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Ein Brutkasten für Ideen

Ein Brutkasten für Ideen

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Ministerpräsident Michael Kretschmer eröffnet Innovationszentrum Werkbank32. Die Hochschule Mittweida ist Partnerin der ersten Stunde.

Startup-Hub, Inkubator, Co-Working-Space, Workshops und Seminare zu Coding, Robotik, künstlicher Intelligenz und Blockchain: Das Portfolio des Werkbank32 genannten Innovationszentrums ist ungewöhnlich für eine Kleinstadt. Aber Mittweida ist auch Hochschulstadt, und die Hochschule ist Partnerin der Werkbank32 der ersten Stunde. Das Projekt zeigt, was möglich werden kann, wenn Hochschule, Wirtschaft, Stadt und weitere Partner auf lokaler und regionaler Ebene zusammenarbeiten.
„Hier entsteht Zukunft“ – hier in Mittweida, wo das Miteinander vieler Partner funktioniert.

Startup-Hub, Inkubator, Co-Working-Space, Workshops und Seminare zu Coding, Robotik, künstlicher Intelligenz und Blockchain: Das Portfolio des Werkbank32 genannten Innovationszentrums ist ungewöhnlich für eine Kleinstadt. Aber Mittweida ist auch Hochschulstadt, und die Hochschule ist Partnerin der Werkbank32 der ersten Stunde. Das Projekt zeigt, was möglich werden kann, wenn Hochschule, Wirtschaft, Stadt und weitere Partner auf lokaler und regionaler Ebene zusammenarbeiten.

Rektor Ludwig Hilmer sagte bei der Eröffnungsveranstaltung am Mittwochnachmittag mit Sachsens Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und weiteren Vertreterinnen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft: „Am Anfang ist die Idee, die geteilte Idee. Die Idee muss agil entwickelt und diskutiert werden. Sie muss in die Welt gebracht und implementiert werden. Die Werkbank32 ist ein Brutkasten für Ideen und bietet das Mikroklima für ihre Entwicklung.“

Ministerpräsident Michael Kretschmer lobte das Zusammenwirken von Werkbank32 und Hochschule Mittweida besonders mit deren Kompetenz in Informatik und Medien. Das gebe es andernorts in Sachen nicht und sei gut für die Stadt, den Landkreis und den ganzen Freistaat. Orte wie die Werkbank32 seien „eine Plattform für Beschäftigung und helfen dabei, Ideen zu realisieren und kreative Menschen zusammenzubringen“, so Kretschmer.

„Lass‘ uns die Zukunft gemeinsam gestalten – In Mittweida geht’s!“ – lautet das Motto der Werkbank32. Nachdem es aufgrund der Pandemie bisher nur kleine Teileröffnungen der einzelnen Bereiche gab, konnte nach dem Spatenstich im September 2018 nun endlich die Fertigstellung der ersten zwei Gebäude gefeiert werden.

Initiiert wurde die aus mehreren Gebäuden einer ehemaligen Wäscherei an der Mittweidaer Bahnhofstraße 32 bestehende Werkbank32 auf dem Gelände von der Volksbank Mittweida eG. Betrieben wird sie von der Teleskopeffekt GmbH, einer hundertprozentigen Tochter der regionalen Genossenschaftsbank. Deren Vorstand Leonard Zintl sagte: „Wir haben einen Ort geschaffen, an dem Innovationen ein Zuhause und lebendiger Gründergeist optimale Bedingungen finden.“

Raum für Partner und die Weitergabe von Wissen und Erfahrung

Im vorderen Gebäude hat zum Beispiel neben dem ersten estnischen Showroom auf deutschem Boden auch das Blockchain Competence Center der Hochschule (BCCM) Räume gefunden. Die Anwendungen der Blochchain-Technologie waren so in der Werkbank32 auch in der vergangenen Woche am 8. Juli Thema einer gemeinsamen Veranstaltung von Bundeswirtschaftssenat, Volksbank und Hochschule Mittweida für mittelständische Unternehmer:innen. Neben Referenten von IBM Deutschland und der Volksbank Mittweida gab der Wirtschaftswissenschaftler Professor Volker Tolkmitt, Prorektor an der Hochschule Mittweida, Einblicke in Grundlagen und konkrete Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain-Technologie für mittelständische Unternehmen.