The Story so far...

Erste Schritte

Die Projektierung von HSMWmobil startete Anfang 2012. Aus mehreren Bereichen der Hochschule flossen Ideen und Wissen zusammen: Zum Einen aus dem Bereich der Lehre, vorrangig den Fachgruppen Informatik (Prof. Dr. Wilfried Schubert, Professur Softwaretechnik) und Kommunikationstechnik (Prof. Dr. Frank Zimmer, Professur Multimediatechnik), zum Anderen aus dem Hochschulmarketing. Von Anfang an erhielt das Vorhaben kräftige Unterstützung in Form von Wort, Tat und Infrastruktur durch die Mitarbeiter des Netz- und Kommunikationszentrums (NCC).

Die Arbeitsanteile der Hände und Gehirne von Studierenden an der App wurden nach und nach immer größer. Geschah die Entwicklung anfangs noch durch Mitarbeitende – allen voran Rico Thomanek (Professur Kommunikationstechnik) unterstützt durch studentische Hilfskräfte – wurde die Weiterentwicklung bald Bestandteil der Lehre in Studiengängen wie z.B. "Mobile Media" oder "Multimediatechnik". Die Verantwortlichkeiten beim Bau einer App wurden auf mehrere Teams verteilt: Frontend für Android, Frontend für Apple iOS und natürlich die Anbindung an die Informationssysteme der Hochschule durch ein Backend.

Alle Beteiligten zogen an einem Strang und so entstand noch im gleichen Jahr die Version 1.0 von HSMWmobil, welche Weihnachten 2012 das Licht der App Stores und der Smartphone-Displays erblickte. Für das große Ereignis wurde eigens ein Video Trailer produziert.

Damals noch ein aktuelles Thema: Windows Phone. Auch für diese Gerätesparte wurde Ende 2013 eine erste Adaption freigegeben und über Jahre hinweg weiterentwickelt. Mittlerweile wurde diese Linie aufgrund der Einstellung dieser Gerätesparte wieder aufgegeben.

Schon einen Monat nach der Erst-Veröffentlichung wurde im Januar 2013 die Tausendermarke bei den App-Installationen erreicht. Und alsbald rangierten die Zahlen der Nutzerinnen und Nutzer relativ konstant im mittleren vierstelligen Bereich – immer ganz in der Nähe der Anzahl Studierender an der Hochschule Mittweida.

Verankerung in Lehre und Forschung

Konstant blieb seitdem auch, dass an HSMWmobil vorrangig Studierende arbeiten. Nach Umbauten der Fakultäten und Studiengänge wurden und werden nun meist Studierende der Studiengänge Medieninformatik sowie Angewandte Informatik im Team begrüßt. Eine kontinuierliche Arbeit an der App ermöglichen studentische Hilfskräfte, die praktische Skills in der koordinierten, sprint-basierten und verteilten Arbeit in einem großen Softwareprojekt festigen.

Die App-(Weiter-)Entwicklung bietet immer wieder Themenfelder sowohl für praktische Leistungen in Lehr- und Forschungsmodulen als auch für Abschlussarbeiten: Es stecken schon einige Bachelor-, Master- oder Forschungsarbeiten in HSMWmobil. Ebenso nutzen F+E-Projekte der Hochschule, wie z.B. mehrere Studienerfolgs-bezogene Vorhaben, die Plattform für Konzeption, Implementation und Erprobung neuer Ideen und Methoden.

Von Meilenstein zu Meilenstein

Über die Jahre gesehen erlebte HSMWmobil mehrere Etappen in ihrer Entwicklung: Zum Einen bei der strukturellen Anbindung in der Hochschule ausgehend vom Hochschulmarketing (jetzt Hochschulkommunikation, mit der Federführung von Saskia Bretschneider) über das MIKOMI hin zur Fachgruppe Informatik der Fakultät CB.

Zum Anderen bei mehreren Kern-Sanierungen des Programm-Codes: Nach 10 Jahren konnte 2022 ein lange diskutierter und geplanter Meilenstein erreicht werden: Die Entwicklung des Frontends – einst strikt getrennt in die Welten von Android und iOS – wurde von der Medieninformatik-Studentengruppe um Max Schlosser auf Basis des Entwicklungs-Toolkits Flutter vereinheitlicht und dadurch deutlich vereinfacht. Zuletzt Anfang 2026 erhielt HSMWmobil darüber hinaus eine neue interaktive Backend-Komponente, um allen Nutzenden die Teilnahme an der Welt der Campus-App mit dem Upload eigener Daten zu ermöglichen.

Das HSMWmobil-Team freut und bedankt sich für die zahlreichen Jahre der kontinuierlichen Nutzung der App, für viel konstruktives Feedback und tolle Ideen, was großen Anteil am jetzigen Erscheinungsbild hat, die immense Unterstützung durch viele Menschen aus der Hochschulfamilie sowie bei den vielen aktiven Codern für die tausenden Zeilen, welche die DNA unserer Campus-App bilden.