Qualitätsmanagement der Hochschule Mittweida

Die Hochschule Mittweida nutzt vielfältige Verfahren und Methoden der Qualitätssicherung, um die Aufgaben und Aktivitäten in Lehre, Forschung, Nachwuchsförderung sowie Weiterbildung vor dem Hintergrund stetig wachsender Ansprüche optimal zu erfüllen und somit eine höhere Selbststeuerungsfähigkeit zu erreichen. Das System des Qualitätsmanagements der Hochschule Mittweida wird für die Mitarbeiter_innen und Professor_innen im webbasierten Zentralen InformationsPortal (ZIP) abgebildet.
Die Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre ist zentrales Element der systematischen Hochschulentwicklung und dient der Stärkung der Hochschulautonomie. Die Hochschule Mittweida ist bemüht, alle Qualitätsbestrebungen unter der Berücksichtigung individueller und fachkultureller Ansprüche und Gegebenheiten, organisatorischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen zu betrachten und einen partnerschaftlichen Dialog mit allen Ebenen zu führen.     
Das Qualitätsmanagement ist bestrebt ein Gesamtsystem zu etablieren, welches alle relevanten Strukturen und Prozesse zur Gewährleistung hoher Qualität in Studium und Lehre bereitstellt und die Überprüfung von Ergebnis- und Prozessqualität in den Regelkreisen systematisch sichert. Qualität definiert sich dabei zum einen aus externen Vorgaben, die sich aus der Bologna-Reform ableiten, zum Beispiel die Mobilität von Studierenden zu erhöhen und die internationale Vergleichbarkeit von Studienabschlüssen zu verbessern. Zum anderen dienen hochschulinterne Qualitätsziele als Grundlage, die unter anderem in den Leitsätzen Guter Lehre festgeschrieben sind.

Hohe Studiengangsqualität gewährleisten

Die Hochschule Mittweida wird bis 2020 für den Bereich Studium und Lehre alle relevanten Strukturen und Prozesse aufgebaut haben, die das Erreichen der Qualifikationsziele und eine hohe Qualität der Studiengänge gewährleisten. Dies geschieht auf der Grundlage der European Standards and Guidelines for Quality Assurance in Higher Education (ESG), den Vorgaben der Kultusministerkonferenz (KMK) und den Kriterien des Akkreditierungsrates. Ziel ist es bis Ende 2020 die Voraussetzungen für eine Systemakkreditierung oder ein adäquates Verfahren zu  schaffen. Die Arbeits- und Entwicklungsschwerpunkte liegen dabei in den Bereichen Digitalisierung, Studiengangmanagement und Wissenstransfer:

  • Weiterer Ausbau Zentrales InformationsPortal ZIP als digitales QM-Handbuch
  • Weiterentwicklung Prozessmanagement – Prozessportal Studium und Lehre
  • Fortschreibung des Digitalisierungsprozesses der Datenbereitstellung für eine ganzheitliche Qualitätssicherung im Studiengangmanagement
  • Weiterentwicklung des QM-Systems zum QM-System mit Monitoringcharakter
  • Ausgestaltung der Verfahren der internen Qualitätssicherung
  • Entwicklung von Prüfbereichen der hochschulinternen Programmakkreditierung
  • Förderung des internen und externen Wissenstransfers und einer hochschulweiten Qualitätskultur durch selbst entwickelte Veranstaltungsformate
  • Weiterentwicklung des Qualitätsdialogs mit Fakultäten, Gremien und Senatskommissionen