Informationen für alle Beschäftigten

Die Hochschule wechselt in einen sogenannten Standby-Betrieb, den wir am Mittwoch, dem 18. März um 12 Uhr mit der Schließung des Campus erreichen.

Für den Zeitraum des Standby-Betriebes, der zunächst bis 4. Mai dauert, aber endgültig noch nicht abzuschätzen ist, wird das Rektorat von drei Kollegen für die Kommunikation ergänzt (Pressesprecher, Beauftragter für die Studierenden und Vertreter der Hochschulkommunikation).

Die Kernaufgaben von Hochschulmanagement und technischer Infrastruktur auf dem Campus werden von einem zehnköpfigen Organisationsteam bewältigt.

Aktuelle Bewertung der Situation

In der Bundesrepublik Deutschland wird im föderalen Verfahren der Katastrophenfall bzw. Ausnahmezustand ausgerufen. Drastische Einschnitte im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben sind unvermeidbar. Zum Beispiel wird die Mobilität stark eingeschränkt. Geschäfte und Unternehmen jenseits der Grundversorgung werden geschlossen oder in den Dienst der Gesundheitsmaßnahmen gestellt.

In diesem Sinne leisten wir mit dem Standby-Betrieb unseren Beitrag, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und gleichzeitig eine Wiederaufnahme des Hochschulbetriebs grundsätzlich zu sichern.

Alle anderen Aspekte treten demgegenüber in den Hintergrund. Manche Fragen werden in den kommenden Wochen für Studierende und Beschäftigte offenbleiben müssen. Wir werden hierfür später eine pragmatische und an den Interessen der Hochschulfamilie orientierte Lösung finden.

Nun gilt es aber, mit aller Konsequenz zu handeln. Ich bitte dafür grundsätzlich und für die folgenden Festlegungen um Verständnis:

  • Campus wird geschlossen
    Alle Angehörigen der Hochschule verlassen den Campus. Jeder Zutritt ist nur mit einer ausdrücklichen Genehmigung des Rektors möglich.
  • Mobile Arbeit
    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hochschulmanagements, der Fakultäten und der Einrichtungen arbeiten außerhalb des Campus in mobiler Arbeit weiter.

Optionen der mobilen Arbeit

In allen Fachabteilungen wird festgelegt, wer welche Aufgaben und mit welchem Workflow im in der aktuellen Situation übernimmt.

Der Standby-Status der Hochschule sichert arbeitsrechtlich die Fortzahlung Ihrer Bezüge, indem Sie entweder mobil arbeiten oder für die Hochschule als Arbeitgeber erreichbar sind, also arbeitsrechtlich Ihre Arbeitsleistung anbieten, die von der Hochschule abgerufen werden kann.

Organisation der mobilen Arbeit am PC

Für den Zugriff auf die Netzlaufwerke müssen Sie den VPN-Client installieren und einrichten.
Beschäftigte (überwiegend im Hochschulmanagement), die für ihre mobile Arbeit von zuhause aus auch Zugriff auf spezielle Programme benötigen, die lokal auf ihrem Dienstrechner installiert sind, müssen zusätzlich zur VPN-Verbindung auch die sogenannte Remote-Desktop-Verbindung einrichten.

Bitte beachten Sie: Der Rechner an Ihrem Arbeitsplatz an der Hochschule muss für die Nutzung des Remote-Desktop-Zugriffs eingeschaltet bleiben (der Bildschirm nicht). Sie benötigen zudem die ID ihres Rechners. Lesen Sie die Hilfsseiten im HSMWiki daher bitte, bevor Sie die Hochschule verlassen:

Arbeitsrechtliche Aspekte der mobilen Arbeit

Das Zeiterfassungssystem Matrix wird unmittelbar an die besonderen Bedingungen der mobilen Arbeit angepasst. Ab einschließlich Mittwoch, 18. März, ist in Matrix für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Status „Home- Office ganztägig“ voreingetragen.

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen sind gescannt oder als Foto per E-Mail an dezpersonal@hs-mittweida.de zu senden. Das Original ist mit der Anlage zum Krankenschein per Post nachzureichen.
Für rechtsverbindlich zu leistende Unterschriften der Hochschulleitung sind im sorgfältig zu prüfendem Ausnahmefall die entsprechenden Dokumente an die E-Mail-Adresse unterschriften@hs-mittweida.de zu senden. In der E-Mail ist vom Leiter/von der Leiterin des Bereichs oder Projekts die Ordnungsmäßigkeit zu bestätigen.

Auf Dienstreisen und externe Veranstaltungen außerhalb des Campus bitten wir im Sinne der Corona-Prävention vollständig zu verzichten.

Das Beschaffungsverfahren ist ausgesetzt. Wenden Sie sich bei unabwendbaren Ressourcenfragen an Ihre/n direkten Vorgesetzte/n.

Informationen des Freistaats Sachsen

An dieser Stelle finden Sie zudem Informationen des Freistaates Sachsen für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Thema Coronavirus. Diese Informationen werden bei sich ändernder Lage fortgeschrieben. Insofern möchten wir Sie bitten, sich bei Bedarf regelmäßig an dieser Stelle zu informieren.

Antworten auf die wichtigsten von Ihnen bislang an die Dienststellen herangetragenen Fragen finden Sie in den nachstehenden Hinweisen:

Hinweise des Freistaates Sachsen als Arbeitgeber/Dienstherr für die Bediensteten der Landesverwaltung zum Thema Corona-Virus
(Stand: 10. März 2020)

Über Risikogebiete informiert das Robert-Koch-Institut auf seiner Website: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

Über die aktuelle Lage im Freistaat Sachsen informiert das Sächsische Ministerium für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt auf seiner zum Thema eingerichteten Informationsseite: https://www.sms.sachsen.de/coronavirus.html

Bitte halten Sie die allgemeinen Vorsorgemaßnahmen ein, wie sie auch für den Schutz vor grippalen Infekten und der Virusgrippe gelten:

  • Hände regelmäßig und gründlich waschen; ggf. desinfizieren
  • aufs Handgeben verzichten,
  • nicht in die Hand, sondern in die Ellenbeuge oder ein danach zu entsorgendes Taschentuch husten oder niesen,
  • Räume regelmäßig lüften,
  • zu erkrankten Personen ausreichend Abstand (1-2m) halten.

Information der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung