Eine gute Empfehlung: Studieren in Mittweida

Eine gute Empfehlung: Studieren in Mittweida

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Persönliche Beratung und neue Studiengänge. Studieninformationstag am 15. Januar mit 900 Besucher:innen. Nächster Termin: 28. März.

Zwei junge Frauen schauen lachend bzw. lächelnd in die Kamera
Vorbild große Schwester: Anna (l.) studiert schon an der Hochschule Mittweida. Lisa orientiert sich noch beim Studieninformationstag.

Anna hat ihre jüngere Schwester Lisa am 15. Januar zum Studieninformationstag an die Hochschule Mittweida begleitet. Anna studiert hier im 3. Semester „Nachhaltiges Immobilienmanagement“. Lisa macht 2026 Abi, schwankt noch zwischen „Medienmanagement“ und „Soziale Arbeit“, zwei Mittweidaer Studiengänge, die auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben. Doch beide Disziplinen haben letztlich den Menschen im Blick und sind in Mittweida auch im selben Gebäude zuhause. Beide sind gute Empfehlungen. Lisa macht nach dem Abi erst einmal ein FSJ – auch das eine gute Empfehlung.

Lisa ist eine von rund 900 Studieninteressierten, die sich am sachsenweiten Hochschulinformationstag für die Hochschule Mittweida entschieden hatten. Wie sie kamen viele schon gut informiert mit konkreten Vorstellungen und Fragen zu den über 50 Studienangeboten und zum Studieren und Leben in Mittweida.

Auch in den Studiengängen, die nicht direkt auf Menschen bezogen sind zeigte die Hochschule an den Infoständen, in Vorträgen, offenen Laboren und Projektpräsentationen, wie Forschung und Lehre in Mittweida dazu beitragen, Leben und Arbeiten sicherer und gesünder zu machen und die Umwelt zu schützen. Sei es bei Anwendungen von KI, Medieninformatik und Biophotonik in der Medizin, bei der Nachhaltigkeit im Produktdesign und im Management von Unternehmen, bei neusten Methoden, Verbrechen aufzuklären und unsere Infrastruktur sicherer gegen Cyberangriffe zu machen, beim Einsatz von Purpurbakterien zur effizienten Wasserstoffgewinnung und von Algen zur Schwermetallentgiftung im Bergbau. Die Beispiele zeigen die Breite und die Anwendungsnähe der Disziplinen an der Hochschule Mittweida.

Dass die Entscheidung für ein Studium auf belastbaren Informationen fußt, dazu helfen beim Studieninformationstag Gesprächspartner:innen der Fakultäten und der Studienberatung. 

Auf Wiedersehen in Mittweida am 28. März

Schüler:innen, die auf der Suche nach dem passenden Studiengang sind, können sich auch nach dem Studieninformationstag über alle Studienangebote der HSMW informieren – von Allgemeiner und digitaler Forensik über Medienmanagement und Soziale Arbeit bis zu Wirtschaftsingenieurwesen.

Der Aufzeichnung vom Nachmittag steht zum Nachschauen auf dem Youtube-Kanal der HSMW zur Verfügung. In der Livesendung aus dem Fernsehstudio der Hochschule mit Einspielfilmen und Talkgästen aus allen Fakultäten stellen Professor:innen ihre Studiengänge vor, Studierende berichten von ihren Projekten und vom Leben in Mittweida jenseits der Lehrveranstaltungen.

Daneben bietet die Mittweidaer Studienberatung unter anderem monatliche Discord-Info-Abende sowie unkomplizierte Kontaktaufnahme per Whatsapp, Chat oder auch „klassisch“ per E-Mail und Telefon.

Neu ab Wintersemester. Bewerben ab April.

Mit „Intelligente und sichere Systeme“ und „Maker Science“ bietet die HSMW ab Wintersemester 2026/2027 zwei einzigartige neue Studiengänge an. Am 15. Januar wurden sie beim Studieninformationstag vorgestellt.

Smarte Entwicklungen mit hoher Sicherheit

Computing meets Engineering lautet das Schlagwort für das neue Studienangebot „Intelligente und sichere Systeme“. Studierende erwerben ein kombiniertes Wissensprofil in zwei Kernthemen: IT-Sicherheit und Technik. Diese Verbindung ist höchst aktuell und hat für die Wirtschaft über Jahrzehnte eine hohe Relevanz. In beiden Themen hat die HSMW ausgewiesene Forschungs- und Lehrkompetenz.

„Vollständig autonom fahrende Autos, automatisierte Fabriken, ferngesteuerte Busse und Züge – das sind keine Utopien, daran arbeiten Ingenieur:innen aktuell fieberhaft; schon jetzt machen zahlreiche Assistenzsysteme unsere Technik sicherer und bequemer“, sagt Professor Michael Kuhl, Dekan der Fakultät Ingenieurwissenschaften. Dafür brauche es jedoch verlässliche und intelligente Technik.

Solche intelligenten und sicheren Systeme zu entwickeln, gelingt dann am besten, wenn Software und Hardware wie aus einem Guss agieren. „Zunehmende Cyber-Attacken zeigen seit Jahren, dass Industrie und Infrastruktur einer steten Gefahr ausgesetzt sind“, so Kuhl. „Wenn Technik und Software aber richtig kombiniert werden, entstehen weniger Schwachstellen, die sich Aggressoren zunutze machen könnten.“

Kreative Lösungssuche in Maker Science

Auch der neue Studiengang „Maker Science“ bildet Absolvent:innen aus, die unsere Welt voranbringen – aber auf ganz andere Weise. „Das Grundprinzip der Maker-Bewegung: Kreative Köpfe nutzen neueste Technologie, um alltägliche Probleme zu lösen“, erklärt Kuhl. „Die Industrie wird zunehmend darauf aufmerksam, welche Möglichkeiten ihr diese Köpfe bieten.“

Die sogenannte Maker-Szene hat sich über Jahrzehnte zu einer weltweit etablierten Bewegung etabliert, mancher spricht von einer Subkultur. „Do-it-Yourself, Basteln und Tüfteln - nur mit deutlich mehr Struktur, mehr Kooperation und mehr unternehmerischer Denke", skizziert Kuhl. Maker kommen in Makerspaces, FabLabs (Fabrication Laboratory) und Hackerspaces zusammen. Hier stehen sowohl Rechentechnik als auch Geräte wie 3D-Drucker, CNC-Geräte oder Lasercutter bereit. „Alle können sie nutzen, um die eigenen Prototypen zu entwickeln. Unterstützung bekommen sie dabei von erfahrenen Makern mit Spezialwissen rund um das Thema und über deren Grenzen hinweg.“

An der Hochschule Mittweida entsteht aktuell das HSMW-MakerLab. Als Teil des „Maker Science“-Studiums werden die Studierenden hier ab Herbst 2026 über den gesamten Verlauf ihres Studiums selbstständig an eigenen Projekten arbeiten. Das unterscheidet Maker Science von klassischen Studienangeboten: Studierende können sich hier selbst verwirklichen, statt vorgegebene Versuche zu erledigen. „Wer weiß? Vielleicht entsteht dabei schon bald der erste Prototyp, den ein Investor in Serie produzieren will“, sagt Kuhl lächelnd. „Einen Geschäftssinn auszubilden, um die eigenen Entwicklungen erfolgreich zu vermarkten, das ist Teil von Maker Science an der Hochschule Mittweida.“