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Welche Ziele verfolgt die Hochschule Mittweida in Bezug auf Corona?

Die Corona-Pandemie hat eine reguläre Durchführung des Sommersemesters 2020 an der Hochschule Mittweida verhindert. Die nationale und internationale Mobilität der Lehrenden und Studierenden zur Durchführung eines Präsenzsemesters hätte die Ausbreitung des neuen Coronavirus befördern können. Das Sommersemester 2020 ist daher ein digitales Semester, das um einzelne Präsenzelemente ergänzt wurde. Das Wintersemester 2020/2021 wird ein hybrides Semester: Blended-Learning-Szenarien (also die Verknüpfung von Präsenz- und digitaler Lehre) werden künftig charakteristisch für die Gestaltung des akademischen Alltags sein.
Generell gilt:

  1. Vorrang hat die Eindämmung der Pandemie.
  2. Die eigene Gesundheit und die der Kollegen und Kommilitonen hat Vorrang vor der Erfüllung eigener dienstlicher Aufgaben.
  3. Besondere Verantwortung besteht gegenüber Risikogruppen und anderen, die infolge Corona besonders belastet sind (z. B. in der Betreuung von Kindern oder Angehörigen).
  4. Präsenzaufenthalte und Homeoffice sind sinnvoll und zur Einhaltung der Abstandsregelungen/Vermeidung unnötiger Begegnungen und Personenansammlungen zu kombinieren.
  5. Zutritte auf den Campus sind auf das Notwendige zu beschränken.
  6. Zutritte zu Gebäuden auf dem Campus unterliegen gesonderten organisatorischen Regelungen, die in der Richtlinie "Anwesenheit auf dem Campus im digitalen Sommersemester 2020 an der Hochschule Mittweida. (Studium, Lehre, Forschung, Management)", Dienstanweisungen und ihren Ergänzungen festgelegt sind.
Wie ist der Ablauf im Sommersemester 2020?

Ab 11.05.2020

  • Vorbereitungsphase Präsenzelemente an der Hochschule
  • Wiederaufnahme ausgewählter Forschungsvorhaben
  • Wiederaufnahme ausgewählter Arbeitsvorgänge im Hochschulmanagement in Präsenz

Ab 18.05.2020

  • Wiederaufnahme ausgewählter Präsenzelemente in Lehre und Studium

Ab 13.07.2020

  • Prüfungszeitraum (I) vorrangig für Online-Prüfungen. Die Prüfungspläne sind veröffentlicht.

Ab 22.07.2020

  • Geltung vereinfachter Zugangs- und Aufenhaltsregelungen entsprechend dieser FAQ

Ab 27.07.2020

  • lehrveranstaltungsfreie Zeit

Ab 21.09.2020

  • Blockwochen
  • Vorbereitungslehrgang für künftige Studierende

Ab 05.10.2020

  • Prüfungszeitraum (II) teilweise in Präsenz
  • Einführungswochen Wintersemester 2020/2021

Ab 19.10.2020

  • Start Lehre und Studium im Wintersemester 2020/2021 in Präsenz
Wie läuft der Lehrbetrieb praktisch ab?

In den Fakultäten stehen den Lehrenden Organisationsbeauftragte und in den Gebäuden Gebäudeverantwortliche zur Seite.

Die Organisationsbeauftragten haben folgende Aufgaben:

  • Überblick zu sämtlichen Präsenzelementen der Lehre.
  • Koordination der Fakultäts-/Institutspost.
  • Sie verteilen (Mehrweg-)Schutzmasken und Desinfektionsmittel innerhalb der Fakultätsräume.
  • Sie fordern Desinfektionsmittel an und verteilen sie an die Forschenden.
  • Sie nehmen die der Anwesenheitslisten der Studierenden von den Lehrenden nach den Präsenzveranstaltungen entgegen.
  • Sie unterstützen bei den Gebäudeverantwortlichen Bedarf.

Organisationsbeauftragte:

  • INW: Frau Matthes
  • WI: Herr Kleebaum-Nagy
  • SW: Frau Fischer/Frau Hutfilz
  • CB: Frau Hartzendorf / Frau J. Günther
  • ME: Herr Neumayer
  • IKKS: Frau Pander
  • IWD: Frau Zimmermann/Frau Schmalfuß
  • LHZ: Herr Ebert

Die Gebäudeverantwortlichen haben diese Aufgaben:

  • Sie bestücken die Ausgabestationen mit Einweg-Schutzmasken und Desinfektionsmittel für die Studierenden.
  • Sie kontrollieren und mahnen die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen durch die Studierenden an.
  • Sie setzen das Hausrecht gegenüber Studierenden und unbefugten Personen durch.
  • Sie desinfizieren regelmäßig Türgriffe im Gebäude sowie nach jeder Lehrveranstaltung in einem Hörsaal oder Seminarraum, die dortigen Tür-/Fenstergriffe, Licht-/Lüftungsschalter sowie die Oberflächen der Tische und Klapptische. (Für die Desinfektion von Labor- und Praktikumsräumen sind die Lehrenden verantwortlich).
  • Sie ermöglichen den Zutritt zu den Lehrveranstaltungen (Öffnen und Schließen der Türen der Gebäude), auch für Nachzügler.
  • Sie leisten Hilfe bei fehlenden Ausstattungsgegenständen und Materialien den Räumen (Flipcharts, Tafellappen, usw.).

Über Namen und Telefonnummer der (wechselnden) Gebäudeverantwortlichen informiert ein Aushang am Eingang zum Gebäude. Die Stunden-/Raumplanung ist mit Rücksicht auf Einhaltung der Abstandsregeln erfolgt.

