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LiT.Shortcut: Objektivierung mündlicher Prüfungen

Do, 20.02.2020, 13:45 Uhr - 17:00 Uhr

Die meisten von Ihnen, die schon einmal mündlich geprüft wurden oder selbst mündlich prüfen, kennen diese Situation: Die Studierenden erhalten in Einzel- oder Gruppenprüfungen Fragen und Antworten darauf. Soweit so gut. Doch wie viele Fragen stellen Sie den Studierenden in den 15, 20 oder 30 Minuten, die in der Modulbeschreibung für die Prüfung vorgegeben sind? Fragen Sie so lange, bis die gesetzte Zeit vorbei ist oder bekommen alle gleich viele Fragen? Und wie werden die Antworten auf die jeweiligen Fragen bewertet? Wird überhaupt jede Frage einzeln bewertet oder eher der subjektive Gesamteindruck? Werden die Prüflinge für die Bewertung mit anderen Studierenden verglichen („Im Vergleich zur Prüfung eben/gestern/letztes Jahr war der/die Studierende besser/schlechter, daher bekommt er/sie die Note X“)? Ich kenne diese Fragen und die daraus resultierenden Probleme sowohl auf der studentischen Seite als auch auf der anderen Seite des Tisches, als Prüfende. Da ich mich im Rahmen meiner Lehrtätigkeit im Qualitäts-management-Bereich tagtäglich mit Standardisierungen, Verbesserungen sowie dem Grundsatz der faktengestützten Entscheidungsfindung auseinandersetze, lag es nahe, auf die obigen Fragen Antworten zu finden, die die Objektivierung der mündlichen Prüfung erhöhen und sicherstellen. Die Antwort stellt eine Systematik dar, die sowohl den Prüfungsablauf regelt als auch die Bewertung einzelner Fragen objektiviert. Hierdurch lässt sich Vergleichbarkeit, Transparenz und Fairness in mündlichen Prüfungen realisieren.

Dozentin: Dipl.-Ing. Nicola Nendel, TU Chemnitz


Kategorie:
Top-Veranstaltung,  Mitarbeiter,  Weiterbildung, 
Ort:
Hochschule Mittweida | Richard-Stücklen Bau | Raum 8-303 | Am Schwanenteich 6b | 09648 Mittweida
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