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Welche Ziele verfolgt die Hochschule Mittweida in Bezug auf Corona?

Die Corona-Pandemie beeinflusst das Leben, Lehren, Forschen und Arbeiten auch im Jahr 2021.

Vor dem Hintergrund bleibend hoher Inzidenzwerte geht die Hochschule den eingeschlagenen Weg der Vermeidung von Mobilität und Einschränkung von Kontakten weiter. Bis zunächst 18. April 2021 ist nur ein geringes Maß an funktionsraumgebundener Lehre und solcher in besonderen Konstellationen auf dem Campus möglich. Auch Prüfungen werden in den meisten Fällen digital durchgeführt werde. Der Regelfall ist die Wandlung der in Präsenz geplanten Prüfungen in Formen, die keine Präsenz nötig machen. Für die an der HSMW Berufstätigen ist mobile Arbeit bis 22. März 2021 die Norm.

Generell gilt:

  1. Vorrang hat weiterhin die Eindämmung der Pandemie.
  2. Die eigene Gesundheit und die der Kollegen und Kommilitonen hat Vorrang.
  3. Besondere Verantwortung besteht gegenüber Risikogruppen und anderen, die infolge der Corona-Pandemie besonders belastet sind (z. B. in der Betreuung von Kindern oder Angehörigen).
  4. Präsenzaufenthalte und Homeoffice sind sinnvoll und zur Vermeidung unnötiger Begegnungen und Personenansammlungen zu kombinieren.
  5. Zutritte auf den Campus sind auf das Notwendigste zu beschränken.
Wie ist der Ablauf im Wintersemester 2020 und Sommersemester 2021?

Die HSMW richtet ihre Organisation nach der aktuellen pandemischen Lage und versucht trotzdem, eine möglichst langfristige Perspektive zu schaffen. Nach Abstimmung des Rektorats mit dem Senat der Hochschule Mittweida steht fest, dass Lehre, Forschung und Management mindestens bis 18. April 2021 weitgehend digital erfolgen müssen. Die Entscheidung über die weitere Strategie wird am 24. März 2021 erfolgen. Wir werden noch vor Ostern per E-Mail über eine mögliche Rückkehr auf den Campus ab dem 19. April 2021 informieren.

Im Einzelnen bedeutet das:

Für Lehre und Studium bis 07.02.2021 (Ende der Vorlesungszeit):

Der Studienbetrieb bleibt weitestgehend digital. Wenige funktionsraumgebundene Präsenzelemente sind entsprechend dem bisher angewendeten Verfahren zunächst bis zum 07.02.2021 zulässig. Alle Lehrveranstaltungen (digital und in Präsenz) werden im Stundenplan aktualisiert.

Für die Prüfungszeit von 08.02. – 07.03.2021:

Die Prüfungspläne sind einsehbar. Zahlreiche ursprünglich in Präsenz angebotenen Prüfungen sind gewandelt, sodass nur ein geringer Anteil in Präsenz an der Hochschule Mittweida stattfindet. Die genauen Angaben zu den Prüfungen finden sich in den Stunden- und Prüfungsplänen sowie den für jede Prüfung von den Prüfenden zur Verfügung gestellten Informationen. Mit den gewandelten Prüfungen sollen alle Studierenden dieses Semester ordnungsgemäß abschließen können.

Selbst der hochschulweit geringe Anteil an Präsenzprüfungen kann jedoch Härten für Einzelne mit sich bringen, wenn zum Beispiel die Teilnahme an der Prüfung eine Anreise aus großer Entfernung erfordert, oder sich nicht mit einer notwendigen Kinderbetreuung vereinbaren lässt. Das Rektorat hat die Prüfungsausschüsse deshalb darum gebeten, Härtefall-Anträge besonders entgegenkommend zu behandeln und alternative Möglichkeiten für die Prüfungsleistung zu finden. Bitte richten Sie Ihre Härtefallanträge an die Sozialkontaktstelle.

Wir haben es mit vereinten Kräften aller, Studierenden wie Lehrenden, geschafft, dass das Wintersemester trotz der Einschränkungen kein ‚Nicht-Semester‘ geworden ist. Grundsätzlich möchte die Hochschule auch mit den Regelungen zu den Prüfungen auf die pandemiebedingten Einschränkungen mit einem hohen Grad an Flexibilisierung des Studiums reagieren und setzt dabei auf das gegenseitige Vertrauen und die Zusammenarbeit von Studierenden und Lehrenden.