Für die Lehrveranstaltung haben Lehrende folgende Verantwortung:

  • Bitte holen Sie Ihre Studierenden nach der Vorbereitung Ihres Lehrveranstaltungsraums am Gebäude-Eingang zehn Minuten vor Beginn Ihres Präsenzelements ab. Tragen Sie Ihren persönlichen Mund-Nasen-Schutz. Vermeiden Sie Körperkontakt und achten Sie bitte auch auf den Zwei-Meter-Abstand zu und unter Ihren Studierenden. Es ist für jedes Hochschulgebäude genau ein Eingang und i.d.R. ein separater Ausgang ausgewiesen.
  • Die Studierenden sind aufgefordert, sich 15 Minuten vor Lehrveranstaltungsbeginn an den gekennzeichneten Sammelplätzen außerhalb des Gebäudes einzufinden. Bei schlechtem Wetter kann der Gebäudeverantwortliche auch vorab Zutritt zum Gebäude gewähren.
    In dieser Vorlaufzeit teilt der Gebäudeverantwortliche bei Bedarf Einweg-Schutzmasken an die Studierenden aus und fordert sie auf, sich die Hände zu desinfizieren. Die Studierenden sammeln sich im Vorraum des Gebäudes.
  • Begleiten Sie dann Ihre Studierendengruppe zum Veranstaltungsraum.
  • Nachzügler werden bis 15 Minuten nach Lehrveranstaltungsbeginn vom Gebäudeverantwortlichen zum Veranstaltungsort begleitet. Danach ist kein Betreten des Gebäudes mehr möglich.
  • Wenn Sie sich selbst verspäten, informieren Sie bitte den Organisationsbeauftragten telefonisch (Kontakte wurden Ihnen durch die Fakultät mitgeteilt).
  • Das gilt auch für den Fall, dass Sie kurzfristig Symptome wie Fieber, Husten oder Atemwegsbeschwerden zeigen, die es nötig machen, die Lehrveranstaltung nicht wahrzunehmen.
  • Für Einhaltung des Mindestabstands von zwei Metern unter den Studierenden sind Sie bei der Besetzung des Raums und während Ihrer Lehrveranstaltung verantwortlich.
  • Gestatten Sie Ihren Studierenden den Gang zur Toilette.
  • Zu Beginn der Lehrveranstaltung verlesen Sie bitte die Information an die Studierenden über die Hygiene- und andere Regelungen, die am Dozentenpult ausliegt.
  • Sie finden dort auch eine Anwesenheitsliste, in die sich die Studierenden mit den erforderlichen Angaben eintragen müssen.
    Bitte lassen Sie die Liste im Umlauf die Studierenden jeweils mit deren eigenem Stift ausfüllen. Die Erfassung hat keine prüfungsrechtliche Bedeutung, sie dient der Nachverfolgung von Infektionsketten und ist für jede Lehrveranstaltung separat auszufüllen.
    Bitte übergeben Sie die Liste(n) bis zum Ende der Woche an Ihren Organisationsbeauftragten. Bitte melden Sie auch ausgefallene Lehrveranstaltungen und besondere Vorkommnisse (wie Raumverweise, s.o.).
  • Für Pausen innerhalb von Lehrveranstaltungen können Lehrende und Studierende den Lehrveranstaltungsraum verlassen, müssen aber im Gebäude bleiben. Es gelten die Abstandsregelungen. Bei Pausen zwischen verschiedenen Lehrveranstaltungen im selben Gebäude können Studierende im Gebäude bleiben.
  • Andernfalls begleiten die Lehrenden nach Beendigung der Veranstaltung bitte ihre Studierenden zum gekennzeichneten Gebäudeausgang. So wird vermieden, dass sich Studierende unnötig in den Gebäuden aufhalten.
  • Nach jeder Lehrveranstaltung in einem Hörsaal oder Seminarraum desinfiziert der Gebäudeverantwortliche die dortigen Tür-/Fenstergriffe, Licht-/Lüftungsschalter sowie die Oberflächen der Tische und Klapptische.
    Für die Desinfektion von Labor- und Praktikumsräumen gilt abweichend folgendes: Für die Desinfektion ist der Lehrende verantwortlich. Das heißt, nach jeder Lehrveranstaltung oder bei Nutzung derselben Arbeitsmittel nacheinander von verschiedenen Studierenden innerhalb der Lehrveranstaltung sind Sie als Lehrender verantwortlich dafür, die Arbeitsflächen und -mittel (Tastaturen, Mäuse, Messgeräte etc.) zu desinfizieren.
    Falls aus Ihrer Sicht Hygienemaßnahmen oder Kennzeichnungen im Einzelfall nicht ausreichend sind, informieren Sie bitte Ihren zuständigen Organisationsbeauftragten.
Wer kann die Hochschulgebäude betreten?

Für die Präsenz in den Hochschulgebäuden gilt: Jede Präsenz bedarf (zeitlich und räumlich) für alle Gruppen der Professor*innen und Mitarbeiter*innen, Student*innen sowie für externe Besucher*innen einer Genehmigung.

Die Präsenzgenehmigungen richten sich nach folgender Priorisierung:

  1. Studium, Lehre (und Prüfungen) in Präsenzelemente (jeweils bestimmte Studierende und Lehrende),
  2. Absicherung des Betriebs durch das Hochschulmanagement (bestimmte Mitarbeiter),
  3. Lehrunterstützung und -begleitung (jeweils bestimmte Lehrende und Mitarbeiter der Fakultäten/Einrichtungen und des Hochschulmanagements), sowie studienbegleitende (beschränkte) Nutzung wie Bibliothek und Mensa
  4. Forschung (und Forschungsunterstützung) (jeweils bestimmte Forschende und Mitarbeiter der Fakultäten, zentralen Einrichtungen und des Hochschulmanagements).

Für Studierende und Lehrende gilt der Zutritt zu den für sie ausgewiesenen Präsenz-Lehrveranstaltungen und -Prüfungen als genehmigt.

In allen anderen Fällen erfolgt die Beantragung und Genehmigung des Zutritts über die Dekane und Leiter*innen der Zentralen Einrichtungen sowie für die Bereiche Hochschulmanagement und Rektorat über die Kanzlerin bzw. den Rektor. Zutritte sind sowohl für Hochschulangehörige als auch für (externe) Besucher*innen zu genehmigen.

Besuche von externen Partnern an der Hochschule sind im Sinne des Infektionsschutzes zu erfassen. Langfristig geplante Zutritte sind in den bereits etablierten Listen über die Dekane und Leiter der Zentralen Einrichtungen vorab zu erfassen. Kurzfristige Besuche sind an die Organisationsbeauftragten der Fakultäten und Zentralen Einrichtungen kurzfristig zu melden.

Anwesenheitshäufungen in den Gebäuden und auf dem Campus der Hochschule sind grundsätzlich zu vermeiden. Anwesenheiten sind minimal zu halten sowie zeitlich und räumlich zu entflechten.

Die jeweils zulässige Anzahl gleichzeitig anwesender Personen in einem Gebäude ist auf ein Mindestmaß zu beschränken und folgt oben genannter Priorisierung.

