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Werner Totzauer

 

Werner Totzauer, geboren 1948 in Ottendorf, erlernte den Beruf eines Maschinen- bauers und studierte von 1966 bis 1972 an der TH Karl-Marx-Stadt Angewandte Mechanik. Er promovierte im Jahre 1975 und habilitierte sich 1988. Von seiner wissenschaftlichen Produktivität zeugen über 160 Publikationen und Patente auf seinem Fachgebiet. Von 1974 bis 1979 arbeitete Dr. Totzauer im Forschungs- zentrum der TH Karl-Marx-Stadt, anschließend bis zum Jahre 1981 im Handels- kombinat „agrotechnic" Leipzig und danach bis 1990 im Institut für Mechanik Berlin / Karl-Marx-Stadt. In der Folgezeit war er als Projektleiter im Wissenschaft- ler- Integrationsprogramm der Koordinierungs- und Aufbau-Initiative Berlin e. V. beschäftigt. Im Jahre 1993 wurde er als ordentlicher Professor für Physikalische Technik an die Hochschule Mittweida (FH) University of Applied Sciences berufen.

Von 1993 bis zum Jahre 2000 war Professor Dr. Totzauer als Prorektor für Wissenschaftsentwicklung und Wissenschaftlicher Direktor des Forschungs- zentrums Mittweida tätig. Er hatte als Prorektor maßgeblichen Anteil an der Gestaltung des wissenschaftlichen Lebens der Hochschule. Er wirkte neben seiner Tätigkeit in zahlreichen wissenschaftlichen und wirtschaftsnahen Gremien mit. Die Hochschule versteht sich durch sein Wirken als Wirtschaftsförderer und ist heute an vielen nationalen und internationalen Verbünden und Netzwerken beteiligt. Unter seiner Leitung entstand die Zusammenarbeit mit der „GE4 – Association“ in Paris. Für sein internationales Wirken erhielt Prof. Dr. Totzauer den Doktortitel ehrenhalber durch die Technische Universität Gabrovo in Bulgarien.

Prof. Dr. Totzauer hat großen Anteil am Abschluss der Vereinbarung der Hoch- schulen Sachsens mit der Staatsregierung und deren Umsetzung in Zielver-einbarungen. Unter seiner Leitung begannen die zielstrebige Umsetzung der Beschlüsse des Bologna-Prozesses und der Aufbau neuer Wege in der Bildung, wie die Kooperation mit privaten Trägern. Mit seiner Amtszeit verbindet sich die Erschließung und der Umbau des Geländes an der Lutherstrasse zu modernen Laboreinheiten der Hochschule. Prof. Dr. Totzauer setzte sich angesichts vieler mit der Wiedergründung der Hochschule entstandener Probleme stets für eine Perspektive des Standorts Rosswein ein. In Anerkennung ihres engagierten Wirkens erhielt die Hochschule im Jahr 2000 die Auszeichnung „Partnerhoch-schule des Spitzensportes“. Prof. Dr. Werner Totzauer legte großen Wert auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Hochschulangehörigen. Er kehrt nach 13 Dienstjahren im Rektoratskollegium als Professor für Technische Mechanik in seinen Fachbereich zurück Er wird seine Kraft zukünftig in größerem Umfang Lehr- und Forschungsaufgaben zuwenden können als bisher.