Das Forschungsprojekt PrävEM geht an den Start

20.07.2012, 08:11

Das vom Freistaat Sachsen und vom Europäischen Sozialfonds geförderte Forschungsvorhaben „Enterprise Content Management-basierte Produktionspipelines für 3D-Prävisualisierung und Animationsfilm (PrävEM)“ beschäftigt sich mit der Entwicklung einer Softwareumgebung, um effizient (Animations-) Filme produzieren zu können. Nachdem das Projekt bereits am 1. Juli 2012 startete, fand  am 12. Juli die Kick-Off-Veranstaltung statt. Die Nachwuchsforscher luden Gäste vom Förderträger sowie Partner aus Forschung, Wirtschaft und der Hochschule ein um gemeinsam mit ihnen den Start des Forschungsvorhabens in einem feierlichen Rahmen zu begehen.

Im Projekt wird bis zum 31. Dezember 2014 ein effizientes IT-gestütztes System entwickelt, das es Medienschaffenden ermöglicht, die bislang abgetrennt voneinander stehenden Arbeitsschritte einer medialen Produktion im Rahmen eines einheitlichen Prozesses zu verwirklichen. Das Gesamtziel dieses Vorhabens ist die Vernetzung, Flexibilisierung und Effizienzsteigerung bei der Produktion von Prävisualisierungen und Animationsszenen. Die Forschungsschwerpunkte sind dabei umfassend angelegt. Die Nachwuchsforscher werden unterschiedliche Möglichkeiten des Szenemanagements evaluieren sowie 3D-Technologien und Tools zur Prävisualisierung auf ihre Funktionalitäten hin untersuchen. Auf der Basis dieser Ergebnisse wird das Content Management System gestaltet. Außerdem werden auch verhaltenspsychologische Aspekte der Nutzer und Rezipienten erforscht, um das System dementsprechend anpassen zu können.  Zum Ende des Forschungsprojektes werden sechs exzellent qualifizierte Nachwuchsforscher der sächsischen Wirtschaft zur Verfügung stehen.

Das Forschungsprojekt ist eine weitere Kooperation der Fakultäten Mathematik/Naturwissenschaften/Informatik und Medien und wird von den Professoren Wilfried Schubert, Andreas Ittner und Robert Wierzbicki betreut. Mit einer Förderungshöhe von über einer Million Euro ist dieses Forschungsvorhaben ein weiterer Schritt für die Hochschule, sich als Hochschule für angewandte Wissenschaften zu etablieren und das Forschungsvolumen langfristig zu steigern.