Für die Belegung von Büros und Laboren gilt:

 

  1. In den Arbeitsräumen soll sich in der Regel nur eine Person aufhalten.
  2. In größeren Arbeitsräumen und Gemeinschafträumen ist der Aufenthalt von mehr als einer Person zulässig, wenn ein Mindestabstand von 2 Metern in alle Richtungen zu anderen Personen gewährleistet werden kann und für ausreichend Belüftung gesorgt ist.
  3. Es gilt nach wie vor die Priorität der Lehre: Die Anwesenheiten zum Beispiel für Forschung dürfen die Durchführung der Präsenzelemente in der Lehre unter den unvermindert geltenden Hygieneregeln nicht beeinträchtigen.
  4. Die Zutritte externer Besucher*innen sind auf unmittelbare dienstliche Erfordernisse beschränkt und auf ein Mindestmaß zu reduzieren.

Für alle Beschäftigten gelten weiterhin Homeoffice-Regelungen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, an mehreren Tagen pro Woche auf den Campus zurückzukehren, sofern Zutritts-, Abstands- und Hygieneregeln sowie Raumbelegungsgrenzen (s.o.) eingehalten werden können. Für das Hochschulmanagement werden bis zu vier Tage pro Woche als Obergrenze festgelegt. Die Arbeit an allen Forschungsprojekten ist wieder möglich.

Alle Zutritte bleiben genehmigungspflichtig! Die Entscheidung über Zutritte liegt in Verantwortung der Fakultäten, Zentralen Einrichtungen und des Hochschulmanagements. Bitte stimmen Sie in jedem Fall Präsenzzeiten mit der Leitung Ihrer Fakultät, Zentralen Einrichtung bzw. Ihrem Dienstvorgesetzten ab.

Wann kann ich die Hochschulgebäude betreten?

Die Häuser bleiben verschlossen, das Betreten wird über die Zugangskarten realisiert. Die Lothar-Otto-Sporthalle und der Studentenclub bleiben geschlossen.

Zutritte sind nach wie vor für alle Gruppen der Professor*innen und Mitarbeiter*innen sowie für externe Besucher*innen genehmigungspflichtig. Es gilt der Grundsatz, Präsenzaufenthalte und Homeoffice-Arbeit sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Die Entscheidung über Zutritte liegt in Verantwortung der Fakultäten, Zentralen Einrichtungen und des Hochschulmanagements. Bitte stimmen Sie in jedem Fall Präsenzzeiten mit der Leitung Ihrer Fakultät, Zentralen Einrichtung bzw. Ihrem Dienstvorgesetzten ab.

Der Zutritt muss zur Nachvollziehbarkeit der Infektionsketten weiterhin erfasst werden. Daher werden unverändert alle internen und externen Zutritte wochenweise im Voraus erfasst. Sie werden von den Dekanen, Leitern der Zentralen Einrichtungen sowie von Kanzlerin und Rektor für ihre Bereiche genehmigt und in der bisherigen Listenform zur präventiven Dokumentation auf dem bekannten Laufwerk abgelegt.

Ab 19. Oktober 2020 ist die uneingeschränkte Rückkehr aller Gruppen auf den Campus vorgesehen, vorbehaltlich einschränkender Vorgaben auf Bundes- oder Landesebene oder einer widersprechenden Bewertung der Situation durch die Hochschulleitung.

Wie erhalte ich Zutritt zu den Hochschulgebäuden?

Die Anwesenheiten ergeben sich aus den bereits gemeldeten und genehmigten Präsenzelementen der Lehre und den genehmigten und zur Fortsetzung freigegebenen Forschungsvorhaben.

Die Dekane und Leiter der zentralen Einrichtungen erfassen immer eine Woche im Voraus jeweils bis Montag um 16:00 Uhr die notwendigen Zutritte. Diese werden dann in dem bereits bestehenden gemeinsamen Laufwerk „Orga-2020“ unter „Zutritte“ in dem jeweiligen Ordner der Struktureinheit abgelegt.

Je nach Aufgabenbereich existieren weitere individuelle Festlegungen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rektorats erhalten Informationen von den jeweiligen Prorektoren. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Hochschulmanagement beachten bitte die Regelungen zum „modifizierten Standby-Betrieb“ und die darin festgeschriebenen individuellen Regelungen.

Die Hochschulgebäude sind für den individuellen Zutritt grundsätzlich verschlossen. Die Studierenden erhalten ausschließlich Zutritt zu den im Stundenplan ausgewiesenen Lehr- und Prüfungsveranstaltungen und den dort ausgewiesenen Räumen. Dazu sammeln sie sich unter Einhaltung des Mindestabstands 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung vor dem jeweiligen Gebäudeeingang. Zutrittsmöglichkeit besteht außerdem zur Mensa und zur Hochschulbibliothek.

