Hochschuldidaktische Weiterbildung: GenZ verstehen

Di, 15.09.2026, 09:00 Uhr - 17:30 Uhr

Mit jeder neuen “Generation”, die ihr Studium an Hochschulen beginnt, stellt sich Lehrenden die Frage, wie sie Studierende dieser Generation “erreichen” bzw. motivieren können.

Das Denken in „Generationen“ ist ein etabliertes Mittel, um Unterschiede zwischen Altersgruppen einer Gesellschaft zu verdeutlichen. Wieso diese Perspektive über den Lehr-Lernerfolg in unseren Lehrveranstaltungen entscheiden kann? Ein Blick auf die Werte junger Menschen zeigt, dass diese sich deutlich von denen vorheriger Generationen unterscheiden: Während die „Baby Boomer“ ein starkes Streben nach „Haus, Auto, Boot“ kennzeichnete, gelten unter der „Generation Z“ Werte wie „gutes Aussehen“, „Reisen“ und „Intelligenz“ als erstrebenswert (Hoffmann, 2025, S.20). Einen starken Einfluss auf das Leben der Generation Z haben zudem digitale und soziale Medien. Die Art und Weise, wie sich die Generation Z informiert und wie sie miteinander kommuniziert, unterscheidet sich deutlich von vorherigen Generationen. Hinzu kommen fundamentale Unsicherheiten, wie z. B. die Angst vor Kriegen und ökologischen Katastrophen, sowie berufliche Unsicherheiten und die „schädlichen Wirkungen extensiver Smartphone-Nutzung“ (ebd.; siehe hierzu auch Haidt, 2024).

Im ersten Teil der Weiterbildung tauchen die Teilnehmenden in die Lebenswelt der Generation Z ein. Im zweiten Teil nutzen sie ihr Generationenverständnis, um, flankiert von zeitgemäßen Lehrbeispielen, eigene Ideen für ihre Lehre zu entwickeln. Alles mit dem einen Ziel: Die Teilnehmenden sollen befähigt werden, motivierende und aktivierende Lehrangebote für Studierende der Gen Z zu entwickeln.

Ansprechpartnerin: Susan Lippmann


Kategorie: HSMW Veranstaltung,  Mitarbeiter,  Weiterbildung, 

Ort: Hochschule Mittweida | 09648 Mittweida

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