Für die vorlesungsfreie Zeit (08.03. – 21.03.2020)

In der vorlesungsfreien Zeit gilt auf dem Campus eine „Lehrquarantäne“. Dies bedeutet, dass weder Lehre stattfindet, noch die Räume der Hochschule allgemein für Studierende und Lehrende zur Verfügung stehen. Stattdessen gilt eine deutliche Reduzierung der Anwesenheiten auf dem Campus. Eine Präsenz in der Hochschule ist mit dem Dienstvorgesetzten abzustimmen und nur bei begründeter und unbedingter Notwendigkeit in Studium, Lehre und Bürobetrieb möglich. Für die Arbeit in der Forschung und im Hochschulmanagement ist die notwendige Reduzierung bereits mit den einzelnen Beschäftigten abgestimmt.

Sommersemester (Phase 1) vom 22.03.21 bis 18.04.21

Die erste Phase der Vorlesungszeit im Sommersemester bleibt weitestgehend digital. Wenige funktionsraumgebundene Präsenzelemente sind entsprechend dem bisher angewendeten Verfahren zunächst bis zum 18.04.2021 zulässig. Für alle Fakultäten gilt nach derzeitigem Stand, dass maximal 15 Prozent aller Lehrveranstaltungen in Präsenz stattfinden können. Darüber hinaus gelten für verschiedene Studierendengruppen temporäre Ausnahmen, vor allem für solche, die ihr Studium in Mittweida gerade beginnen. Das Beantragungs- und Genehmigungsverfahren der Präsenzelemente läuft, wie bereits bekannt, über die Dekane und Leiter der zentralen Einrichtungen. Die Meldung der funktionsraumgebundenen Präsenzelemente erfolgt nach Aufforderung durch die Hochschulleitung in folgenden Phasen:

  1. Lehrende können den Stundenplan im Bearbeitungsstand ab 08.02.2021 einsehen.
  2. Die Dekane und Leiter der zentralen Einrichtungen erhalten am 10.02.21 eine Information über die Anzahl der Präsenzelemente.
  3. Die Rückmeldung der Präsenzelemente erfolgt bis zum 19.02.2021.
  4. Die Studierenden können Ihren Stundenplan online ab 01.03.2021 einsehen.

Sommersemester (Phase 2) ab 19.04.21

Die Wirksamkeit der bereits ergriffenen nationalen und regionalen Maßnahmen und steigende Temperaturen sollen nach derzeitigem Kenntnisstand eine zeitlich und zahlenmäßig umfangreichere Rückkehr auf den Campus ermöglichen. Eine Abschätzung, wie umfangreich die Rückkehr tatsächlich ausfallen kann, ist zum heutigen Zeitpunkt allerdings noch nicht möglich. Die Hochschule Mittweida wird deshalb nach Abstimmung mit dem Senat am 24.03.2021 die Strategie für die zweite Phase des Sommersemesters festlegen. Wir werden noch vor Ostern per E-Mail über eine mögliche Rückkehr auf den Campus ab dem 19.04.2021 informieren.