Welche Regeln gelten auf dem Campus?
  1. Es ist ein Mindestabstand von 2 Metern zur nächsten Person einzuhalten. Pro Studierenden und Mitarbeiter sind mindestens 15 m² einzuplanen.
  2. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist für Wege in den Gebäuden verpflichtend. Das Tragen von Handschutz wird empfohlen. Allen Beschäftigten und Studierenden ist gestattet, die Maske im Büro, Hörsaal, Seminarraum, Labor abzunehmen, wenn der Mindestabstand eingehalten und der Raum ausreichen gelüftet wird. Die Entscheidung, ob dies in der Lehrveranstaltung möglich ist, liegt beim Lehrenden.
  3. Türklinken, Fenstergriffe, Licht-/Lüftungsschalter und Arbeitsmittel, (Labor-/Schreibtische, Tastaturen, Mäuse und andere Arbeitsgeräte) sind regelmäßig zu desinfizieren:
    • in Büros mit Einzelnutzung nach Beendigung des Dienstgeschäftes,
    • in Seminar- und Praktikumsräumen nach jeder durchgeführten Veranstaltung,
    • in Küchen, Sanitäreinrichtungen und anderen gemeinsam genutzten Räumen direkt nach Benutzung vom jeweiligen Nutzer,
    • Praktikumsgegenstände sowie Arbeitsflächen nach jeder durchgeführten Veranstaltung,
    • gemeinsam genutzte Gegenstände (z.B. Drucker) direkt nach Gebrauch vom jeweiligen Nutzer.
  4. Eine ausreichende Belüftung der Räume ist sicherzustellen.
  5. Unnötige Wege in den Gebäuden sind zu vermeiden, um das Kontaktpotential so gering wie möglich zu halten.
  6. Die Aufenthaltsdauer in gemeinsam genutzten Bereichen inkl. der Sanitäreinrichtungen ist auf ein Mindestmaß zu beschränken. Die Abstands- und Hygienereglungen sind zu beachten.
  7. Die Nutzung der Teeküchen ist den Beschäftigten gestattet. Hierbei ist zu beachten, dass sich jeweils nur eine Person in der Teeküche aufhalten darf und benutzte Gegenstände direkt nach der Verwendung vom Nutzer zu desinfizieren sind. Benutztes Geschirr und Besteck ist unmittelbar nach der Nutzung abzuwaschen oder in den Geschirrspüler zu sortieren. Beim Geschirrspüler ist ein Reinigungsprogramm mit hoher Temperatur zu wählen.
  8. Das Benutzen der Aufzüge ist nur bei körperlichen Einschränkungen und nur allein sowie zu Transportzwecken gestattet.
  9. Meetings sind grundsätzlich digital durchzuführen.
  10. Pausen dürfen innerhalb der Gebäude nur mit ausreichendem Mindestabstand zusammen verbracht werden. Außerhalb der Gebäude ist bei gemeinsamen Pausen ebenfalls auf die Einhaltung des Mindestabstandes zu achten. Im Zuge des Lehrbetriebes sind die Studenten vom Lehrenden/Laborleiter darauf hinzuweisen, die Abstands- und Hygieneregeln auch außerhalb der Lehrräume/Lehrgebäude zur Sicherheit aller einzuhalten.
  11. Falls sich eine Person krank fühlt, bleibt diese zu Hause.
  12. Bei stattfindendem Lehrbetrieb/Praktika müssen Ein- und Ausgänge in Gebäuden und Räumen voneinander getrennt und entsprechend gekennzeichnet sein (um Begegnungen auf engem Raum zu vermeiden und die vorgeschriebenen Abstandsbereiche (mind. 2 m) einzuhalten).
  13. Praktika (künftig: analog für Lehre in Funktionsräumen) müssen so ausgelegt werden, dass eine Betreuung durch den Laboringenieur/Lehrende direkt am Arbeitsplatz des Studierenden ausgeschlossen wird und auch ein Abbruch/eine Unterbrechung des Praktikums ohne Personenkontakt möglich ist (z.B. zentraler Not-Aus-Schalter).
  14. Bei Mitarbeitern der Risikogruppen, die Tätigkeiten vor Ort ausüben, ist vom jeweiligen Vorgesetzten im Vorfeld eine Gefährdungsabschätzung durchzuführen. Für Rückfragen steht das Facility Management zur Verfügung.

Meldeketten:

  1. Im Falle von Alleinarbeit sind Meldeketten sicherzustellen.
  2. Bei einem Coronaverdachtsfall sind durch den Betroffenen oder den jeweiligen Vorgesetzten sofort der Rektor und die Kanzlerin zu informieren.
Wie trage ich auf dem Campus zum Infektionsschutz bei und wo bekomme ich Masken?

Grundsätzlich gilt:

  • Mund-Nasen-Schutz und Desinfektionsmittel gehören zur Grundausstattung für jeden Zutritt.
  • Fakultäten und Institute stellen in einem begrenzten Umfang Masken und Desinfektionsmittel zur Verfügung.
  • Die Maskenausgabe erfolgt primär an Studierende im Bedarfsfall.

Die Masken können von Fakultäten und Instituten angefordert werden, die Varianten entnehmen Sie bitte dem Antrag „Ausgabe Schutzausrüstung“. Bestellung und Verteilung werden an den Fakultäten und zentralen Einrichtungen durch Organisationsbeauftragte sichergestellt. Die Organisationsbeauftragten können gemeinsam mit den Dekanen (Befürwortung erforderlich) über das im ZIP verfügbare Dokument „Antrag Ausgabe Schutzausrüstung“ (Rücksendung per E-Mail an Frau Peggy Güldner) Masken und Desinfektionsmittel beantragen.

Organisationsverantwortliche:
INW: Frau Heike Matthes
WI: Herr Thomas Kleebaum-Nagy
SW: Frau Karen Fischer / Frau Katja Hutfilz
CB: Frau Lisa Hartzendorf / Frau Jacqueline Günther
ME: Herr Philipp N. Neumayer
IKKS: Frau Anett Pander
IWD: Frau Heike Zimmermann

Für Studierende gilt:

Das (Erst-) Betreten des Campus und der Weg zum Ort der Lehrveranstaltung erfordert eine persönlichen Mund-Nasen-Schutz vergleichbar anderen Einrichtungen für die dies der Gesetzgeber vorsieht (Einkaufen usw.).

Für die Anwesenheit in der Lehre stellt die Hochschule ergänzend eine „Maske“ zur Verfügung.
In jeder Fakultät/Einrichtung gibt es einen Organisationsbeauftragten, der die Verteilung vor dem Zutritt zu den Hochschulgebäuden sicherstellt.

Bitte finden Sie sich 15 Minuten vor der Präsenzveranstaltung vor dem Hochschulgebäude am Sammelpunkt ein und beachten Sie auch vor und beim Weg zu den Gebäuden den Mindestabstand. Bitte beachten Sie zudem die gesonderten Informationen.

Ich habe ein Kind. Wie soll ich es betreuen, während ich arbeite? Gibt es eine Notbetreuung?

Die aktuelle Situation fordert Eltern immens. Alle Hochschulangehörigen sind sich dieser Herausforderung bewusst und berücksichtigen in ihren Entscheidungen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Studium bestmöglich.

Der Freistaat Sachsen hat mit seiner Allgemeinverfügung vom 1. Mai 2020 (Az: 15-5422/4) nun die Möglichkeit für Hochschulangehörige geschaffen, die Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 3 sowie für nichtschulpflichtige Kinder an den Kindertageseinrichtungen sowie heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen in Anspruch zu nehmen.

Konkret besteht ein Anspruch, sobald ein Sorgeberechtigter oder eine Sorgeberechtigte in bestimmten Bereichen tätig ist, dienstliche Gründe die Betreuung des Kindes verhindern und der Partner oder die Partnerin die Betreuung nicht übernehmen kann. Zu diesen Bereichen zählt "Personal, soweit es an zugelassenen Veranstaltungen (Lehrveranstaltungen, Prüfungen) der Hochschulen und der Berufsakademie mitwirkt sowie Studierende, soweit sie an diesen Veranstaltungen teilnehmen".

