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Alfred Udo Holzt

 

Alfred Udo Holzt, geboren am 11. Dezember 1859 in Bromberg als Sohn eines Lokomotivführers und Maschinenmeisters, studierte von 1881 bis 1885 an der Technischen Hochschule Berlin und unterzieht sich 1886 der Prüfung zum Regierungs-Maschinenbauführer.

Er tritt am 1. April 1888 als Lehrer für Maschinenbau und Elektrotechnik in das Technikum Mittweida ein. Holzt erwirbt 1891 das Technikums Mittweida und übernimmt 1892 die Direktion. In seiner Amtszeit werden das „Electrotechnische Institut" 1894 eröffnet, die Laborato­rien und Sammlungen erweitert und 1901 die Inbetriebnahme der Lehr-Fabrikwerkstätten vollzogen.

Holzt setzt die Herausgabe der "Schule des Maschinentechnikers" fort und gibt ab 1896 sein vierbändiges Lehrwerk "Die  Schule des Elektrotechnikers" heraus. Er befördert die mittlere technische Bildung und wirbt mit Erfolg um die Anerkennung dieser Form der Ingenieurausbildung auf politischer Ebene. Holzt engagiert sich außerdem als Stadtrat für die gedeihliche Zusammenarbeit von Technikum und Bürgerschaft.

Seine Verdienste werden 1902 mit der Verleihung des Professorentitels und der Ernennung zum "Königlich-sächsischen Hofrat" im Jahre 1917 gewürdigt.

Alfred Udo Holzt stirbt am 5. September 1945 in Mittweida und wird auf dem Neuen Friedhof in Mittweida beigesetzt.