DatumLehrform
23.-29.11.2020Hybrid mit zunehmender Präsenzreduktion
30.11.-06.12.2020Hybrid mit zunehmender Präsenzreduktion
07.-13.12.2020Online mit Einzelfallausnahmen für Präsenzlehre
14.-20.12.2020Online mit Einzelfallausnahmen für Präsenzlehre
21.-27.12.2020Online mit Einzelfallausnahmen für Präsenzlehre / Weihnachten
28.12.2020-03.01.2021Vorlesungsfreie Zeit
04.-10.01.2021Online
11.-07.02.2021Online mit Einzelfallausnahmen für Präsenzlehre
08.-28.02.2021Prüfungszeit weitgehend online, ggf. mit Präsenzelementen der Lehre
01.-07.03.2021Blockwoche ggf. mit Präsenzelementen der Lehre
08.-14.03.2021 Vorlesungsfreie Zeit
15.-21.03.2021Vorlesungsfreie Zeit
22.-28.03.2021Online mit Einzelfallausnahmen für Präsenzlehre
29.03.-04.04.2021Online mit Einzelfallausnahmen für Präsenzlehre / Ostern
05.-11.04.2021Ostern / Online mit Einzelfallausnahmen für Präsenzlehre
12.-18.04.2021Online mit Einzelfallausnahmen für Präsenzlehre 
19.-25.04.2021Präsenz oder Hybrid in Abhängigkeit der Pandemie-Lage
26.04.-02.05.21Präsenz oder Hybrid in Abhängigkeit der Pandemie-Lage
03.-09.05.2021Präsenz oder Hybrid in Abhängigkeit der Pandemie-Lage
10.-16.05.2021Präsenz oder Hybrid in Abhängigkeit der Pandemie-Lage / Himmelfahrt
17.-23.05.2021Präsenz oder Hybrid in Abhängigkeit der Pandemie-Lage
24.-30.05.2021Pfingsten / Präsenz oder Hybrid in Abhängigkeit der Pandemie-Lage
31.05.-06.06.2021Präsenz oder Hybrid in Abhängigkeit der Pandemie-Lage
ab 07.06.2021Präsenz oder Hybrid in Abhängigkeit der Pandemie-Lage
Welche Regeln gelten allgemein auf dem Campus?
  1. Falls sich eine Person krank fühlt, bleibt sie zu Hause.
  2. Für alle Gebäude sind i.d.R. ein Eingang und ein separater Ausgang festgelegt.
  3. Die Gebäude der Hochschule sind auch tagsüber verschlossen. Der Zutritt ist mit der HSMW-Card möglich, wenn dieser vorab genehmigt wurde.
  4. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Form einer medizischen Maske (FFP oder OP-Maske) ist auf dem gesamten Campus verpflichtend. Masken sind vorab aufzusetzen und die Hände direkt nach dem Betreten der Gebäude zu desinfizieren, wofür in den Eingangsbereichen entsprechende Mittel bereitstehen. Die Masken dürfen nur abgesetzt werden, wenn eine Person sich allein im jeweiligen Raum befindet.
  5. In den Gebäuden ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zur nächsten Person einzuhalten.
  6. Das Benutzen der Aufzüge ist nur bei körperlichen Einschränkungen und nur allein sowie zu Transportzwecken gestattet.
  7. Unnötige Wege in den Gebäuden sind zu vermeiden, um das Kontaktpotential so gering wie möglich zu halten. Die Aufenthaltsdauer in gemeinsam genutzten Bereichen inkl. der Sanitäreinrichtungen ist auf ein Mindestmaß zu beschränken. Es ist der direkte Weg zum Lehrveranstaltungsraum bzw. Arbeitsplatz zu wählen.
  8. Allgemein sind gemeinsam benutzte Gegenstände durch den Nutzenden sofort nach Gebrauch zu desinfizieren. Dies gilt u.a. in Küchen, Sanitäreinrichtungen und anderen gemeinsam genutzten Räumen sowie zum Beispiel bei Druckern.
  9. Bei Beschäftigten der Risikogruppen, die Tätigkeiten vor Ort ausüben, ist vom jeweiligen Vorgesetzten im Vorfeld eine Gefährdungsabschätzung durchzuführen. Für Rückfragen steht das Facility Management zur Verfügung.
Wie kann ich nachweisen, dass ich auf den Campus anreisen muss?

Die Allgemeinverfügungen des Landkreises Mittelsachsen fordert wie die Allgemeinverfügung in vielen anderen sächsischen und deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten triftige Gründe für das Verlassen des eigenen Hausstands. Zu diesen Gründen gehören in der Regel sowohl die Ausübung beruflicher Tätigkeit wie auch der Besuch der akademischen Aus- und Fortbildung.

Als Nachweis dieses Grunds genügt im Landkreis Mittelsachsen die HSMW-Card. Hochschulangehörige, die von außerhalb der Landkreisgrenze anreisen, können den Nachweis über eine Bescheinigung erbringen, die in Verbindung mit der HSMW-Card und dem Personalausweis gültig ist.

Die "Bescheinigung über die Notwendigkeit der Mobilität im öffentlichen Raum zur Wahrnehmung von Lehrveranstaltungen im Studium" erhalten Studierende über die Website der Studienorganisation

Beschäftigte in Lehre, Forschung und Management erhalten ihre Bescheinigung im ZIP der HSMW in den Formularen von "Ressourcenmanagement (Personal).