Die Sorgeberechtigten müssen ihre Tätigkeit in einem Formblatt gegenüber der Leitung der Schule oder Betreuungseinrichtung schriftlich nachweisen. Dies erfolgt mit einem Formblatt, das auf der Informationsseite des Freistaat Sachsen abrufbar ist. Für Beschäftigte übernimmt die nötige Bestätigung des Formblatts das Dezernat Personal, für Studierende der Studierendenservice.

Zum Nachweis der Teilnahme an den Lehrveranstaltungen/Prüfungen bittet das Dezernat Personal die Beschäftigten, eine Bestätigung ihres Vorgesetzten beizufügen (E-Mail genügt). Studierende erhalten eine allgemeine Bestätigung, dass sie an den Lehrveranstaltungen und Prüfungen der Hochschule Mittweida teilnehmen.

Beschäftigte, die nicht unter diese Regelung des Freistaat Sachsen fallen, kann eine Freistellung zum Zwecke der Kinderbetreuung unter Fortzahlung der Bezüge bzw. Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung des Entgelts von insgesamt bis zu zehn Arbeitstagen gewährt werden. Diesbezüglich senden Sie bitte einen formlosen Antrag an den Dekan/Leiter Ihres Bereichs und anschließend inklusive dessen Genehmigung zur Registrierung per E-Mail ans Dezernat Personalwesen.

Wie ist die aktuelle Situation an der HSMW?

Die Hochschule ist als Reaktion auf die Corona-Pandemie schnell in einen Online-Betrieb übergegangen, den sie am Mittwoch, dem 18. März um 12 Uhr mit der Schließung des Campus erreicht hat. Die Entwicklung der Pandemie hat es möglich gemacht, dieses digitale Semester mit wenigen Präsenzelementen zu ergänzen und Teile des Lehr- und Forschungsbetriebs sowie des Hochschulmanagements wieder auf dem Campus zu ermöglichen. Für den Zeitraum der Corona-Pandemie wird das Rektorat von drei Kollegen für die Kommunikation ergänzt (Pressesprecher, Beauftragter für die Studierenden und Vertreter der Hochschulkommunikation). Die Kernaufgaben von Hochschulmanagement und technischer Infrastruktur auf dem Campus werden von einem zehnköpfigen Organisationsteam bewältigt.

Mit den durch die Pandemie ausgelösten Maßnahmen leistet die HSMW ihren Beitrag, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und gleichzeitig eine Wiederaufnahme des vor der Pandemie gewohnten Betriebs grundsätzlich zu ermöglichen, sobald dies die Situation erlaubt. Alle anderen Aspekte treten demgegenüber in den Hintergrund. Für alle Fragen , die bei Studierenden und Beschäftigten auftreten, werden wir eine pragmatische und an den Interessen der Hochschulfamilie orientierte Lösung finden.

Wie und wann geht es weiter? Wann startet das Wintersemester?

Die Hochschule Mittweida wird weiter ihren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten. Der Schutz der Gesundheit aller Hochschulangehörigen und ihres persönlichen Umfelds hat Priorität. Für die Ausgestaltung der kommenden Monate haben wir den notwendigen hochschulrechtlichen Freiraum und nehmen innerhalb dieses Rahmens unsere Verantwortung gegenüber der Hochschule, der Gesellschaft und im Besonderen der Stadt Mittweida und ihrer Bürgerinnen und Bürger wahr.

An der Hochschule Mittweida wurde schon Ende Februar ein Arbeitskreis gebildet, der die aktuellsten Entwicklungen verfolgt und regelmäßig neu evaluiert. Dieser tagt weiterhin und beurteilt die Lage für die HSMW unter Einbeziehung der nationalen und sachsenweiten Entwicklung regelmäßig.

Aktuell ist die Hochschule Mittweida im digitalen Semester, einzelne Aktivitäten sind wieder in Präsenz möglich. Das Wintersemester wird ein hybrides Semester, in dem Elemente digitalen Lehren und Lernens mit einer größeren Anzahl von Präsenzveranstaltungen verknüpft werden - sofern die Entwicklung der Pandemie dies möglich macht.

Der Vorlesungsbeginn im Wintersemester 2020/2021 ist am 19. Oktober. Die Blockwochen können ab dem 21. September beginnen. Rechtlich beginnt das Wintersemester 2020/2021 weiterhin am 1. September 2020, sodass keine Probleme bei BAföG und anderen Zahlungen auftreten sollen.

Wie soll ich meine Lehre digital abbilden?

Das Sommersemester 2020 an der Hochschule ist ein Online-Semester. Die Ausgestaltung der Lehre und die Nutzung der entsprechenden Angebote obliegt den Lehrenden individuell. Sie muss sich natürlich nach den Gegebenheiten und Erfordernissen in den jeweiligen Studiengängen richten.

Alternative Lehr- und Lernformen können uns dabei unterstützen, unter diesen erschwerten Rahmenbedingungen eine hohe Qualität der Lehre aufrecht zu erhalten und unsere Studierenden weiterhin überdurchschnittlich zu betreuen.

Um die Lehrenden bei diesem Prozess zu unterstützen, haben das Prorektorat Bildung, das Institut für Wissenstransfer und Digitale Transformation und das Netz- und Kommunikationszentrum unter dem Namen "Campus-Mundus-University" ein umfangreiches Hilfsangebot und individuelle Unterstützung vorbereitet und erweitern die Informationen sukzessive. Im Rahmen der Digitalisierungsstrategie der Hochschule soll es nach der Anfangsphase in schwieriger Zeit zum festen Bestandteil unseres Lehrangebotes werden.

Wir an der Hochschule Mittweida können unter diesen erschwerten Umständen tatsächlich in vielen Bereichen digitales Lehren und Lernen ausprobieren, (er-)leben, weiterentwickeln, vielleicht hin und wieder scheitern, uns danach aufrappeln, neu aufstellen und weitermachen. Es wird nicht perfekt, nicht alles wird fehlerlos über die Bühne gehen, aber wir als Hochschulgemeinschaft werden daran wachsen. Und wir werden viel lernen.

Wie ist die mobile Arbeit organisiert?

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hochschulmanagements, der Fakultäten und der Einrichtungen arbeiten außerhalb des Campus in mobiler Arbeit weiter.

