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SEM im Dialog kontrovers

Claudia Hösel, Akademische Assistentin im Projekt SEM, moderierte am 08. Mai den vierten Abend in der diesjährigen Veranstaltungsreihe „Dialog Kontrovers“. Dieser stand unter dem Titel „Digitale Transparenz: Der gläserne Bürger zwischen Überwachung und Sicherheit“.

Nichts zu verbergen - nichts zu befürchten? 

Es diskutierten Wilfried Karl, Präsident der Zentralen Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich (ZITiS), und Dr. Dennis-Kenji Kipker, Vorstandsmitglied der Europäischen Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz (EAID), sicherheitspolitische und datenschutzrechtliche Aspekte der Digitalisierung. Claudia Hösel vom Institut für Kompetenz, Kommunikation und Sprachen an der Hochschule Mittweida (IKKS) moderierte die Veranstaltung im Studio B der Hochschule.

Das Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Überwachung wurde an diesem Abend immer wieder aufs Neue ausgelotet: Einerseits müssen Bürger vor Terrorismus und anderen kriminellen Machenschaften geschützt werden, andererseits darf dieser Schutz nicht zur totalen Überwachung der Bürger führen – ein ungelöstes Optimierungsproblem, das dezidierte Interessensabwägungen innerhalb eines sachlichen Diskurses erfordert. Dabei gilt es, technologische Maßnahmen zur Aufklärung und Prävention von Straftaten dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung gegenüberzustellen und abzuwägen.

Wie würde die Bilanz einer Überwachungsgesamtrechnung wohl im privaten Bereich aussehen – mit einem smarten Saugroboter, der unsere Wohnung kartographiert, kostenfreien Apps auf unseren Smartphones, bei denen wir mit unseren persönlichsten Daten bezahlen, smarten Lautsprechern, die – zumindest technisch – in der Lage sind, alle Gespräche aufzuzeichnen,  … ? 

Die Veranstaltungsreihe findet jeden zweiten Mittwoch von 18:15 bis 20:15 Uhr im Studio B, Grunert-de-Jácome-Bau der Hochschule Mittweida (Am Schwanenteich 4b, barrierefrei zugänglich). Die Plätze im Studio B sind begrenzt. Alle Veranstaltungen sind aber auch im Live-Stream zu verfolgen auf „Kanal EINS – Hochschule Mittweida Aktuell“. www.hs-mittweida.de/dialog-kontrovers

SEM auf der Jahrestagung der „Wandel der Arbeitsgesellschaft" 2019 in Stuttgart

Die Jahrestagung der Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit“ Wandel der Arbeitsgesellschaft" fand vom 26-27.04.2019 an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart statt.

Die Tagung wurde durch den Akademischer Assistenten „"Gründungs- und Qualitätsmanagement", Dr. Frank Schumann, die wissenschaftliche Mitarbeiterin Katrin Naumann und die wissenschaftliche Projektmanagerin, Frau Karola Köpferl besucht.

Am Freitag, den 26.04.2019 gab Katrin Naumann, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt SEM, Einblicke in das Projekt „Soziales Unternehmertum“, welches gemeinsam mit dem Akademischen Assistenten Dr. Frank Schumann im Wintersemester 2018/19 mit Masterstudierenden der Fakultät Soziale Arbeit durchgeführt wurde.

Sie referierte insbesondere zu den Erfahrungsräumen als didaktisches Konzept des Projektes und der Intension, Gründergeist in der Sozialen Arbeit wecken.  In dem Projekt stellten einzelne studentische Team ihre Ideen vor.  („Voll der Osten“, „Ein Laden mit Angeboten für alle Lebensalter“ und „Alles rund um Spiele“). Es ergab sich damals ein – durchweg positiv mit dem Wunsch der Fortführung des Projektes als Begegnungsstätte.  Der Kompetenzerwerb im Bereich Projektmanagement und Existenzmanagement ist unabhängig des späteren Berufswegs sehr hilfreich. Die Studierenden erlebten das Projekt als Schnittstelle zwischen Bürgern, Stadt und Hochschule und übten sich in der Beschaffung, Kalkulation, Besucherakquise etc.

Im Anschluss an diesem Impuls entstand eine breite Debatte rund um die Aspekte des fortwährenden Ökonomisierungsdruckes in der Sozialen Arbeit, der Frage Wann der richtige Zeitpunkt zu gründen ist, der Didaktik zum Erwerb einer Projektmanagementkompetenz als Transferleistung des Projekts und der Entrepreneurship Education als neue Lehr-und Lernform. Wichtig erschien auch der Aspekt, Erfahrungen „erfolgreicher“ und „gescheiterter“ Gründer in die Lehre einzubeziehen.

Den Abschluss bildete die Abendveranstaltung mit der Ernennung von drei Ehrenmitgliedern der DGSA – besonders zu nennen sei Frau Prof. Dr. Silvia Staub-Bernasconi. Beim Gemeinsamen Dinner in der Mensa Zeit für Austausch über die Veranstaltung und Knüpfen neuer Kontakte.  Am Samstag, den 27.04.2019 wurden zwei weitere Panels besucht. 