Welche Regeln gelten speziell für Lehrveranstaltungen?
  1. Wird der Mindestabstand nicht eingehalten, wird der Lehrende die Studierenden auffordern, sich umzusetzen, bevor die Lehrveranstaltung beginnen kann.
  2. Zu Beginn der Veranstaltung erfolgt eine Registrierung der Anwesenden, um im Fall der Fälle die Kontaktketten nachzuverfolgen. In der Regel erfolgt dies elektronisch über die HSMW-Card am Eingang der größeren Hörsäle. In kleineren Veranstaltungen werden die Modulanwesenheitslisten aus dem Intranet verwendet, welche die Lehrenden bei dem jeweiligen Kurs finden, analog zur Liste für die Prüfungsanwesenheit. Im Bedarfsfall können Blankolisten den Technikschränken entnommen werden.
  3. Es ist aktuell nicht erlaubt, die Maske in Hörsaal, Seminarraum und Labor abzunehmen, sobald der Mindestabstand eingehalten wird. Ohnehin gibt es Räume, in denen dies nicht möglich ist, weshalb dort während der Lehrveranstaltung dauerhaft eine Maskenpflicht besteht; diese sind an den Eingangstüren gekennzeichnet.
  4. Eine Belüftung der Lehrräume erfolgt jeweils nach 45 Minuten durch zweiminütiges Stoßlüften durch die Lehrenden.
  5. Lehre in Funktionsräumen muss so ausgelegt werden, dass eine Betreuung durch Laboringenieure/Lehrende direkt am Arbeitsplatz des Studierenden ausgeschlossen wird und auch ein Abbruch/eine Unterbrechung des Praktikums ohne Personenkontakt möglich ist (z.B. zentraler Not-Aus-Schalter).
  6. Praktikumsgegenstände sowie Arbeitsflächen können in Seminar- und Praktikumsräumen von den Nutzenden selbst vor der Nutzung desinfiziert werden. Desinfektionsmittel stehen bereit.
Was gilt für Pausen und gibt es Räume, um an der digitalen Lehre teilzunehmen?
  • Die Räume 8-102, 8-103, 3-019, 4-021, 4-053 und 2-103 sind für Studierende geöffnet, die zwischen Lehrveranstaltungen nicht nach Hause zurückkehren können oder die zu Hause keine stabile Internetverbindung nutzen können. Die Anwesenheitserfassung erfolgt mit den aus den Lehrveranstaltungen bekannten Kartenlesegeräten und der HSMW-Card. Beachten Sie bitte, dass die Kapazität der Räume begrenzt ist. So dürfen sich etwa in den Räumen 4-053 und 2-103 nur 10 Personen gleichzeitig aufhalten. Alle Studierenden sind deshalb aufgefordert solidarisch mit denjenigen zu sein, die auf diese Räume angewiesen sind.
  • Pausen dürfen innerhalb und außerhalb der Gebäude nur mit ausreichendem Mindestabstand zusammen verbracht werden.
  • Gemeinsamer Speisenverzehr in den Räumlichkeiten der HSMW muss vermieden werden.
  • Die Mensa ist aktuell geöffnet, bietet jedoch nur Gerichte zum Mitnehmen an. Speisen in der Mensa ist nicht möglich. Weitere Informationen gibt es auf der Website des Studentenwerks.
  • Bei längeren Pausen zwischen Lehrveranstaltungen sind Studierende angehalten, das Gebäude zu verlassen. Sie sollten nach Hause zurückkehren, um Kontakte zu minimieren.
  • Die Hochschulbibliothek ist zur Ausleihe geöffnet und hat zudem ihr Angebot zur Nutzung des elektronischen und physischen Bestands erweitert. Bitte informieren Sie sich auf den Seiten der HSB über die Details. Als Lernort ist die Hochschulbibliothek aktuell geschlossen.
  • Die Nutzung der Teeküchen ist nur den Beschäftigten gestattet. Es darf sich jeweils nur eine Person darin aufhalten. Benutzte Gegenstände sind nach der Verwendung vom Nutzer zu desinfizieren. Geschirr und Besteck sind unmittelbar abzuwaschen oder in den Geschirrspüler zu sortieren. Beim Geschirrspüler ist ein Programm mit hoher Temperatur zu wählen.
Welche Regeln gelten speziell in Büros und Arbeitsräumen?
  1. Die mobile Arbeit bleibt für alle Beschäftigten bis mindestens 22. März 2021 der Regelfall.
  2. In Arbeits- und Gemeinschafträumen ist der Aufenthalt zulässig, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen in alle Richtungen gewährleistet ist und pro Person 9 Quadratmeter Bürofläche verfügbar sind. Die Maske (FFP2 oder OP-Maske) darf aktuell nicht abgesetzt werden, selbst wenn der 1,5-Meter-Abstand zu jeder Zeit eingehalten wird.
  3. Eine Belüftung aller Räume erfolgt jeweils nach 45 Minuten durch zweiminütiges Stoßlüften.
  4. Nach Beendigung des Dienstgeschäftes in Büros und Arbeitsräumen sollten Türklinken, Fenstergriffe, Licht-/Lüftungsschalter und Arbeitsmittel (Labor-/Schreibtische, Tastaturen, Mäuse und andere) durch die Anwesenden desinfiziert werden.
  5. Die Zutritte externer Besucherinnen und Besucher sind auf unmittelbare dienstliche Erfordernisse beschränkt und auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Sie sind auf die Einhaltung der Hygienemaßnahmen hinzuweisen.
Warum und wie wird die Anwesenheit auf dem Campus erfasst?

