Herausforderung berufsbegleitendes Studium

Donnerstag 23. März 2017, 09:56

Christian Hannemann ist erster MBA-Absolvent am Hochschulinstitut MIKOMI. Nächste Infoveranstaltung zum MBA-Studium am 11. April.

Ziel erreicht: Christian Hannemann unmittelbar nach
der erfolgreichen Verteidigung seiner Masterarbeit im
MIKOMI Institut der Hochschule Mittweida

Erster! Als einer der ersten in einem neuen Studiengang zu studieren, ist bereits etwas Besonderes. Der erste zu sein, der hier auch seinen Abschluss macht, bedeutet dann noch etwas mehr. Christian Hannemann ist der erste MBA-Absolvent des berufsbegleitenden Studiengangs „Strategische Unternehmensführung“ am Mittweidaer Hochschulinstitut MIKOMI. Im Februar verteidigte er erfolgreich seine Masterthesis „Wissenstransfer durch externe Innovationsinitiierung“ und darf sich nun Master of Business Administration nennen. Christian Hannemann steht damit nicht nur für seinen eigenen Erfolg sondern auch für den des besonderen Studienmodells.

Ein Präsenz-Studium mit Lehrveranstaltungen von Montag bis Freitag kam für ihn vor drei Jahren nicht in Frage. Christian Hannemann, heute 44 Jahre alt, stand schon damals mit beiden Beinen fest im Berufs- und Familienleben und entschied sich für den Masterstudiengang am MIKOMI - Institut für Mittelstandskooperation Mittweida. Die Herausforderung war nun, Beruf, Studium und Familie unter einen Hut zu bringen. Das hieß, während der Woche volle Leistung im Job zu bringen, in den Präsenzphasen freitags und samstags Lehrveranstaltungen zu besuchen, Belegarbeiten und Klausurvorbereitungen zu bewältigen und bei all dem das Privatleben nicht zu vernachlässigen.

Studium, Beruf und Familie unter einen Hut bringen

Das Studienangebot vom MIKOMI begegnet solchen Herausforderungen an seine Studierenden mit einer speziellen Durchführungsform und gezielten Betreuung. Ein flexibles Baukastenprinzip erlaubt individuelles Studieren. Institutsleiterin Undine Schmalfuß betont: „Im Mittelpunkt sind für uns die Bedürfnisse der Studierenden, die vor der Herausforderung stehen, das MBA-Studium in ihren täglichen Berufsalltag zu integrieren. Gleichzeitig lassen die Lehrenden aktuelle Herausforderungen im beruflichen Alltag der Teilnehmer explizit in die Veranstaltungen einfließen. Das kommt bei den Studierenden gut an und sorgt dafür, dass Studium und Beruf auch inhaltlich verknüpft sind.“

„Im Studienprogramm realisiert MIKOMI einen aktiven Wissenschafts-Praxis-Transfer“, ergänzt Professor Thoralf Gebel von der Hochschule Mittweida. „Die Lehrveranstaltungen haben einen hohen Praxisbezug, es gibt viele Vernetzungsmöglichkeiten zu den regelmäßigen MIKOMI-Wirtschaftsdialogen und -Seminaren. Hinzu kommt ein Modulportfolio, das sich die Teilnehmer größtenteils selbst kombinieren können. Diese Flexibilität reicht bis zur Masterthesis, denn hier lassen sich Themen aus dem Berufsalltag wissenschaftlich aufarbeiten."

Mit seiner Masterthesis „Wissenstransfer durch externe Innovationsinitiierung“ konnte Christian Hannemann beim Masterkolloquium seine beiden Prüfer Professor Gebel und Dr. Tobias Schubert, Geschäftsführer der NRU GmbH aus Neukirchen, überzeugen. In der Arbeit beschäftigte sich Hannemann mit der Wissenstransfer-Kommunikation zwischen Wissenschaft und freier Wirtschaft und entwickelte eine Arbeitsgrundlage, wie diese gestaltet sein sollte. Das Thema stammt aus dem Arbeitsumfeld des Absolventen und hat hohe Praxisrelevanz.

Hannemann arbeitet als Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU in Chemnitz. Mit dem MBA-Studium ist er nun breiter aufgestellt und fit für die Strategische Unternehmensführung. „Es gibt ein Leben vor und nach dem MBA“, so Hannemann. Für ihn steht fest: Der Abschluss ist ein Karrieresprungbrett.

Neben dem Know-how, das Christian Hannemann mit dem Studium erworben hat, seien es vor allem die Kommilitonen, die Vernetzung und die vielen Gespräche, die für ihn den Mehrwert des MBAs darstellen. „Meine Erwartungen wurden übertroffen, ich habe viel umfangreicheres Wissen im Studium erhalten. Weil aber auch meine Kommilitonen aus der Berufspraxis kommen ist daraus ein viel bunterer Strauß geworden.“ Und er fügt hinzu: „Meine Mitstreiter nannten mich übrigens angelehnt an Mikomi „MIKOpa“, weil ich der älteste in der Seminargruppe war.“

Hochschule und Wirtschaft praktisch zusammenbringen

Das MIKOMI - Institut für Mittelstandskooperation an der Hochschule Mittweida steht mit seinem kompletten Angebot an Beratung und Veranstaltungen für die Vernetzung von Hochschule und Wirtschaft. Entsprechend steht auch der seit dem Jahr 2015 angebotene berufsbegleitende Studiengang „Strategische Unternehmensführung“ mit dem staatlichen Abschluss Master of Business Administration (MBA) für die praxisnahe Vermittlung von Managementkompetenzen.

Der nächsten Info-Abend zum berufsbegleitenden MIKOMI-MBA-Studium gibt es am Dienstag, dem 11. April 2017, 18 Uhr. Alle Informationen hierzu und der Kontakt zur persönlichen Studienberatung sind unter www.mikomi-master.de zu finden.

presse@hs-mittweida.de