In allen Fachabteilungen ist festgelegt, wer welche Aufgaben und mit welchem Workflow in der aktuellen Situation übernimmt. Der Standby-Status der Hochschule sichert arbeitsrechtlich die Fortzahlung der Bezüge, indem die Beschäftigten entweder mobil arbeiten oder für die Hochschule als Arbeitgeber erreichbar sind, also arbeitsrechtlich ihre Arbeitsleistung anbieten, die von der Hochschule abgerufen werden kann.

Welche technischen Voraussetzungen braucht es für die mobile Arbeit?

Für den Zugriff auf die Netzlaufwerke müssen Beschäftigte einen VPN-Client installieren und einrichten. Beschäftigte (überwiegend im Hochschulmanagement), die für ihre mobile Arbeit von zuhause aus auch Zugriff auf spezielle Programme benötigen, die lokal auf ihrem Dienstrechner installiert sind, müssen zusätzlich zur VPN-Verbindung auch die sogenannte Remote-Desktop-Verbindung einrichten.

Bitte beachten Sie: Der Rechner an Ihrem Arbeitsplatz an der Hochschule muss für die Nutzung des Remote-Desktop-Zugriffs eingeschaltet bleiben (der Bildschirm nicht). Sie benötigen zudem die ID ihres Rechners. Lesen Sie die Hilfsseiten im HSMWiki daher bitte, bevor Sie die Hochschule verlassen:

Wie ist die Zeiterfassung geregelt?

Der ab Mittwoch, 18. März, voreingetragene Status "Home-Office ganztägig" entfällt. Ab 1. August 2020 erfolgt die Zeiterfassung regulär über die Zeiterfassungssoftware Matrix. "Kommen" und "Gehen" können ebenso wie Abwesenheiten auch online aus dem Homeoffice eingetragen werden. Nähere Informationen zu den Funktionen der Zeiterfassungssoftware Matrix finden Sie im HSMWiki des NCC.

Was passiert bei Krankheit?

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen sind gescannt oder als Foto per E-Mail an dezpersonal@hs-mittweida.de zu senden. Das Original ist mit der Anlage zum Krankenschein per Post nachzureichen.

Wie sind Vorlesungen, Seminare, Praktika organisiert?

Die Lehrveranstaltungen fallen nicht aus, sondern werden in anderer Form umgesetzt. Die zuständigen Fakultäten, Professoren und Mitarbeiter haben gemeinsam mit dem Prorektorat Bildung geeignete Maßnahmen und Lernformate erarbeitet, die seit dem 16. März 2020 digital umgesetzt werden. Der Stundenplan für das Sommersemester ist unverändert sichtbar. Das erleichtert Studierenden wie Lehrenden, die Lehrveranstaltungen auch online zu den geplanten Zeiten durchzuführen und dies einfach zu kommunizieren. Vorlesungen und Seminare können zu den geplanten Zeiten oder nach direkter Vereinbarung zwischen Lehrenden und den eingeschriebenen Studierenden als Online-Veranstaltungen durchgeführt werden. Den Lehrenden wird empfohlen, den festgelegten Stundenplan für die Online-Angebote zu verwenden.

Die Zeit bis zur Wiederaufnahme des Präsenzbetriebs ist keine vorlesungsfreie Zeit. Veranstaltungen werden in nicht-physischer Form in verschiedenen Online- und E-Learning-Formaten durchgeführt. Praktika- bzw. laborgebundene Veranstaltungen können als Blockveranstaltungen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden, geplante Praktika-Termine können zeitgleich für vorgezogene Online-Vorlesungen/-Seminare genutzt werden.

Die Anwesenheit auf dem Campus wird für alle zeitlich und räumlich entflochten auf wenige unbedingt notwendige Präsenzveranstaltungen beschränkt, d.h. labor- und funktionsraumgebundene Präsenzveranstaltungen wie Praktika und Übungen, die unter Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften sowie unter dem Ausschluss von Risikogruppen durchgeführt werden. Diese beginnen am 18. Mai 2020 und enden am 10. Juli 2020. Dafür wird der Zugang zu den Hochschulgebäuden der Zugang ausschließlich für die jeweiligen Lehrenden und Studierenden(gruppen) ermöglicht werden.

Es schließt sich ab 13. Juli eine zweiwöchige Prüfungsphase SoSe I an, die ebenso nur im Ausnahmefall in Präsenz durchzuführen ist. Vor dem Vorlesungsbeginn im Wintersemester (19.10.) findet vom 5. bis 16. Oktober eine Prüfungsphase SoSe II verbunden mit einer Nachholphase für Lehre (Blockveranstaltungen) und Prüfungen des Sommersemesters statt. Regelungen und Termine zu Sonderformen der Lehre wie Vorkurse, Blockwochen, Dezentrales Hochschulstudium (DHS) folgen.

Was sind die „unverzichtbaren Präsenzelemente“? Und kann ich dann wieder in Mittweida bleiben?

Das digitale Semester soll und muss ab 18. Mai um einige unverzichtbare Präsenzelemente ergänzt werden. Die Fakultäten haben in Verantwortung ihrer Aufgaben zur Eindämmung der Pandemie nunmehr ein Angebot für die gesamte Hochschule abgestimmt. Die Hochschulleitung hat es am 30. April 2020 in Kraft gesetzt.

Ab 18. Mai werden deshalb kleinere Gruppen unter strengen Hygieneregeln Zugang auf den Campus und ausschließlich für die unverzichtbaren Präsenzelemente erhalten. Das bedeutet nicht, dass der Campus-Betrieb wieder wie vor der Pandemie gewohnt beginnt. Ab 5. Mai 2020, 18 Uhr können Studierende in ihrem Stundenplan die für sie geplanten unverzichtbaren Präsenzelemente einsehen.

Die HSMW ruft alle Angehörigen dazu auf, weiterhin nicht nach Mittweida zu reisen, wenn sie nicht an den unverzichtbaren Präsenzelementen teilnehmen. Jene, die daran teilnehmen, sollten - wenn möglich - nur für diese Veranstaltungen an- und danach wieder abreisen, um die Verbreitung des Virus weiterhin einzudämmen.

Studierende der Risikogruppen und Studierende, die durch andere Corona bedingte Umstände nicht an den Präsenzelementen teilnehmen, entstehen keine prüfungsrechtlichen Nachteile oder Nachteile aus dem Versäumnis von Fristen.

Gibt es Prüfungen? Wie sind die Prüfungsarten geregelt?