  • Digitalisierung und Organisationsentwicklung
  • Dekoloniale Perspektiven Sozialer Arbeit auf Transformationsprozesse

Zusammenfassend bot die Tagung eine gute Gelegenheit des fachlichen Austausches und der Vernetzung. Darüber hinaus permanenten Blick über den Tellerrand der eigenen Forschungstätigkeit und Impulse für die Weiterentwicklung der Lehr-und Lernformen.

Text und Fotos:  Karola Köpferl

Digitalisierung und digital unterstütztes Lernen weiter gedacht

Das Digitalisierung und digital unterstütztes Lehren und Lernen kein Allheilmittel für die Herausforderungen unserer Zeit sind, steht wohl außer Frage. Jedoch bieten diese Themenfelder das Potential den Herausforderungen zunehmend heterogenerer Studierendengruppen sowie den individuellen Bedürfnissen der Studierenden zusätzliche Rechnung zu tragen. Eine neue Entwicklung ist dies keinesfalls und so trafen sich die Akteure des Facharbeitskreises Mathematik, Physik und E-Learning am 12.03.2019 nun bereits zum 12. Mal um in den Austausch über mögliche Ansätze, Prozesse, Erfahrungen und Entwicklungen zu kommen. Bei dem Treffen an der TU Bergakademie Freiberg war neben weiteren Mitarbeitern der Hochschule Mittweida auch der Akademischen Assistenten Lasertechnik im Projekt SEM Herrn Andy Engel vertreten. Diskutiert wurden hierbei insbesondere die Ergebnisse verschiedener Unterstützungsangebote, beginnend bei der Studieneingangsphase bis hin zu semesterbegleitenden Angeboten. Neben einer Vielzahl von Fallbeispielen für bereits etablierte Konzepte standen bei diesem Treffen die Umsetzung der Inhalte im OPAL Lernmanagementsystem, aktuelle und geplante Entwicklungen der ONYX Testsuite sowie die stetige Weiterentwicklung des Aufgabenpools im Fokus der Gespräche. 

SEM auf der 48. DGHD in Leipzig

Die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik „REGENERATION HOCHSCHULLEHRE“- Kontinuität von Bildung, Qualitätsentwicklung und hochschuldidaktischer Praxis fand vom 05.-08.03.2019 an der Universität Leipzig statt. Die Tagung wurde durch den Akademischer Assistent „Lasertechnik“, Herrn Andy Engel und die wissenschaftliche Projektmanagerin, Frau Karola Köpferl besucht. Herr Engel besuchte u.a. die Workshops „Schwierige Situationen in der Lehre kompetent meistern“, „Die Studierenden werden immer schlechter“ - Mythen in der Hochschullehre und Antworten der Hochschuldidaktik“ und „Wie können Evidenzen für die Hochschullehre genutzt werden? – Etablierung eines Clearinghouse zum Forschenden Lernen“. Ferner nahm er auch an den Vortragssessions „Grundlagen akademischen Lernens „ und Kultursensibel im Lehren und Lernen“ sowie an der Diskussionswerkstatt „Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre durch Design-Based Research“ teil. Frau Köpferl nahm u.a an dem Planspiel „Das professionelle Selbst (aus- und weiter)bilden" teil. Dabei wurde ausgiebig an der Methodik der „Auseinandersetzung mit der eigenen Unvollkommenheit, wenn diese nicht nur wahrgenommen, sondern auch als bearbeitbar erlebt wird“ nach Karl-Oswald Bauer gearbeitet. (Bauer: 1998, S. 335). In einem weiteren Workshop bekam die These „Kritisches Denken: Alle fordern es – keiner lehrt es?“ einen Raum. Die Beantwortung der Fragen „Was ist kritisches Denken und wie lässt es sich operationalisieren?“ und „Inwieweit ist ein einheitliches Verständnis möglich und nötig?“ war zwar nicht möglich, bot aber eine gute Grundlage für weitergehende Auseinandersetzung in der Lehre an der Hochschule Mittweida.

SEM begrüßt neue Projektmanagerin

Seit dem 01.01.2019 unterstützt Karola Köpferl, M.A. als Projektmanagerin das SEM-Team. Sie vertritt damit Dr. Angela Freche, die sich in Elternzeit befindet. Sie hat Soziale Arbeit an der Hochschule Mittweida sowie an der Hogeschool Inholland Alkmaar studiert. Während dieser Zeit arbeitete sie als Wissenschaftliche Projektkraft  an der Fakultät Soziale Arbeit.

Nach Abschluss des Masterstudiums Management von  Sozial-und Gesundheitsbetrieben mit Pflegemanagement an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München war sie als Assistenz der Geschäftsführung u.a für die Innere Mission München tätig.