Lothar-Otto-Preis

zum Thema Innovation und Transfer aus den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften

Ausgezeichnet werden:

  • Masterarbeiten
  • Dissertationen
  • Institutioneller Transfer

Ziele, Gegenstand und Jurykriterien

Das Transferpotenzial der Mittweidaer Bildungseinrichtungen vom Technikum bis zur Hochschule der Angewandten Wissenschaften soll anhand aktueller Spitzenleistungen sichtbar werden. Dazu werden herausragende akademische Abschlussarbeiten oder erfolgreiche institutionalisierte Transferleistungen in Wirtschaft und Gesellschaft  insbesondere in Form von Gründungen als Ergebnis von hervorragenden Studien- und Forschungsleistungen ausgezeichnet. Das Spektrum umfasst dabei alle Bereiche des aktuellen Hochschulprofils der Ingenieur-, Natur-, Wirtschafts-, Medien- und Sozialwissenschaften.   

Gewürdigt werden der Innovationsgehalt, das Ausmaß von Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit sowie der technisch-wirtschaftliche Erfolg bzw. die gesellschaftliche Akzeptanz und Resonanz des Wettbewerbsbeitrages.

Vorschlagsrecht

Die Auswahl unter den eingereichten Arbeiten übernimmt eine unabhängige Jury, der Wissenschaftler und Experten aus Wirtschaft und Gesellschaft angehören. Die Jury entscheidet mit einfacher Mehrheit. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Jury behält sich vor, die Arbeiten mit einer Plagiat-Software zu überprüfen.

Der Preis ist mit 1.000 € dotiert und dient der Förderung von Nachwuchswissenschaftlern (w/m).

Das Prozedere im Überblick

Ausgezeichnet werden:

  • Masterarbeiten
  • Dissertationen
  • Institutioneller Transfer 

Wer ist angesprochen?

Bewerben können sich immatrikulierte Studierende oder Absolventen der Hochschule Mittweida.

Was ist einzureichen?

  • Vorzugsweise Manuskripte im PDF-Format oder gebundene/gedruckte Werke,
  • Ein tabellarischer Lebenslauf mit ausführlichem Werdegang.

Wohin?

Digital einzureichen unter: fk1867eV@hs-mittweida.de

Betreff: Lothar-Otto-Preis

Ansprechpartnerin

Dr. Ramona Kusche
Tel.: 03727 58-1202
E-Mail: fk1867eV@hs-mittweida.de

Preisträger 2018

Professor Michael Hösel, der Vorsitzende des Förderkreis Hochschule Mittweida e. V überreichte zur Immatrikulationsfeier am 2. Oktober 2018 den Lothar-Otto-Preis für besondere Innovations- und Transfer-Leistungen aus der Hochschule in Wirtschaft und Gesellschaft:

Marianne Großmann erhielt heute für ihre Abschlussarbeit im Masterstudiengang „Information und Communication Science“ mit dem Titel: „Wie beeinflussen Hybrid-Nichtregierungsorganisationen die Demokratie? Eine Analyse anhand Campacts Kampagne gegen TTIP und CETA“ den Preis. Professor Hösel zitierte aus dem Gutachten über die Arbeit: „Nicht-Regierungsorganisationen spielen in der öffentlichen Meinung westlicher Demokratien heute gleichsam die Rolle eines Robin Hood: Sie kämpfen für die Interessen der Allgemeinheit, für die gerechte Sache, kämpfen gegen scheinbar übermächtige Kartelle aus Wirtschaft und Finanzwelt. Frau Großmann gelingt es, das scheinbar so trennscharfe Schwarzweiß-Bild stark zu differenzieren. Die Rolle des Robin Hood muss durchaus nicht immer von reinem Idealismus künden, vielmehr können dahinter auch ein Geschäftsmodell und damit Partikularinteressen stehen, die freilich breitere Akzeptanz finden, wenn man sie als „Werte“ deklariert. Gelingt es, diese Begriffe zu verschieben, dann sind auch Medien und Öffentlichkeit relativ einfach zu instrumentalisieren."

Marianne Großmann, Trägerin der Lothar-Otto-Preises, zwischen Prof. Michael Hösel (l.), Stifter des Preises Prof. Lothar Otto und Prof. Andreas Wrobel-Leipold, Gutachter der Abschlussarbeit (v.l.)

Der Preis wurde 2017 erstmals im Rahmen der Feierlichkeiten zum 150. Geburtstag der Hochschule Mittweida vergeben. Erster Preisträger war Tino Kreßner, Gründer und CEO von Startnext.