Prüfungen sollen im Regelfall ohne Präsenz durchgeführt werden. Ab 13. Juli startet eine zweiwöchige Prüfungsphase SoSe I an, in der vor allem Online-Prüfungen zum Einsatz kommen. Vor dem Vorlesungsbeginn im Wintersemester (19. Oktober) findet vom 5. bis 16. Oktober eine Prüfungsphase SoSe II verbunden mit einer Nachholphase für Lehre (Blockveranstaltungen) und Prüfungen des Sommersemesters statt.

Prüfer können von der Studien- und Prüfungsordnung abweichende Formen von Prüfungsleistungen konzipieren und anbieten (dabei erfolgt eine Abstimmung von Erst- und Zweitprüfer unter Information des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses). Der Prüfungsausschuss dokumentiert die Änderungen und legt sie gesammelt dem Rektorat zur Genehmigung vor. Studierende können an diesen Sonderprüfungen freiwillig teilnehmen, jedoch nicht dazu verpflichtet werden. Die Lehrenden informieren ihre Studierenden über das Prüfungsangebot und lassen es im Stundenplan eintragen.

Die mittlerweile weitgehende Aufhebung von Fristen (z.B. Regelstudienzeit) erleichtert im Einzelfall den Studierenden den Verzicht der Teilnahme am aktuellen Prüfungsdurchgang. In jedem Fall wird alternativ zur gewandelten Prüfungsform eine spätere Variante der ursprünglichen Prüfung anzubieten. Studierende können an diesen alternativen Prüfungsformen freiwillig teilnehmen, jedoch nicht dazu verpflichtet werden. Die Entscheidung der Teilnahme muss vor der Prüfung erfolgen, dies wird über die Online-Einschreibung zur Prüfung sichergestellt.

Gibt es Nachteilsausgleiche für digitale Prüfungen?

Der Nachteilsausgleich unterstützt Studierende mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung, mit Kind(-ern) und/oder zu pflegenden Angehörigen, Schwangere und ausländische Studierende in besonderen Lebensumständen bei der eigenverantwortlichen Strukturierung ihres Alltages zwischen Studium und Familienaufgaben bzw. bei der Bewältigung des Studienalltages mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung. Bei Vorliegen einer konkreten Benachteiligung und auf Grundlage entsprechender Nachweise und Begründungen werden individuelle Maßnahmen zum Nachteilsausgleich erarbeitet und entsprechend umgesetzt. Der Nachteilsausgleich kann bis zum 5. Juni 2020, 14 Uhr bei der Sozialkontaktstelle auch für die digitalen Prüfungen im Sommersemester 2020 beantragt werden.

Werden Prüfungsvorleistungen (PVL) reduziert?

Nach Möglichkeit werden die Anzahl der PVLs reduziert. Die Informationen erfolgen durch die jeweiligen Lehrenden. Weiterhin gelten für Prüfungsvorleistungen die Regelungen für Prüfungen entsprechend.

Wie ist die Beschaffung organisiert?

Das Beschaffungsverfahren ist ausgesetzt, die Beschaffung ruht aber nicht. Das Hochschulmanagement bearbeitet dringende Beschaffungen über 500 Euro (netto) weiterhin zentral. Bitte reichen Sie dazu die üblichen Unterlagen an Katrin Braune elektronisch ein. Dringende Bestellungen unterhalb dieses Betrages können aber dezentral durch Sie selbst ausgelöst werden. Beträge bis 50 Euro (netto) müssen Sie dabei privat vorfinanzieren, die Hochschule erstattet Ihnen den Betrag im Nachhinein. Bei Beträgen über 50 und bis 500 Euro ist die Rechnung an rechnung@hs-mittweida.de einzusenden. Auf der Rechnung muss die Hochschule als Rechnungsempfänger eingetragen sein. Die Zahlung erfolgt unmittelbar durch die Hochschule. In allen Fällen ist die Dringlichkeit der Beschaffung durch den Vorgesetzten per E-Mail an Sie zu bestätigen.

Wie bekomme ich eine Unterschrift der Hochschulleitung?

Für rechtsverbindlich zu leistende Unterschriften der Hochschulleitung sind im sorgfältig zu prüfendem Ausnahmefall die entsprechenden Dokumente an die E-Mail-Adresse unterschriften@hs-mittweida.de zu senden. In der E-Mail ist vom Leiter/der Leiterin des Bereichs oder Projekts die Ordnungsmäßigkeit zu bestätigen.

Was ist mit Notenmeldungen, Einsicht, Einspruch?

Die Widerspruchsfrist für Notenmeldungen beträgt weiterhin vier Wochen ab Bekanntgabe (Notenmeldung). Sollte ein Widerspruch geplant sein, muss dieser innerhalb der Frist formal erfolgen - der Widerspruch ist per E-Mail an den zuständigen Prüfungsausschuss zu richten. Ein entsprechendes Formular wird vom Studentenrat auf seiner Seite bereitgestellt. Die Begründung des Widerspruchs muss innerhalb der ersten 14 Tage nach Beginn der Präsenzzeit geliefert werden.

Welche Regelungen gelten für die Hochschulbibliothek?

Der Zutritt zur Hochschulbibliothek (HSB) ist unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln möglich. Dies umfasst den Zugang zu den Bestäanden und die Ausleihe selbiger sowie die Nutzung eines Teils der Arbeitsplätze in den Lesesälen für Hochschulangehörige ebenso wie die der Kopier- und Druckgeräte. Bitte denken Sie an Ihren Mund-Nasen-Schutz und den Mindestabstand während Ihres Aufenthalts. Bitte beachten Sie zudem die Aushänge zum Umgang innerhalb der Räume. Gastnutzer der Hochschulbibliothek können wegen des eingeschränkten Platzangebotes nur in begrenztem Umfang berücksichtigt werden. Detaillierte Informationen zu den aktuellen Gegebenheiten und den aktuellen Öffnungszeiten listet die HSB auf.

Die HSB hat zudem ihr Angebot erweitert: Um auch Ortsabwesenden Zugriff auf den Literaturbestand der Freihandbereiche, der Seminarapparate sowie des Magazins und der Printmedien der Präsenzliteratur zu gewähren, ist ein "Bestellservice" eingerichtet worden. Dieser ermöglicht es, Literatur auszuleihen, die nur in den Sälen der Hochschulbibliothek verfügbar ist. Mehr Informationen zum "Bestellservice" der Hochschulbibliothek finden Sie auf den Seiten der HSB. Zudem steht wie gewohnt eine große Anzahl an Literatur online bereit.