Sämtliche Anwesenheiten in den Gebäuden der HSMW müssen registriert werden, um eine Kontaktnachverfolgung zu ermöglichen. Im Falle einer Infektion müssen alle Kontaktpersonen schnellstmöglich benachrichtigt werden können, um eine Ausbreitung der Pandemie zu verhindern. Jede Anwesenheit ist deshalb zeitlich und räumlich zu erfassen. Die Registrierung erfolgt ausschließlich zur Nachverfolgung eventueller Infektionsketten.

Die Erfassung der Anwesenheiten erfolgt für Studierende zu Beginn jeder Lehrveranstaltung. Führen Sie unbedingt Ihre HSMW-Card mit: In den 30 größten Hörsälen und Seminarräumen wird die Anwesenheit über einen unkomplizierten Scan der HSMW-Card protokolliert. Die Räume sind:

HausRäume
Haus 11-019C, 1-226C, 1-124C, 1-132D, 1-204A
Haus 22-002, 2-102, 2-202, 2-205, 2-103
Haus 44-053
Haus 55-119, 5-120, 5-109A, 5-214A, 5-215A, 5-308A
Haus 6Studio B, 6.02.36
Haus 9/10/119-203, 9-204, 11-315
Haus 39 (ZMS)39-001, 39-004, 39-005, 39-041
Lothar-Otto-Sporthalle

In den übrigen Lehrveranstaltungen werden Papierlisten genutzt, auf denen Vor-, Nachname und Matrikelnummer eingetragen werden.

Anwesenheitshäufungen sind in den Gebäuden und auf dem Campus zu vermeiden. Anwesenheiten sind minimal zu halten sowie zeitlich und räumlich zu entflechten. Für Beschäftigte gilt: Mobile Arbeit (Homeoffice)ist der Regelfall, Anwesenheiten zu erfassen. Die Erfassung erfolgt in jedem Fall zentral innerhalb der Fakultäten und Zentralen Einrichtungen (bspw. Dekanate), wobei registriert wird:

  • Wer ist wann im Homeoffice? Oder: Wer ist wann in der Hochschule?
  • Wer ist wann und wo auf Dienstreise?
  • Wer ist wann krank?

Zudem wird zentral erfasst, welche externen Besucher wann und wo in der HSMW waren und wie sie kontaktiert werden können. Dies gilt beispielsweise auch, wenn Lehrende in ihren Büros Termine mit Studierenden wie Sprechstunden oder solche zur Betreuung von Abschlussarbeiten wahrnehmen. Dafür sollte die "Teilnehmerliste für die Erfassung von Gästen der Hochschule Mittweida" genutzt werden.

Die gezielte Erfassung der Anwesenheiten oder Abwesenheiten sichert im Falle einer Infektion die Unterbrechung der Infektionsketten, weil die an wenigen Punkten zentral erfassten Informationen schnell abgerufen werden können. Deshalb liegt der besondere Fokus auf der Erfassung der Kontakte.

