Wissenschaftliche Konferenz: "Im Osten Was Neues? Intersektionale-Migrantische- BIPoC Perspektiven auf 30 Jahre (Wieder-) Vereinigung

Wed, 28.10.2020 - Fri, 30.10.2020

Die Tagung steht in Verbindung mit unserem Forschungsprojekt „30 Jahre Deutsche Einheit: Migrantische Perspektiven auf den Wiedervereinigungsprozess in Ostdeutschland“ und findet vom 28.-30. Oktober 2020 an der Hochschule Mittweida statt.

Als Tagungsort steht die sächsische Kreisstadt Mittweida symbolisch für viele ostdeutsche Klein- und Großstädte mit Migrationserbe. Über die migrantischen Kleingewerbe im Stadtbild lassen sich beispielweise Verbindungen zu Geschichten migrantischer Vertragsarbeit in der DDR, wie in der VEB Baumwollspinnerei Mittweida, stricken (vgl. Webdokumentation Bruderland). Gleichzeitig stecken hinter den Fassaden der Stadt auch widerständige Ereignisse. So trafen sich zum Beispiel im Mai 1989 vietnamesische Vertragsarbeiter*innen aus der ganzen DDR in Mittweida, um gegen die Exportbeschränkungen nach Vietnam vorzugehen (vgl. MacCon Uladh 2015: 133).

Geschichte(n) und Ereignisse wie diese fanden nach der Wende kein Ende. Vielmehr zeigten sie über die Transformationszeit bis heute Kontinuitäten, aber auch Brüche.

In diesem Sinne laden wir Sie herzlichst ein mit uns auf der Tagung gemeinsam intersektional und widerständig zu erzählen, zu erinnern, zu lernen und zu gestalten.

Die Anmeldefrist ist Sonntag, der 18.10.2020.

Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie unter: https://www.hs-mittweida.de/webs/30jahre-migrantisch-ostdeutsch/veranstaltungen/tagung-28-30102020-intersektionale-migrantische-bipoc-perspektiven-auf-30-jahre-wieder-vereinigungsprozess-in-ostdeutschland/


Category:
Top-Veranstaltung,  Fakultät Soziale Arbeit, 
Location::
Hochschule Mittweida | Zentrum für Medien und Soziale Arbeit (Haus 39) | Raum 39-041 | Bahnhofsstraße 15 | 09648 Mittweida
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