Für Lehrende wie Studierende wird es zudem noch einfacher, sich an der Entwicklung des Literaturbestands zu beteiligen. Gemeinsam mit Lehmanns Media hat die HSB ein neues Portal geschaffen, mit dem aus über einer Millionen Bücher eine Bestellung vorgeschlagen werden kann, die nach Prüfung dann in der Hochschulbibliothek bereitsteht. Mehr Informationen zu Bestellvorschlägen finden Sie ebenso auf den Seiten der HSB.

Kann ich in der Mensa essen?

Die Mensa hat beginnend am 18. Mai 2020 die Speisesäle teilweise geöffnet. Damit kann vor Ort wieder eingeschränkt zu Mittag gegessen werden. Das Speisenangebot bleibt zwar vorerst eingeschränkt, wird aber abwechslungsreich gestaltet.

An ein paar Besonderheiten müssen sich die Gäste allerdings gewöhnen:

  • Das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung ist weiterhin Pflicht. Diese darf erst am Tisch abgenommen werden.
  • Am Tisch dürfen maximal zwei Personen gleichzeitig sitzen und müssen dabei den üblichen Mindestabstand einhalten.
  • Der Schutz der Gesundheit ist auch weiterhin oberstes Gebot: Seife und Händedesinfektionsmittel stehen daher für alle Gäste zur Verfügung.

Weitere Informationen auf der Website des Studentenwerk Freiberg.

Welche besonderen Regelungen gelten im DHS-Modell?

Für Prüfungen in der Akademiephase des DHS-Modells gelten die Regelungen analog. Sie werden im Verfahren mit besonderen Maßnahmen zur Qualitätssicherung ergänzt.

Angesichts der Aussetzung der Campuslehre müssen mindestens Termin und Modalitäten der Präsenzphase derzeit offenbleiben. Angesichts der Katastrophenlage in Deutschland und Europa sind seriöse Planungen nicht möglich.

Sobald nach der Coronakrise wieder ein regulärer Hochschulbetrieb absehbar ist, kann die Hochschule für alle Studierende "Nachholmaßnahmen" für einen erfolgreichen Studienabschluss treffen. Dies wird vermutlich sowohl operative Regelungen für den Studienbetrieb als auch Eingriffe in die Studien- und Prüfungsordnungen erforderlich machen. Bereits heute dürfen Sie versichert sein, dass wir gemeinsam versuchen werden, die Auswirkungen und Belastungen für DHS-Studierende, die sich aus der besonderen Struktur ihres Modells ergeben, möglichst gering zu halten. Wir werden pragmatische und notfalls unkonventionelle Lösungen finden.

Für die unmittelbare Zukunft bitten wir Sie, die Möglichkeiten der digitalen Lehre zu nutzen. Nähere Informationen haben Sie per E-Mail durch die DHS-Studiendekanin, Prof. Susanne Günther, erhalten. Bitte beachten Sie fortlaufend die Nachrichten an Ihre Hochschul-E-Mail-Adresse.

Wir dürfen Sie zudem informieren, dass der Studentenrat die dort bekannten Vermieter in Mittweida mit der Bitte um eine kulante Lösung hinsichtlich der abgeschlossenen Mietverträge kontaktiert hat. Für Mietverhältnisse außerhalb von Mittweida (und dem direkten Umfeld) erbittet der Studentenrat entsprechende Kontaktdaten.

Wie sind die Regelungen für das Studium in Österreich?

Die Lehrveranstaltungen und Prüfungen für das Sommersemester 2020 finden, soweit möglich, online statt. Die Koordination und Bekanntgabe der Termine erfolgt durch die Kooperationspartner in Österreich, Studien- und Technologie Transfer Zentrum Weiz und Ingenium Education Graz.

Nähere Details zu den einzelnen Lehrveranstaltungen und Prüfungen erhalten Sie bei unseren Kooperationspartnern in Österreich per E-Mail:

Was gilt für Studentische/Wissenschaftliche Hilfskräfte (SHK/WHK)?

Die Beschäftigung und Entlohnung der SHKs und WHKs sind auch in der aktuellen Situation sichergestellt. Verträge mit Abrechnung laufen weiter. SHK/WHK müssen weiterhin ihren Stundenzettel bei ihren Vorgesetzten einreichen. Bezüglich Aufgaben und der Umsetzung von Homeoffice wenden sich studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte direkt an ihre Vorgesetzten. Für den Zeitraum der Aussetzung der Präsenzzeit erfolgen nur in äußersten Fällen neue Vertragsschließungen. Die Vorgesetzten sind durch die Hochschule entsprechend informiert und stehen für die Suche nach einer geeigneten und umsetzbaren Lösung im direkten Gespräch bereit.

Wie soll ich mit meiner geplanten Dienstreise verfahren?

Inländische Dienstreisen mit der maximalen Dauer eines Werktags benötigen nicht mehr die Genehmigung des Rektors. Stattdessen liegt die Entscheidung bei den Dienstvorgesetzten in Fakultäten, Zentralen Einrichtungen und dem Hochschulmanagement. Mehrtägige und Auslandsdienstreisen bleiben dagegen bis auf Weiteres per E-Mail durch den Rektor genehmigungspflichtig.

Gibt es weitere arbeitsrechtliche Hinweise des Freistaats Sachsen?

Der Freistaat Sachsen hat für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Thema Coronavirus Antworten auf die wichtigsten bislang an die Dienststellen herangetragenen Fragen formuliert: Hinweise des Freistaates Sachsen als Arbeitgeber/Dienstherr für die Bediensteten der Landesverwaltung zum Thema Corona-Virus (Stand: 10. März 2020).

Über die aktuelle Lage im Freistaat Sachsen informiert das Sächsische Ministerium für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt auf seiner zum Thema eingerichteten Informationsseite: https://www.sms.sachsen.de/coronavirus.html

Gibt es weitere Angebote der HSMW, die in dieser Situation helfen?

Sämtliche Teile der HSMW investieren Zeit und Kraft, um allen Hochschulangehörigen in dieser Situation weiterzuhelfen.

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement hat Informationen zum Konzept der Achtsamkeit zusammengestellt. Es kann dabei helfen, Stress und Ängste zu reduzieren.

Im Bereich Hochschulsport finden sich mehrere (Online-)Kurse, die dabei helfen, in der aktuellen Lage aktiv zu bleiben und so für das körperliche Wohlbefinden zu sorgen. Zur Auswahl stehen unter anderem individuelle Anleitungen und gemeinsamer Sport per Videokonferenztool.