Promotionsstipendien für Nachwuchswissenschaftlerinnen

Allgemeine Informationen

Die Hochschule Mittweida vergibt im Rahmen ihrer Gleichstellungs- und Fördermaßnahmen Promotionsstipendien zur gezielten Unterstützung qualifizierter Nachwuchswissenschaftlerinnen. Ziel der Förderung ist es, hervorragenden Absolventinnen den Weg zur Promotion zu erleichtern und ihnen optimale Bedingungen für ihre wissenschaftliche Qualifikation zu bieten.

Die Stipendien schaffen Freiräume für konzentriertes wissenschaftliches Arbeiten und leisten einen wichtigen Beitrag dazu, die Repräsentanz von Frauen in der Wissenschaft sowie in akademischen Karrierewegen nachhaltig zu erhöhen.

Die Förderung beträgt monatlich 1.700 Euro und wird für einen Zeitraum von 36 Monaten gewährt.

Ziel der Förderung

Mit den Promotionsstipendien verfolgt die Hochschule Mittweida das Ziel,

  • exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen in ihrer Qualifikationsphase zu unterstützen,
  • Chancengleichheit in der Wissenschaft zu stärken,
  • die Sichtbarkeit von Frauen in Promotions- und Karrierewegen zu erhöhen,
  • sowie innovative und gesellschaftlich relevante Forschungsvorhaben zu fördern

Die Stipendiatinnen 2026

Die diesjährigen Stipendiatinnen, Mirjam Werner und Josephine Meitzner, konnten sich in einem anspruchsvollen Auswahlverfahren durch herausragende Leistungen, überzeugende Forschungskonzepte und ein klares fachliches Profil erfolgreich durchsetzen.

Mirjam Werner

Promoviert an der Fakultät Soziale Arbeit und ist Trägerin des Monika Häußler-Sczepan Stipendiums. 

Forschungsthema:

„Technostress durch Self-Tracking. Zur Entstehung, Wahrnehmung und Bewältigung digitaler Belastung im Sportkontext“

Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Untersuchung digitaler Belastungen im Zusammenhang mit Self-Tracking-Technologien und deren Auswirkungen im sportlichen Kontext.

Betreuung:

  • Prof. Dr. Alexander Zill (Hochschule Mittweida)
  • Jun.-Prof. Dr. Andreas Bischof (Technische Universität Chemnitz)

Josephine Meitzner

Beginnt im April 2026 ihre Promotion am Laserinstitut.

Forschungsthema:

„DNAzyme im Fokus: Entwicklung von Einzelmolekül-FRET-Messungen in einer Gradienten-Mikrofluidik“

Ihr Forschungsprojekt bewegt sich an der Schnittstelle von Biophysik, Mikrofluidik und molekularer Analytik und zielt auf innovative Messmethoden auf Einzelmolekülebene ab.

Betreuung:

  • Prof. Dr. Richard Börner (Hochschule Mittweida)
  • Prof.in Dr.in Ingrid Span (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)

Engagement für Gleichstellung und wissenschaftlichen Nachwuchs

Mit der Vergabe der Promotionsstipendien unterstreicht die Hochschule Mittweida ihr Engagement für Gleichstellung, Diversität und die gezielte Förderung von Frauen in der Wissenschaft. Die Unterstützung qualifizierter Nachwuchswissenschaftlerinnen ist ein zentraler Baustein für eine zukunftsorientierte und chancengerechte Hochschulentwicklung.