Was passiert bei Krankheit oder Risikokontakten?
  • Falls Sie sich krank fühlen, bleiben Sie bitte zuhause.
  • Treten während der Anwesenheit auf dem Campus oder innerhalb von 14 Tagen danach coronatypische Symptome auf (v.a. Husten, Fieber und Atemwegsbeschwerden), informieren Sie die Hochschule bitte unmittelbar per E-Mail an corona@hs-mittweida.de oder per Telefon an +49 3727 58 14 93 und lassen Sie sich testen.
  • Beschäftigte senden ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen gescannt oder als Foto per E-Mail an dezpersonal@hs-mittweida.de und informieren ihre Fakultäten oder zentrale Einrichtungen. Das Original ist mit der Anlage zum Krankenschein per Post nachzureichen.
Was müssen Beschäftigte bei der Rückkehr aus Risikogebieten beachten?

Generell gelten die Regelungen für Einreisende nach Deutschland und Sachsen, die Maßnahmen wie Voranmeldung, Quarantäne und Testpflicht für die Einreise aus den von BMG, BMI und Auswärtigem Amt ausgewiesenen Risiko- und Hochrisikogebieten vorsieht. Neben der Pflicht zur Testung gibt es die Pflicht zur Datenangabe sowie die Pflicht zur Kontaktaufnahme mit dem zuständigen Gesundheitsamt.

Bitte informieren Sie sich eigenständig auf der Informationsseite Sachsens über die gültigen Regeln zur Einreise aus dem internationalen Ausland . Die Bestimmungen der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung und verbundener Änderungen gelten. Für Einreisen aus Risikogebieten innerhalb der Bundesrepublik gelten derzeit keine besonderen Regeln.

Ich habe ein Kind. Wie soll ich es betreuen, während ich arbeite? Gibt es eine Notbetreuung?

Die aktuelle Situation fordert Eltern immens. Alle Hochschulangehörigen sind sich dieser Herausforderung bewusst und berücksichtigen in ihren Entscheidungen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Studium bestmöglich. Eine Notbetreuung innerhalb der HSMW ist nicht möglich, zumal nach gegenwärtigem Kenntnisstand auch keine Anerkennung einer Systemrelevanz für die Arbeit der HSMW vorgesehen ist.

Insbesondere Prüfungen stellen die Studierenden, die Kinder betreuen, aktuell vor immense Herausforderungen. Das Rektorat hat die Prüfungsausschüsse deshalb darum gebeten, Härtefall-Anträge besonders entgegenkommend zu behandeln und alternative Möglichkeiten für die Prüfungsleistung zu finden. Bitte richten Sie Ihre Härtefallanträge an die Sozialkontaktstelle.

Beschäftigten kann eine Freistellung zum Zwecke der Kinderbetreuung unter Fortzahlung der Bezüge bzw. Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung des Entgelts von insgesamt bis zu zehn Arbeitstagen gewährt werden. Diesbezüglich senden Sie bitte einen formlosen Antrag an den Dekan/Leiter Ihres Bereichs und anschließend inklusive dessen Genehmigung zur Registrierung per E-Mail ans Dezernat Personalwesen.

Wie soll ich meine Lehre digital abbilden?

Die Ausgestaltung der Lehre und die Nutzung der entsprechenden Angebote obliegt den Lehrenden individuell. Sie muss sich natürlich nach den Gegebenheiten und Erfordernissen in den jeweiligen Studiengängen richten. Alternative Lehr- und Lernformen können uns dabei unterstützen, unter diesen erschwerten Rahmenbedingungen eine hohe Qualität der Lehre aufrecht zu erhalten und unsere Studierenden weiterhin überdurchschnittlich zu betreuen.

Um die Lehrenden beim Digitalisierungsprozess zu unterstützen, haben das Prorektorat Bildung, das Institut für Wissenstransfer und Digitale Transformation und das Netz- und Kommunikationszentrum unter dem Namen "Campus Mundus University" ein umfangreiches Hilfsangebot und individuelle Unterstützung vorbereitet und erweitern die Informationen fortwährend. Im Rahmen der Digitalisierungsstrategie der Hochschule soll es nach der Anfangsphase in schwieriger Zeit zum festen Bestandteil unseres Lehrangebotes werden.

Wie ist die Arbeit organisiert?

