Was für ein Theater!

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Studenten bringen Theaterstück auf die Bühne und versetzen mit dem Musical "Fame" die Zuschauer in die 80er Jahre zurück. Premiere am 13. Dezember.

Vorbereitung der Hochschulbühne <br>

Das Herbert E. Graus Studio der Hochschule Mittweida vibriert vor lebendiger Musik und mitreißenden Tanzschritten. Grund dafür ist die Theaterprobe der „Hochschulbühne am Schwanenteich“, die sich für die Premiere des 1980er Jahre Musicals „Fame“ aufwärmt. In diesem Stück werden Gesang, Tanz und Musik miteinander verknüpft.

 

 

 

Auch ein intensives Stimmtraining darf nicht fehlen, schließlich müssen die Darsteller alle Stücke selbst singen. Trotz eines langen Tages voller Vorlesungen ist die Stimmung ausgelassen.

Die Hochschulbühne ist ein freiwilliges Projekt. Die Studenten stemmen es zusätzlich zum normalen Studienablauf: „Es geht ja nicht um Credits oder Noten, sondern hauptsächlich um den Spaß, den man selbst dabei hat, und darum, den Zuschauern ein paar schöne Stunden zu bereiten“, so Teamleiterin und Regisseurin Lisa-Marie Schäfer, die im fünften Semester Medienmanagement studiert. Einfach ist diese Kombination trotzdem nicht.

„Es ist schwierig, Termine für die Proben zu finden. Es sind so viele Studenten aus verschiedenen Studiengängen und mit unterschiedlichen Stundenplänen – da ist gute Organisation und Kommunikation einfach alles!“,weiß Schäfer aus Erfahrung.

 

 

 

Das Hochschultheater ist schon seit vielen Jahren eine kulturelle Bereicherung für die Stadt Mittweida. Seit 2014 finden die Aufführungen im Herbert E. Graus Studio statt, davor traten die Studenten im alten Fernsehstudio am Schwanenteich auf. Für dieses Jahr hat sich die Theatergruppe etwas ganz Besonderes ausgesucht: das weltberühmte Hollywoodmusical „Fame“. In einer Schule für künstlerische Nachwuchstalente müssen die kreativen Schüler und Schülerinnen verschiedene Hürden meistern und sich gegen die die Konkurrenz behaupten.

„Ich habe erst im Nachhinein die Parallelen zum Studium an der Hochschule Mittweida erkannt. Aber dann war ich mit der Entscheidung nur noch zufriedener“, so Schäfer. „Es war mir auch wichtig, dieses Mal etwas Emotionales und Mitreißendes zu machen. Die letzten Stücke der Hochschulbühne waren ja eher nachdenklich. Diesmal soll man alles um sich herum vergessen, weil einen das Stück in die Welt der bunten, schrillen Achtziger versetzt“.

 

Mit ständigen Proben nach ganz oben

 

Seit der Teamfindung im April proben die Darsteller fleißig - drei bis vier Mal die Woche, manchmal bis zu drei Stunden pro Tag. Lisa-Marie Schäfer wird unterstützt von ihrer Regieassistenz Jenny Stolper sowie der Produktionsleitung Luisa Jentzsch und Danielle Schmitt. Hinzu kommen die einzelnen Bereichsleiter für Maske, Technik, etc. und natürlich die insgesamt 24 Darsteller.

 

  

 

Das Herbert E. Graus Studio im Medienzentrum ist zwar kein typischer Theatersaal, aber es gibt hier neben vielen Zuschauerplätzen professionelle Ton- und Lichttechnik sowie Nebenräume für Proben, Maske und Kulissenbau. Denn auch das Bühnenbild ist wie die Kostüme und die Choreografie Sache der Studenten selbst.

Die Premiere von „Fame“ findet am 13.12.2016 im Herbert E. Graus Studio um 19.00 Uhr statt, außerdem gibt es Termine am 14. und am 15.12. Wer keine Karten für die Vorstellungen vor Weihnachten bekommen hat, hat im neuen Jahr eine Chance: Am 10., am 11. und am 12. Januar gibt es weitere Vorstellungen..

Karten sind ab sofort erhältlich: jeden Montag, Dienstag und Donnerstag von 12  bis 14  Uhr in der Mensa am Stand der Hochschulbühne - oder an folgenden Vorverkaufsstellen: beim Bäckerwagen „Illgen“ vor dem Medienzentrum, im T9 am Technikumplatz sowie im  Bürgerbüro im Rathaus zu den jeweiligen Öffnungszeiten. Im Vorverkauf kostet eine Karte sieben Euro, an der Abendkasse neun Euro. „Interessierte sollten sich beeilen, unsere Premiere ist schon ausverkauft“, so Lisa-Marie Schäfer.

Weitere Infos rund um die Hochschulbühne gibt es hier:
www.theater-mittweida.de