Benjeshecke für kleine Bewohner am Campus

Zusammen mit Studierenden der Sozialen Arbeit wurde an der Blühwiese eine Benjeshecke gebaut, die den kleineren Bewohnern am Campus zugute kommt.

Im Rahmen der Umsetzung des Biodiversitätskonzeptes für den Campus war als eines der Elemente zur Schaffung von Lebens- und Rückzugsraum der Bau einer Benjeshecke  geplant. 

Eine Benjeshecke besteht aus Totholz, welches z.B. bei der Gartenarbeit anfällt. In unserem Fall musste ein Baum für den Bau der neuen Hochschulbibliothek weichen, welcher Dank freundlicher Unterstützung des Facility Managements zur Blühwiese transportiert und der Bau der Hecke vorbereitet wurde. 

Gemeinsam mit Studierenden im Projektmodul zum Thema "Soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz" der sozialen Arbeit wurden kleinere und größere Äste und Zweige zwischen eingeschlagenen Pfählen aufgeschichtet, womit neuer Lebensraum geschaffen wurde.

 

 

 

Die neu entstandene Benjeshecke bietet nun jede Menge Lebensraum für Kleintiere wie Käfer oder Solitärbienen, die beispielsweise Eier im Totholz ablegen können. Auch für größere Tiere wie Igel ist die Hecke ein geeignetes Domizil. Durch Vögel, die die Hecke als Ansitzwarte nutzen, wird mit deren Kot neues Saatgut eingebracht und die Hecke begrünt sich auf diese Weise selbst. In den kommenden Jahren kann immer wieder frisches Schnittgut nachgelegt werden, um die Hecke "am Leben" zu erhalten. 

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