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hochschulmanagements, der Fakultäten und der Einrichtungen arbeiten außerhalb des Campus in mobiler Arbeit weiter. Die mobile Arbeit ist ab sofort wieder Grundsatz für alle Beschäftigten. Die Arbeit auf dem Campus bleibt im Einzelfall möglich, wenn die Dienstvorgesetzten unter Beachtung einer möglichst umfassenden Entflechtung der Präsenzanwesenheit zustimmen. Ein möglichst unbürokratisches Verfahren wird in den Fakultäten, Einrichtungen und Bereichen individuell geregelt, es sichert die Nachvollziehbarkeit möglicher Infektionsketten.

Die Landespolitik ersucht die Beschäftigten im öffentlichen Dienst um Unterstützung der Gesundheitsämter. Die Dekane und Leiter der Zentralen Einrichtungen sind daher durch die Kanzlerin informiert worden, eine solche Abstellung zu prüfen. Das Rektorat würde sich freuen, wenn unsere Hochschule einen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie in der Region leisten kann, insofern es die individuelle Arbeits- und Lebenssituation zulässt.

Wie ist die Zeiterfassung geregelt?

Seit 1. August 2020 erfolgt die Zeiterfassung regulär über die Zeiterfassungssoftware Matrix. "Kommen" und "Gehen" können ebenso wie Abwesenheiten auch online aus dem Homeoffice eingetragen werden. Seit dem 14. Dezember 2020 gilt: Die Arbeitszeit ist mit dem Status "Home Office ganztägig" in Matrix als Abwesenheit zu erfassen.

Nähere Informationen zu den Funktionen der Zeiterfassungssoftware Matrix finden Sie im HSMWiki des NCC.

Wie ist die Beschaffung organisiert?

Das Beschaffungsverfahren ist ausgesetzt, die Beschaffung ruht aber nicht. Das Hochschulmanagement bearbeitet dringende Beschaffungen über 500 Euro (netto) weiterhin zentral. Bitte reichen Sie dazu die üblichen Unterlagen an Katrin Braune elektronisch ein. Dringende Bestellungen unterhalb dieses Betrages können aber dezentral durch Sie selbst ausgelöst werden. Beträge bis 50 Euro (netto) müssen Sie dabei privat vorfinanzieren, die Hochschule erstattet Ihnen den Betrag im Nachhinein. Bei Beträgen über 50 und bis 500 Euro ist die Rechnung an rechnung@hs-mittweida.de einzusenden. Auf der Rechnung muss die Hochschule als Rechnungsempfänger eingetragen sein. Die Zahlung erfolgt unmittelbar durch die Hochschule. In allen Fällen ist die Dringlichkeit der Beschaffung durch den Vorgesetzten per E-Mail an Sie zu bestätigen.

Wie sind die Regelungen für das Studium in Österreich?

Die Lehrveranstaltungen und Prüfungen für das Wintersemester 2020 finden, soweit möglich, in einer Mischung aus Online- und Präsenzlehre statt. Die Koordination und Bekanntgabe der Termine erfolgt durch die Kooperationspartner in Österreich, Studien- und Technologie Transfer Zentrum Weiz und Ingenium Education Graz.

Nähere Details zu den einzelnen Lehrveranstaltungen und Prüfungen erhalten Sie bei unseren Kooperationspartnern in Österreich per E-Mail:

Gibt es weitere arbeitsrechtliche Hinweise des Freistaats Sachsen?

Der Freistaat Sachsen hat für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Thema Coronavirus Antworten auf die wichtigsten bislang an die Dienststellen herangetragenen Fragen formuliert: Hinweise des Freistaates Sachsen als Arbeitgeber/Dienstherr für die Bediensteten der Landesverwaltung zum Thema Corona-Virus (Stand: 14. Juli 2020).

Über die aktuelle Lage im Freistaat Sachsen informiert das Sächsische Ministerium für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt auf seiner zum Thema eingerichteten Informationsseite: https://www.sms.sachsen.de/coronavirus.html

Gibt es weitere Angebote der HSMW, die in dieser Situation helfen?

Sämtliche Teile der HSMW investieren Zeit und Kraft, um allen Hochschulangehörigen in dieser Situation weiterzuhelfen.

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement hat Informationen zum Konzept der Achtsamkeit zusammengestellt. Es kann dabei helfen, Stress und Ängste zu reduzieren.

Der Präsenzbetrieb im Hochschulsport pausiert bis zunächst 31. Januar 2021, aber es gibt zahlreiche Online-Angebote.