sachsen als Arbeitgeber/Dienstherr für die Bediensteten der Landesverwaltung zum Thema Corona-Virus (Stand: 10. März 2020).

Über die aktuelle Lage im Freistaat Sachsen informiert das Sächsische Ministerium für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt auf seiner zum Thema eingerichteten Informationsseite: https://www.sms.sachsen.de/coronavirus.html

Gibt es weitere Angebote der HSMW, die in dieser Situation helfen?

Sämtliche Teile der HSMW investieren Zeit und Kraft, um allen Hochschulangehörigen in dieser Situation weiterzuhelfen.

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement hat Informationen zum Konzept der Achtsamkeit zusammengestellt. Es kann dabei helfen, Stress und Ängste zu reduzieren.

Im Bereich Hochschulsport finden sich mehrere (Online-)Kurse, die dabei helfen, in der aktuellen Lage aktiv zu bleiben und so für das körperliche Wohlbefinden zu sorgen. Zur Auswahl stehen unter anderem individuelle Anleitungen und gemeinsamer Sport per Videokonferenztool.